Samstag, 13. Juni 2026

Wunschgewicht: KW 24 - 2026

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Samstag wollte ich - nachdem es mir ja am Freitag nicht so gut ging - auch nochmal ausschlafen. Aber ich war seit kurz vor 8 Uhr wach. Baustellenkrach. Der erste Bauabschnitt geht noch ca. 14 Tage. Ich hoffe, danach wird es etwas ruhiger weil die Baustelle (hoffentlich) südwärts wandert.
 
Es ging mir am Samstag wieder etwas besser. Aber dennoch weit weg von gut. Natürlich immer noch keine Regung bei der Periode.
 
Den Tag über hab ich viel gelesen und am späten Nachmittag habe ich einen Spaziergang zum Schuhladen gemacht. Ich brauchte ja dringend neue Trekkingschuhe, damit ich mal wieder gescheit wandern gehen kann. Und der Sommerurlaub steht ja auch vor der Tür - auch wenn ich ein bisschen Angst hatte, dass ich dann kein Auto mehr habe und mit der Bahn fahren muss. Das wäre echt blöd. Oder ich müsste nen Mietwagen nehmen. Der Kostet aber für 10 Tage und die geschätzten Kilometer mal eben 500-600 EUR :-/
Im Schuhladen hab ich innerhalb von 5 Minuten neue Trekkingschuhe ausgesucht, anprobiert und für gut befunden :-) Und weil gerade Sale war, habe ich auch noch ein paar neue Sandalen ergattert. Ich hoffe, die führen nicht direkt zu Blasen an den Füßen, wie die alten. Immerhin lief ich (im Laden) in den Dingern wie auf Wolken :-) Beide zusammen für 80 EUR. Da kann Frau nicht meckern. 
 
Abends habe ich mit meiner Schwägerin getextet. Über Hölzchen zu Stöckchen habe ich erfahren, dass sie auch mit Hormonchaos zu kämpfen hat. Dabei ist sie viel jünger als ich. Seit der letzten Schwangerschaft - und auch schon etwas davor - ist sie von der Pille weg. Aber mit festem Partner/Ehemann ist ihr das Verhüten so dauerhaft etwas zu "anstrengend" (weil man ja immer so viel aufpassen muss). Dinge, die ich über das Liebesleben meines Bruders nicht unbedingt wissen muss! Daher überlegt K tatsächlich, sich die Gebärmutter entfernen zu lassen. Ich bin gespannt, was das gibt und ob das so einfach gemacht wird. Denn ich weiß, dass es für viele Frauen schon ein gewaltiger Kampf ist, wenn sie sich "nur" sterilisieren lassen wollen. Da braucht es Beratungsgespräche und psychologische Gutachten und am Ende zahlt man die OP (vor 10 Jahren schon ca. 1.500 EUR) auch noch aus eigener Tasche, weil die Krankenkasse das nicht übernimmt. Wie teuer so eine Gebärmutterentfernung ist, weiß ich nicht. Und wie arg sich Kassen und Ärzte gegen sowas streuben auch nicht. Ich bin gespannt, ob ich davon nochmal was hören werde.
Zum Abendessen hatte ich Cowboy Casserole. Und weil ich vormittags schon das Püree und das Hack-Gemüse-Zeugs vorbereitet hatte, musste ich den ganzen Kram abends nur noch in eine Auflaufform verfrachten und eine halbe Stunde in den Ofen schieben :-) 
 
Sonntag hatte ich endlich mal etwas besser geschlafen und war um ca. 8:30 Uhr wach. Ich hab mein Bett frisch bezogen und gefühstückt und dann endlich mal meinen Blog hochgeladen.
 
Am Sonntag wäre (laut Kalender) der letzte Tag meiner Periode gewesen. Wenn sie sich denn mal hätte blicken lassen. Ich hatte jetzt - für den Fall der Fälle - 3 Tage meine Menstasse drin, die jedes Mal "blitzeblank" wieder zum Vorschein kam. Ich glaubte wirklich, das würde dieses Mal nichts. Vor zwei Jahren hätte ich sicherheitshalber einen Schwangerschaftstest besorgt. Aber das Thema kann ich 100 % ausschließen. Wo kein Mann, da kein Unfall. Als ich mittags die Menstasse wieder gereinigt, desinfiziert und weggepackt hatte...stellt euch meine leicht genervte Überraschung vor, als ein paar Stunden später der ganze "Spaß" doch fröhlich losging :-/ Mann, ey!
 
