Sonntag, 12. April 2026

Wunschgewicht: KW 15 - 2026

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Samstag wollte ich ausschlafen, war aber schon gegen 7:30 Uhr wach. Ich hab ein Kapitel gelesen, danach meine Wäsche zusammengelegt und mich anschließend ausgeh-fein gemacht. Um kurz nach 8 Uhr stand ich im Supermarkt und habe Mandelstifte, Butter und frische Hefe erstanden. 
 
Am Sonntag war ich ja zum Osterkaffee eingeladen und ich hatte vor 2 Wochen schon angeboten, Kuchen oder sowas mitzubringen. Dann kam ewig keine Rückmeldung und ich dachte schon, ich sei vom Haken. Donnerstagabend, ich war natürlich gerade vom Einkaufen zurück (!), kam die Anfrage, ob ich nicht einen Hefezopf mitbringen könnte. Natürlich hab ich sofort Ja gesagt und mich dann geärgert, dass die Anfrage so spät kam (wegen Zutaten besorgen).
 
Das war natürlich nur das kleinere Problem. Hefezopf hab ich zwar schon oft gegessen, aber noch nie selbst gemacht. Ich brauchte erstmal ein Rezept, was auch funktioniert und schmeckt. Bei kurzfristigen "Experimenten" aus dem Internet bin ich schon oft reingefallen und verzweifelt. Ein kurzer Hilferuf in die Mädelsgruppe und keine 5 Minuten später hatte ich ein Hefezopf-Rezept :-) Danke nochmal an AM! Kurzer Check im Küchenschrank ergab: Ich hab alles da, bis auf 3 Zutaten. Hach, fast perfekte Hausfrau :-D Die drei fehlenden Teile besorgte ich schnell am Samstagmorgen.
 
Weil ich beim Bäcker vorbeikam, hab ich noch Brötchen zum Frühstück besorgt und nach dem Frühstück ging's an den Hefeteig. Natürlich hat mein Hirn wieder völlig unorganisiert gearbeitet und während ich Mehl zum Abwiegen in der Hand hielt, war mein Hirn schon eine Zeile weiter bei der Milch, so dass ich am Ende viel zu wenig Mehl hatte. Aber besser zu wenig als zu viel. Nachkippen kann man ja immer noch ;-) Außerdem habe ich gelernt, dass Butter - in der Mikrowelle erhitzt - irgendwie explodiert, wenn man nicht aufpasst! Die Sauerei musste ich dann auch wieder wegputzen :-/ Ich weiß ganz genau, wieso ich so selten backe.
In den gut 1,5 bis 2 Stunden, in denen der Teig ruhen sollte, habe ich meinen Wochen-Blog hochgeladen und Fotos für einen extra Colmar-Post sortiert. Das Wetter - bewölkt und kühl, aber ab Mittag trocken - war perfekt für den geplanten Zuhause-Tag. 
 
Als es Zeit war, mit dem Hefezopf fortzufahren freute ich mich wie Bolle, dass der Teig so schön aufgegangen war :-) Ich hab geteilt, gerollt, geflochten, gepinselt und dann nochmal gute 30 Minuten gewartet, bevor das gute Stück in den Ofen durfte.
Etwa 40 Minuten später war ich vom Ergebnis wirklich schwer begeistert. Mein allererster, selbstgebackener Hefezopf! Am liebsten hätte ich ihn sofort angeschnitten. Aber der war ja für den Osterkaffee gedacht.
 
Um das Abendessen hat sich der MBW ausnahmsweise mal gekümmert. Er wollte diese Käsespätzle machen, die ich so gerne esse. Und ich weiß nicht genau was er da gemacht hat, aber am Ende hatte er einen einzigen, fetten, klebrigen Klumpen in der Pfanne. Das ist mir noch nie passiert und ich frage mich ernsthaft, wie er das mit den gleichen Zutaten so zu Stande gebracht hat. 
Geschmeckt hat der Klotz trotzdem. Wobei ich bei mir nochmal nachgewürzt habe. Das hat er immer noch nicht so richtig drauf. 
 
Ostersonntag hab ich bis etwa 8:30 Uhr gepennt. Der MBW ist als erstes duschen gegangen. In der Zeit hab ich mein Bett frisch bezogen und Kaffee gekocht.
 