Die körperlichen Beschwerden waren am Sonntag dafür fast weg. Lediglich etwas Brain Fog und Müdigkeit, hielten sich hartnäckig. Von daher kann ich mein ganzes "langes Wochenende Elend" wohl den sch... Hormonen zuschieben. Ich lieb's. NICHT.
Zum Abendessen gab es Kokoshähnchen mit Reis. Und nun war auch der letzte Feiertag/Brückentag für die nächsten Monate vorbei. Ab jetzt heißt es durcharbeiten bis zum Sommerurlaub. Denn auch die Feiertage im Oktober/November liegen dieses Jahr am Wochenende und werden (mir) daher nicht viel nützen. 
 
Montag war ein komischer Tag. Irgendwie stressig, aber irgendwie auch nicht. Ich hatte viel zu tun und trotzdem das Gefühl, nicht wirklich was geschafft zu haben. Nach der halb schlaflosen Nacht, vielleicht auch kein Wunder. 
Ich bin erst zwischen 1 und 2 Uhr nachts eingeschlafen, denn davor war ich quasi stündlich im Kachelzimmer. Scheinbar ist der Damm vom gebunkerten Wasser endlich gebrochen. Aber mal im Ernst: Kann sowas nicht mal tagsüber passieren? Muss das immer mitten in der Nacht sein?! Ergebnis: Mein Fitnessarmband saß am Montagmorgen so locker, wie seit 3 Wochen nicht mehr :-D Ja, man muss sich auch über Kleinigkeiten freuen.
Ich wollte direkt um 8 Uhr in der Werkstatt anrufen - und wunderte mich, wieso keiner abnimmt. Blick ins Internetz offenbarte: die machen ja erst um 8:30 Uhr auf. Also um kurz nach 8:30 Uhr nochmal versucht. War der Azubi dran: "Ob und wann wir Sie die Woche dazwischen quetschen können, muss der Chef entscheiden. Der ist aber erst in ca. 20 Minuten hier." Also hab ich gegen 9 Uhr nochmal angerufen mit dem Ergebnis, dass ich den Methusalem direkt am Dienstag um 8:30 Uhr vorbei bringen soll. Puh!

Zwischenzeitlich hatte ich ein Angebot bekommen, dass ich nicht ablehnen konnte - das wäre mehr als dumm gewesen. Denn es ist eigentlich ein Geschenk. Von daher muss der Methusalem nur noch ein paar Wochen durchhalten (hoffentlich hält er noch durch) und dann verabschieden wir uns voneinander.

Das neue Auto übersteigt meinen Rest-Notgroschen leider ein wenig. Deshalb muss ich mir ein bisschen was leihen. Immerhin bekomme ich das zinslos und wenn alles gut geht, habe ich alles in 2-3 Jahren wieder zurück bezahlt.

Heißt aber auch: Bis ich meine Schulden bezahlt und meinen Notgroschen wieder aufgefüllt habe, kann ich mir einen Umzug in eine eigene Wohnung nicht leisten (nicht das Freiburg vor verfügbarem und bezahlbarem Wohnraum strotzen würde). Ich hab den halben Sonntag hin und her überlegt und abgewägt. Neues Auto? Neue Wohnung?
 
Und um ganz ehrlich zu sein: Ich will immer noch in eine eigene Wohnung umziehen. Aber der freie Wohnungsmarkt hat sich als unbezahlbar entpuppt. Einen Vorstellungstermin bei der einzigen noch verfügbaren Baugenossenschaft konnte ich bisher noch nicht ergattern (selbst die sind rar!). Und selbst wenn, haben die Wartezeiten im Durchschnitt von 10 Jahren!
 
Aber ein eigenes Auto ist ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Das WG-Leben funktioniert die meiste Zeit ganz gut. Nach über einem Jahr ist es, als würde man mit seinem Bruder zusammenwohnen (zumindest für mich) - nur das mein tatsächlicher Bruder noch unordentlicher ist als der Ex. Es könnte also schlimmer sein ;-) Es ermöglicht mir (durch die geteilten Kosten) meinen Notgroschen recht zügig wieder aufzufüllen und die (leider) zu machenden Schulden fix wieder abzubezahlen. Always look on the bright side ;-)
 
Mir (egal bei wem) Geld zu leihen, geht mir total gegen den Strich. So bin ich nicht erzogen worden und ganz generell tue ich mich (auch wenn's blöd ist) absolut schwer um Hilfe zu bitten und diese dann auch anzunehmen. Aber dieses Mal geht es nicht anders und es ist tatsächlich das aller erste Mal in meinem Leben, dass ich mir Geld leihe(n muss). Bisher war ich tatsächlich immer eher diejenige, die Geld verliehen hat.
 
Sobald meine Schulden abgetragen sind und mit einem neuen (gebrauchten) fahrbaren Untersatz, könnte ich mal wieder schön in Urlaub fahren - ohne Bus, Bahn und Mietwagen. Günstigere FeWo statt teures Hotel in Bahnhofsnähe. Länger weg, statt nur Städtetrips. Und ohne diese nagende Sorge im Hinterkopf, ob der Methusalem die Rückfahrt auch wieder schafft. Für dieses Gefühl noch etwas weiter WG-Leben zu führen, ist es mir tatsächlich wert. Und das ich eh in naher Zukunft eine bezahlbare Wohnung abgreife, ist auch eher unwahrscheinlich. Von daher ist das für mich aktuell, die bessere Wahl.
 
Ein Kaufvertrag wurde bereits grob skizziert. Wann es ganz genau soweit ist, ist von Dritten abhängig. Aber lange wird es nicht mehr dauern. Jetzt muss ich das benötigte Geld umbuchen. Die Versicherung wollte ich ebenfalls direkt am Montag anschreiben, denn die soll künftig (wie das Auto auch) auf meinen Namen laufen. Denn der MBW ist seit fast 2 Jahren nicht mehr gefahren und wird das auch künftig eher nicht mehr tun. Die ärztlichen Auflagen sind ihm zu hoch und gefährden will er weder sich noch andere. Das neue Auto wird MEINS :-D Und mit 43 Jahren kann ich nun tatsächlich sagen: mein ERSTES eigenes Auto. Bisher liefen die nie auf meinen Namen. Ich bin stolz und aufgeregt. Bleibt die Sorge um den Methusalem. Wenn es mit dem nichts mehr wird, wenn auch nur für ein paar Wochen, dann könnte es nochmal richtig anstrengend werden - oder ich muss mich kurzfristig beim Carsharing anmelden. Von daher war ich sehr auf das Fazit der Werkstatt gespannt.
 
Für die Anfrage an die Versicherung sollte der MBW mir nach seiner Arbeit fix die Service- und Versicherungsnummer durchgeben. Was schickt er? Ein Foto vom Autokennzeichen. Ernsthaft?! Ich kenne das Kennzeichen vom Methusalem! Was ich nicht auswendig kenne, ist die Nummer der Kfz-Versicherung. So ein unnützes Männchen... Kann mir nochmal jemand sagen, wieso ich mich nicht schon viel früher getrennt habe?

Der Heimweg vom Büro war mal wieder ätzend. Erst haben wir ewig mitten auf dem Gleis zwischen zwei Haltestellen gestanden, weil die Bahn vor uns einen Defekt hatte und alles blockierte. Und als ich schon fast Zuhause war, war meine Bahn in einen Unfall verwickelt. Ist keinem was passiert - außer dem Spiegel vom Transporter, der "nur mal eben schnell" und völlig ungeduldig irgendwie die Bahn übersehen und seitlich gerammt hat. Aber da wir da auch mitten auf der Straße (halb in der neuen Baustelle) standen, auf beiden Seiten fließender Verkehr, konnten wir auch dort ewig nicht aussteigen. Und dann wurden wir - keine Ahnung ob das erlaubt ist, aber DANKE, dass wir raus durften! - über die eine Tür vorne beim Fahrer direkt in den fließenden Verkehr entlassen - der zum Teil völlig rücksichtslos einfach weiter fuhr und dabei fast die alte Meckerziege mit dem Hackenporsche umgenietet hat. Selbstverständlich fing es dann auch passend an zu regnen. Was war ich froh, als ich wieder Zuhause war.
Zum Abendessen hab ich TK Backfisch in die Pfanne gehauen. Dazu Kartoffelsalat aus dem Kühlregal. Zum Dessert ein Pfirsich-Himbeer-Eis (soooo lecker!). Im Anschluss das Montagstelefonat mit Papa - der sich mal wieder über meine Mutter aufregte - und über die finanziellen Hirngespinste meines Bruders. Danach war der Tag dann endlich gelaufen. 