Nach dem Frühstück bin ich dann schnell unter die Dusche. Zum Osterkaffee wollte ich erst mit dem Zug fahren. Aber dann fiel mir ja der Hefezopf wieder ein. Den musste ich ja auch transportieren. 
 
Zu blöd, dass ich davon ausgegangen war, dass ich zu sowas erstmal nicht mehr "muss" und meine sämtlichen großen Transport-Behälter für Kuchen und Co. schon im Keller eingemottet hatte :-/ Meine Kuchenplatte für Kastenkuchen, die ich noch oben habe, war zu schmal. Die Auflaufform zu kurz. Ebenso der Römertopf. Hmmm...
Am Ende hab ich den Hefezopf geteilt und in zwei große Plastikboxen verpackt. Und gefahren bin ich mit dem Auto :-)
 
Bei 22 Grad und Sonne-Wolken-Mix fand der Kaffeeklatsch im Garten statt. Das letzte Mal...denn man will sich verkleinern und zieht nächstes Jahr im Sommer vom Haus mit Garten in eine Eigentumswohnung um. Irgendwie schade, aber verständlich. Die Kinder sind aus dem Haus. Die Tochter heiratet diesen Sommer! Absolut irre...gefühlt war sie gestern noch so klein und schleppte ihre Puppe überall mit hin ;-)
 
Leider war der Wind echt nervig. Er war warm und eine andere Gästin hatte Blumen mitgebracht, die als Tischdeko herhalten sollten. Trotz der fetten Kieselsteine in den alten Milchflaschen, hat der Wind die Blümchen einfach umgeweht - so stark war er. 
Aber es war ein schöner gemütlicher Nachmittag und es war echt nett, mal wieder alle zusehen. Mein Hefezopf kam auch super gut an. Es ist nur knapp ein Viertel übrig geblieben und davon hab ich nochmal ein ganzes Stück gegen einen Rest Rüblikuchen der Gastgeberin getauscht :-D So muss das sein. Ich hab noch ein Blumensträußchen (die verunfallte Tischdeko) mit nach Hause bekommen und war gegen 18 Uhr wieder zurück. 
 
Nochmal schnell unter die Dusche, die Reste der Sonnencreme abwaschen. Von der Allergie her hätte ich mir auch nochmal die Haare waschen müssen. Aber ich war zu müde. Und das Jucken am Kopf und die brennenden, tränenden Augen waren aushaltbar. Am schlimmsten war die trockene und immer mal wieder leicht blutende Nase. Der Heuschnupfen ist wirklich das einzige Manko am Frühjahr :-/
 
Weil - weswegen auch immer - schon wieder leichter Hunger aufkam, hab ich eine TK-Reispfanne alla Mexico aufgetaut. Das war nicht sooo viel und schnell ging es auch.  
Ein Blick ins Handy verriet dann auch, dass ich mit meiner Befürchtung (die Fresslust lies den Abend über nicht wirklich nach) richtig lag: Nur noch gut eine Woche bis zur nächsten Erdbeerwoche. Ich hatte die Tage schon so einen Verdacht, weil meine Hände schon wieder so mega trocken sind :-(
 
Ostermontag hab ich bis ca. 8 Uhr geschlafen. Ich hab nochmal versucht, wieder einzupennen, hab aber nach 30 Minuten aufgegeben und dann noch bis 9 Uhr gelesen.
 
Als ich aufstand, lag der MBW noch im Bett. Irgendwann - ich war gerade in der Küche am krosen - stand er plötzlich hinter mir und fing an zu reden. Ich hab mich halb zu Tode erschrocken... verfluchtes Geschleiche immer :-/
 
Nach dem Frühstück hab ich erstmal den Haushalt nachgeholt. Das wollte ich ja alles am Samstag schon machen, hab aber außer Waschen nichts auf die Kette gekriegt, weil der Colmar-Post doch länger dauerte als gedacht und ich mich zwischendurch um den Hefezopf kümmern musste.
 
Außerdem habe ich die drei Baugenossenschaften angeschrieben bzgl. Mitgliedschaft und Wartezeit. Bin gespannt, wie die Rückmeldungen ausfallen werden. Bitte Daumen drücken.
 