Seit der Heimfahrt plagten mich tierische Kopfschmerzen. Nach dem Essen wurden sie kurzzeitig besser, bevor sie umso schlimmer zurückkehrten. Ich habe tatsächlich eine Schmerztablette eingeworfen, bevor ich ins Bett bin.

Dienstag bin ich zur gleichen Uhrzeit los wie immer. Nur dieses Mal mit dem Auto erstmal zur Werkstatt, statt mit dem Bus direkt in die Stadtmitte. Ich hab sogar direkt nen Parkplatz gefunden, den Autoschlüssel in den am Vorabend beschrifteten Briefumschlag gepackt und bei der Werkstatt in den Briefkasten geworfen. Danach zum Bus und zur Arbeit.
Über den Bus zum Büro hatte ich gar nicht direkt nachgedacht. Stellt euch meine Überraschung vor, als ich den MBW im Bus vorfand. Nur stieg der bei seiner Arbeitsstelle halt aus und ich musste dort umsteigen, um zum Büro zu kommen. Ich weiß schon, wieso ich sonst morgens immer die andere Richtung nehme ;-) Natürlich hat der zweite Bus dann auch noch mehere Ampelphasen im Rückstau der anderen Baustelle (beim Büro) gehangen und ich wäre fast zu spät gekommen.

Der Arbeitstag war vollgepackt und ging daher zügig über die Bühne. Ich habe morgens noch die Mail an die Versicherung rausgehauen - die Versicherungsnummer hatte ich mir am Montagabend selbst besorgt - und nachmittags der Werkstatt eine Nachricht hinterlassen, weil die sich immer noch nicht gemeldet hatten. Da direkt der AB ranging, hatten die wohl sehr viel zu tun.

Die Pause musste ich im Büro verbringen. Ich hatte etwa 20 Minuten vor der Pause noch den Wetterbericht gecheckt und mich gefreut, dass erst ab ca. 14 Uhr Regen angekündigt war. Pause am See :-) Von wegen. Keine 10 Minuten später fing es an zu schiffen :-( Wenn ich meinen Job so mies machen würde wie der Wetterdienst...
Auf dem Pausenbrot hatte ich diesen Knoblauch-Basilikum-Käse. Den kann ich wärmstens empfehlen. Mir hat er super geschmeckt. 

Die Heimfahrt lief gut bis kurz vor der Endhaltestelle an der heimischen Baustelle. Da war dann der allabendliche Rush Hour Rückstau und die Autos blockierten auch die Gleise, so dass die Bahn nicht voran kam. Bloß keinen Zentimenter nachgeben! Von dem ganzen Geklingel der Bahn und dem Gehupe der Autos bekam ich wieder Kopfweh. Und den letzten Kilometer bin ich dann auch gelaufen, weil im Stau kein SEV Bus zu sehen war.

Zum Abendessen wollte ich Reste verwerten. Ich hatte von der Casserole am Wochenende noch Gratinkäse übrig. Die Eier sollten auch weg. Und irgendwie stand da auch noch ein ganzer Becher Sauerrahm im Kühlschrank. Wo ich den wohl vergessen hatte? Und was mit all den Resten kochen? Ich hab einfach einen Haufen Gemüse geschnippelt, alles in die Pfanne geworfen, zum Schluss Sauerrahm und Käse rein und die Eier im Gemüse stocken lassen. Fertig war eine käsige Gemüsepfanne mit Ei :-D Hat sogar sehr lecker geschmeckt.
Leider hat die Werkstatt auf meine hinterlassene Nachricht nicht zurück gerufen am Dienstagabend. Dafür hatte ich die Bestätigung der Kfz-Versicherung, dass ich den Schadensfreiheitsrabatt vom MBW übernehmen könnte, wenn er zustimmt. Damit ich, wenn die Versicherung künftig über meinen Namen läuft, mit 43 Jahren und 25 Jahren Fahrpraxis, nicht wie ein blutiger Fahranfänger behandelt werde. Die benötigte eVB Nummer für die Ummeldung des neuen Fahrzeugs hab ich auch direkt bekommen. Immerhin das läuft. Und der MBW hat auch direkt versprochen, dass ich seine Versicherungspunkte haben darf :-)
 
Mittwoch bin ich direkt zur neuen Baustellen-Endhaltestelle der StraBa gelaufen. Denn wie letzte Woche mit dem SEV Bus hinter der Müllabfuhr festzuhängen, wollte ich vermeiden.

Am Hauptbahnhof bin ich umgestiegen und direkt in die Schwester des MBW gerannt. Kurzes Pläuschen bis unsere jeweiligen Anschlussbahnen kamen und ab zur Arbeit. Sie wünscht mir Glück mit dem alten und dem neuen Auto. Probefahrt mit ihrem ähnlichen Modell (um mal so ein Fahrgefühl zu bekommen) geht auch klar. Einen Termin müssen wir aber noch machen.

Im Büro war es recht ruhig. Die Werkstatt hatte sich bis Mittag noch immer nicht gemeldet und daher rief ich nach der Pause nochmal dort an. Anrufbeantworter. Dieses Mal habe ich keine (zusätzliche) Nachricht hinterlassen.

Die Heimfahrt klappte ausnahmsweise mal Problemlos und ich war zu meiner normalen Zeit Zuhause.
Zum Abendessen gab es fertige Lasagne aus dem Kühlregal. Absolut nicht so gut wie eine echte Lasagne. Aber da ja ursprünglich für Mittwochabend schwimmen auf dem Plan stand, hatte ich halt was ganz schnelles für's Abendessen ausgesucht.

Tja, schwimmen musste leider ausfallen. Denn ein Rückruf der Werkstatt blieb weiterhin aus und ohne Auto zum Schwimmbad zu kommen ist mit all den Baustellen zeitlich (unter der Woche) einfach nicht drin. Es wird so alles viel zu spät :-( Von daher hab ich vor, mein Glück am Samstag- oder Sonntagmittag im Schwimmbad zu versuchen. Da wäre es dann zeitlich wurscht, ob ich mit Bus und Bahn länger brauche, falls ich das Auto bis dahin immer noch nicht haben sollte. Aktuell habe ich hierzu aber kein gutes Gefühl.
Abends vorm Fernseher habe ich diese komischen Keksteig-Dinger probiert. USA-Süßkram. Ich hab die schon 1-2 Wochen im Kühlschrank gehabt und konnte mich tatsächlich auch nicht mehr erinnern, wo ich die erworben habe. War ein zufälliger Spontankauf. Ich weiß nicht genau, was ich mir davon versprochen hatte. Aber lecker waren sie nicht :-( 
 
Donnerstag war der Weg zur Arbeit wieder beschwerlicher als eh schon. Bis kurz vorm Büro lief es recht rund, aber dann war SEV bis zum Büro. Oberleitungsschaden. Gefühlt hab ich mir im überfüllten Bus stehend, bei der zackigen Fahrweise des Busfahrers, halb die Schulter ausgekugelt.

Zum Glück war im Büro wenig los und während ich im Kalender einen neuen Termin eintrug, ploppte eine Mitteilung für Chefes Kalender auf. Neuer Eintrag: "Nicht da" stand da für Freitag. Na, immerhin wusste ich mal rechtzeitig Bescheid.

Am Donnerstag war es kühl und windig. Sehr ungewöhnlich wür fast Mitte Juni. Aber ganz ehrlich ist es mir so lieber als die große Hitze :-) Dumm war nur, dass ich trotz allem meine Jacke Zuhause vergessen hatte und daher die Pause im Büro verbringen musste.