Tja, und dann wollte ich ja noch meinen Schreibtisch aufräumen - was ich am Samstag auch nicht mehr schaffte. Der sieht aus wie eine Müllhalde und gehört dringend aufgeräumt. Aber mir ging es am Montag gar nicht gut. Ich hatte massiv Kreislaufprobleme, musste sogar das Häkeln dran geben, weil ich die Nadel nicht mehr gescheit halten konnte (so ein nerviges Zittern im Körper). Einmal hätte es mich auf dem Weg zum WC beinahe umgehauen, weil mir so schwindelig war. Am späten Nachmittag gesellten sich Kopfschmerzen hinzu. Braucht alles kein Mensch!

Ich hatte am Ostersonntag übrigens Jahrestag! Ein Jahr Single. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Jetzt braucht es nur noch das Wohnungs-Wunder :-)
Nachmittags gab es Kuchenreste vom Sonntag. Und abends habe ich Spare Ribs (die lieb ich ja) mit Mais gemacht.
Leider war das lange Osterwochenende nun schon wieder vorbei und ich musste zeitig ins Bett. Am Dienstag rief der Arbeitsalltag. 
 
Dienstag war es morgens nur 4 Grad warm. Ich hab mir eine Strickjacke über's T-Shirt gezogen und bin leicht fröstelnd zur Garage. 

Der Bürotag war völlig unspektakulär. Nur der eine Kollege ist immer noch krank. Husten, Hals und Heiserkeit mutierten über die Feiertage zu Magenkrämpfen und Kreislauf. Kann er definitiv behalten. 
Mein Heuschnupfen scheint inzwischen so erträglich, dass ich das erste Mal die Mittagspause am See verbracht habe. Es war fast T-Shirt Wetter. Zumindest in der Sonne war es schon warm genug. Im Schatten war es aber noch etwas frisch und ich hab die Strickjacke wieder übergeworfen.
Nach der Arbeit habe ich das Auto schnell durch die Waschstraße geschickt. Das war total dreckig vom Regen und Blütenstaub. Für 30 EUR hab ich getankt. Ist nichtmal ein viertel Tank voll geworden. Aber zumindest hab ich jetzt erstmal wieder etwas Puffer. Danach ging es dann sauber zur Werkstatt. Ich hatte einen Termin für den Reifenwechsel ausgemacht. Dann sind die Winterreifen jetzt auch einigermaßen sauber, bevor sie bis zum Herbst eingemottet werden.
Weil ich so spät Zuhause war, habe ich nur einen Schwung Kartoffeln gekocht und dazu gab es Sahne-Hering aus dem Kühlregal.
Im Wohnzimmer stand ein Blumenstrauß. Mit sowas rechne ich ja eigentlich gar nicht mehr und war daher schwer verwundert. Kommentar: "Wir haben doch heute Jahrestag!" Äh....NEIN! Haben wir nicht mehr. Irgendwie hab ich mich über die Blumen gefreut. Ich meine: Wieso auch nicht? Ist ja ein sehr schöner Strauß. Andererseits hab ich mich voll unwohl gefühlt. Weil wir eben keinen Jahrestag mehr haben und ich irgendwie immer das Gefühl habe, dass mit sowas Erwartungen seinerseits verknüpft sind, denen ich nicht gerecht werden kann und will.
 
Diese inneren Konflikte führten dazu, dass ich mich über so eine eigentlich einfache Geste (möglicherweise sogar ohne irgendwelche Hintergedanken - er ist einfach so) nicht so wirklich freuen konnte, wie ich es normalerweise tun würde und das führte bei ihm zu Enttäuschung und so kamen wir uns beide irgendwie blöd vor. Hätte er es einfach gelassen, hätten wir uns diese seltsame Situation einfach sparen können. Und ich weiß wirklich nicht, wie ich das so ganz grundsätzlich finden soll.
 
Außerdem hab ich meinen spontan getätigten Fehlkauf von vor ca. 4 Wochen ausgepackt. Eine neue Sorte SchokoBons. In "Knusper". Ja, sie sind ohne groß nachzudenken, sehr spontan einfach im Einkaufswagen gelandet und ich hab erst Zuhause gemerkt, was ich da gemacht habe.
Denn eine so ne Tüte kostet 4 EUR und es sind nur 12 Schoko-Eier drin! Das macht 0,33 EUR pro Stück und sie schmecken nicht soooo gut, um den Preis zu rechtfertigen :-/ 
 
Mittwoch war es morgens nicht mehr ganz so kalt wie am Dienstag. Der Tag war sonnig und es wurde auch wieder knapp über 20 Grad warm.
 
Die Nacht war durchwachsen. Mein Körper hat gebunkertes Wasser losgelassen. Ich war von 1 Uhr bis zum Wecker stündlich im Kachel-Zimmer. Immerhin ist meine PMS bisher gnädig und bleibt bei fiesem Heißhunger. Schlafstörungen habe ich bisher keine. Toi, toi, toi! So bin ich tatsächlich zwischen den nächtlichen Ausflügen immer wieder eingeschlafen. Erholsam ist trotzdem anders. Aber lieber 0,5 - 1 kg mehr als Schlafprobleme. Die sind viel schlimmer. Schlafentzug zählt nicht umsonst zu den Foltermethoden.
 
Außerdem ging am Mittwoch ein weiterer Häkel-Post online ;-) Dieses Mal über das rosa-graue Dreiecktuch.
Im Büro passierte nichts Besonderes und ich war froh, als ich Feierabend machen konnte. Den habe ich auch ca. 15 Minuten früher eingeläutet, damit ich die S-Bahn noch erwische. Denn ich musste ja nach der Arbeit wieder zur Werkstatt, das Auto abholen. Zumindest war das der Plan. Kurz bevor ich im Büro los lief, wurde der Zug noch pünktlich angezeigt. Das war auch notwendig. Denn immerhin hatte ich rund 350 m Strecke zwischen Bahnhof und Bushaltestelle, mittendrin noch ne Ampel und nur 4 Minuten zum Umsteigen. Glücklicherweise habe ich am Bahnsteig stehend nochmal in die App geschaut. Inzwischen 1 Minute Verspätung. Da würde ich zügig gehen (halb rennen) und auf eine kurze Ampelphase hoffen müssen. 

Kurz drauf nochmal ein Blick in die DB App. Nun schon 3 Minuten Verspätung. Den gewünschten Bus würde ich im Leben nicht bekommen. Blick auf die Uhr... der andere Bus! Ich bin also vom Bahnhof zur nächsten Bushaltestelle gerannt und hab den Bus über das Industriegebiet gerade noch so erwischt.
 
Baustellenbedingt musste ich dort an anderer Stelle umsteigen als üblich und eine Umleitung in Kauf nehmen. Aber immerhin kam ich pünktlich am Ziel an - wenn euch deutlich später, als wenn mit dem Zug mal alles glatt gelaufen wäre.

In der Werkstatt hab ich den Lieblingsmechaniker entlohnt und werde für Herbst einen neuen Termin ausmachen müssen. Denn es muss eine Kleinigkeit gemacht werden, damit ich das Auto im Januar nochmal durch den TÜV bekomme. Eilig ist es nicht. Vorm Sommerurlaub müssen wir es nicht einplanen. Puh! Denn es wird schätzungsweise 200 bis 300 EUR kosten. Aber dafür habe nochmal 2 Jahre einen fahrbaren Untersatz :-)
 
Die frisch aufgezogenen Sommerreifen durften dann auch noch eine kleine Spazierfahrt zum Supermarkt machen. Denn der Rest Couscous im Vorratsschrank reichte definitiv nicht mehr für's Abendessen. Und Bananen duften auch noch ein paar mit. 
Ich hatte vom Bus aus schon den MBW kontaktiert, ob er nicht zur Garage kommen könne, um mit den Reifen zu helfen und dann auch die leere Klappbox für's Einkaufen schon mitbringen könne. Als Antwort gab's einen Daumen hoch und nen wohnungsbezogenen Termin, den er mitgeteilt hat. Das wusste ich aber schon, weil morgens, als ich ging, ein Zettel an der Haustür hing. Als ich vom Supermarkt los fuhr, hatte ich den MBW sogar kurz angerufen, damit er auch los macht.