Weil sich die Werkstatt immer noch nicht gemeldet hatte und ich nachmittags immer nur den Anrufbeantworter erwischt habe, versuchte ich es Donnerstag nochmal. Direkt morgens. Wieder der Azubi: "Moment, da muss ich kurz den Chef fragen." Und dann die Nachricht: Zu viel zu tun, sie hatten noch keine Zeit mein Auto überhaupt anzusehen. Da kommen sie wahrscheinlich erst am Freitag zu :-(

Die Hoffnung, den Wocheneinkauf bequem mit dem Vehikel machen zu können, schwand rapide. Denn selbst wenn er es für Lau wieder hinbekommt...letztes Mal musste er ein Teil bestellen. Das dauerte 3 Tage. Dann wird es nicht zum Wochenende fertig. Seufz.
 
Zum Glück kenne ich ja mein (oft nicht vorhandenes) Glück. Den Einkaufszettel hatte ich sicherheitshalber schon so zusammenklamüsert, dass ich möglichst wenige Zutaten einkaufen muss. Heißt: Möglichst wenig Geschleppe. Dafür viel Convenience.

Ich hab also am Donnerstag nach der Arbeit schon einen Teil vom Einkaufszettel abgearbeitet. Der MBW wollte am Freitag einen Teil abarbeiten und was dann übrig bleibt, holen wir am Samstag zusammen. Auch per Pedes. 
Und weil wieder alles sehr spät wurde - immerhin musste ich die Einkäufe ja knapp 1,5 km schleppen und es ging trotzdem schneller als der verfluchte SEV-Bus - war ich froh, dass ich nur Reis kochen musste. Dazu eine TK-Soße. Fertig.
 
Freitag war es immer noch kühl und sehr windig. Dazu regnete es Morgens noch ein wenig. Immerhin hatte ich am Freitag an die Jacke gedacht :-)

Gegen 8:30 Uhr stand plötzlich ein Mitarbeiter von den Stadtwerken bei mir vorm Fenster. "War ich gestern bei euch?" - "Äh, nö?!" - "Mist! Aber ihr hattet nen Zettel im Briefkasten, oder?" - "Nein, auch nicht." - "Oh, Mann! Das tut mir voll leid. Wir müssen jetzt das Wasser abstellen. Vorne auf der Baustelle gab's ein Problem. Keine Ahnung wie lange, aber ich beeile mich!" - Sprach's, brüllte Anweisungen ins Funkgerät und verschwand hinter der Hofmauer, um das Wasser abzudrehen.

Weil Chefe zu diesem Zeitpunkt schon ca. 15 Minuten im langen Wochenende war, durfte ich dann den restlichen Mietern im Haus schnell Bescheid geben. 

Der restliche Arbeitstag lief sehr entspannt ab, da es dank des usseligen Wetters eher ruhig blieb. Da auch sonst niemand da war, der mich ständig unterbrechen konnte, schrumpfte mein Stapel zügig. Ich hatte mir morgens beim Bäcker noch ein Tütchen Quarkbällchen mitgenommen. Wenn ich schon alleine bin und nach all dem Auto- und Erdbeerwochen-Mist fand ich, das hab ich mir verdient :-D
Auf dem Heimweg wollte ich eigentlich zur Bank. Aber das mit dem neuen Auto dauert noch gut 2-3 Wochen. Daher hab ich das doch nochmal gelassen und bin stattdessen nochmal zum Supermarkt, um einen weiteren Teil vom Einkaufszettel zu besorgen. Wieder alles die 1,5 km heim geschleppt - und wieder schneller, als auf den SEV-Bus zu warten.
Zum Abendessen gab es Pasta mit Knoblauch-Garnelen. Das war schnell gemacht und super lecker. 
 
Das Freitagstelefonat mit Papa war wieder voller Gemoser. Erst hat er über meine Mutter gemeckert (wie immer) und dann über das Theater, was der Bundes-Fritze am Samstag mit seinem Bundeswehr-Gelöbnis im Heimatkaff veranstalten wird. Was für ein Aufwand - finanziert durch Steuergelder - für lediglich 150 arme Soldaten/Soldatinnen, die im 7.000 Seelen-Heimatkaff am A. d. W. ihr Gelöbnis ableisten müssen. Dafür wird bereits ab Mitternach die komplette Innenstadt (rund um den Marktplatz) abgeriegelt. Selbst als Einheimischer darfst du da zu Fuß nicht mehr hin! Die anliegenden Geschäfte sind nicht erreichbar und müssen geschlossen bleiben (ob die wohl eine Entschädigung bekommen?). Soldaten streiften den ganzen Tag durch den Ort. Man kam nicht mehr gescheit von A nach B. Das Restaurant am Markt wurde - laut Papa - komplett geräumt. Alle Tische, alle Stühle, alles komplett ausgeräumt, nur damit mit der Bundes-Fritze da während der diversen Veranstaltungspunkte ein bisschen "in Ruhe Päuschen machen kann". Papa - ehem. Berufssoldat - spekulierte noch, wo die wohl ihre Scharfschützen postieren, da rund um den Veranstaltungsort ja keine gescheiten Flachdächer wären und ob "seine" Arzthelferin, mit Balkon gegenüber vom Markt, diesen wohl überhaupt benutzen dürfte oder ob sie ihr da auch einen "Aufpasser" postieren würden. Total verrückt! Mein Bruder wird mit der freiwilligen Feuerwehr den ganzen Tag Dienst schieben.
 
Von der Werkstatt kam noch immer keine Rückmeldung. Da das neue Auto ja jetzt schon in greifbarer Nähe ist, werde ich in die alten Kiste nichts mehr investieren. Die paar Tage gehen auch so noch irgendwie. Ich muss es dann nur noch ausräumen und loswerden. 

Auf der Waage war ich natürlich auch. Leider hab ich SCHON WIEDER Wasser im Körper. Und die Quarkbällchen werden auch dazu beigetragen haben. Aber ich hab nur 100 g weniger angezeigt bekommen. Immerhin etwas. Aber einen Tag vorher waren es noch 500 g :-/ Also aktuell 108 kg.

Und am Wochenende? Werde ich mir die Vorfassung vom Kaufvertrag für's Auto in Ruhe durchlesen, mit dem MBW am Samstag die Resteinkäufe erledigen, bevor er zu seiner Mutter abhaut und mein Zimmer putzen. Es soll am Samstag wieder fast 30 Grad werden. Unfassbar, denn am Freitag war ich noch in Jeans und Jacke unterwegs. Ich hoffe, der Kreislauf macht mit.
 
 

Die KW 24 in kurz:
Samstag: 3.356/1.800 kcal, 4.934 Schritte
Sonntag: 3.489/1.800 kcal, 2.575 Schritte
Montag: 2.286/1.800 kcal, 6.101 Schritte
Dienstag: 2.513/1.800 kcal, 5.333 Schritte
Mittwoch: 2.610/1.800 kcal, 5.524 Schritte
Donnerstag: 2.053/1.800 kcal, 7.287 Schritte
Freitag: 3.165/1.800 kcal, 6.322 Schritte

Abnahme: -100 g

2 Kommentare:

  1. Liebe Nicky, ein Auto kaufen zu müssen, das wird teuer. Da bin ich froh, dass Herr Pfälzer sozusagen vom Fach ist und mich immer gut beraten konnte. Ohne Auto ist man ziemlich aufgeschmissen. Mein kleines Auto fährt jetzt die Tochter. Ich bin Rentnerin und brauche keines mehr. Wenn ich wohin muss, dann fährt mich Herr Pfälzer mit seinem Wagen. 🚗
    Wir werden demnächst auch mit Baustellenlärm leben müssen, denn in unserem Dorf wird Glasfaserkabel verlegt. Schon jetzt sieht man die roten Markierungen, die zeigen, wo der Gehweg und die Straße aufgerissen werden.
    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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  2. Oh mein Gott jetzt muss ich wieder grinsen. Das Wort usselig habe ich gerade noch in einem Post verwendet ....*gg

    Das mit dem Auto finde ich absolut nachvollziehbar. Du kannst mir wirklich glauben... Ich liebe diese Freiheit zu haben. Es ist einfach genial. Und ja ich verstehe Dich 100%.

    LG heidi ...die auch solche Momente kennt.... oh sorry gleich gibt´s kein I-Net, Wasser oder Strom mehr.... frag nicht.

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