Zuhause hab ich die Reifen ausgeladen und wieder in der Garage auf dem Reifenbaum geparkt. ALLEINE! Denn am Freitag muss ja alles wieder frei sein, damit ich einkaufen fahren kann. Nur vom nutzlosen Mitbewohner war absolut gar nichts zu sehen. Stattdessen schickte er mir irgendein Reel, während ich Räder schleppte :-/ Und wieder Mal fragte ich mich, wieso ich überhaupt erst um Hilfe gebeten hatte, wenn ich am Ende doch wieder alles alleine machen muss? So ein Arsch! Ich kochte vor Wut, als ich die Wohnung betrat...und er gemütlich auf der Couch lag.

Und als er dann grinsend und fröhlich hinter mir aufkreuzte, als wäre nichts gewesen, bin ich komplett ausgerastet. Ehrlich, am liebsten hätte ich ihm eine verpasst. Aber den Aufwand, sich über ihn aufzuregen, ist er eigentlich nicht mehr wert. Und da wundert er sich immer noch, wieso ich ausziehen will. Unfassbar. Aber wenn ich es eh alleine machen muss, dann auch richtig. Ich brauche keinen Mitbewohner der Hilfe zusagt und dann doch auf der Couch bleibt. 

Seine lausige Erklärung hat das Ganze auch nicht besser gemacht. "Ich hab's nicht kapiert! Keine Ahnung was da los war.". Ernsthaft. War meine Anfrage so unverständlich formuliert? Hat er die Anfrage überhaupt gelesen, bevor er mit nem Daumen hoch (aus Reflex?) geantwortet hat? Hat er die Anfrage gelesen, positiv beantwortet und dann - wie ein verfluchter Goldfisch - nach 3 Sekunden wieder vergessen? Ich hoffe, die Baugenossenschaften melden sich schnell zurück. Auf diese 20 % WG-Leben, die eben NICHT funktionieren hab ich dauerhaft sowas von keine Lust. Es ist einfach nur frustrierend. Wenn er keinen Bock hatte zu helfen (ist ja sein gutes Recht!), dann hätte er das ja sagen können, statt mich einfach so im Regen stehen zu lassen. Voll miese Nummer...

Um etwas runter zu kommen, hab ich eine sehr ausgiebige Dusche genommen. Außerdem musste ja auch der Reifendreck wieder runter.
Zum Abendessen gab es ein schnelles Tomaten-Couscous. Gut, dass ich das eh machen wollte. Das war in 15 Minuten fertig. Zu mehr hätte Lust und Laune eh nicht mehr gereicht. Nach dem Essen bin ich in meinem Zimmer verschwunden. Auf weiteren Kontakt konnte ich gut verzichten.
 
Donnerstag tat mir morgens die Sehne über'm linken Handgelenk etwas weh. War ja klar, dass ich vom Reifenschleppen direkt wieder Sehnenscheidenentzündung bekomme :-( Leider hat die Zeit vor der Arbeit nur gereicht, um schnell ne Ladung Voltaren drauf zu schmieren. Nach Feierabend musste die Schiene noch her. Ich hoffe, ich krieg es in den Griff, bevor es richtig schlimm wird :-/ Jetzt hatte ich so lange Ruhe (seit der Küchenrenovierung vor gut 1,5 Jahren).
Zur Arbeit ging es mit dem ÖPNV. Im Büro war mal so gar nichts los. Aber es kamen mal ein paar kleinere Aufträge (Lückenfüller) rein. Das war richtig nett :-) Nicht nett war, dass Chefe nun auch wieder am kränkeln war :-/ Irgendwas mache ich entweder richtig oder falsch. Denn die Männer sind dieses Jahr irgendwie ständig krank und ich nicht.
Das Wetter war auch wieder warm und trocken genug, dass ich zum dritten Mal in Folge am See Mittagspause gemacht habe. 
Passend zum frühsommerlichen Wetter (hüstel) gab es zum Abendessen Kohlrouladen und Apfel-Rotkohl (beides TK). Ja, als ich mich um den Einkaufszettel gekümmert habe, war es noch recht kalt :-D Egal. Hat trotzdem geschmeckt. Zum Dessert gab es Mini-Pfannkuchen mit Nutella-Füllung.
Leider schmeckten auch noch ein paar andere Kleingkeiten, die nebenher in meinem Mund verschwunden sind und das Kalorienbudget ziemlich sprengten. Dafür dieses Mal - weiterhin toi, toi, toi - noch immer keine Schlafstörungen.
 
Freitag bin ich wieder mit dem Auto los. Ich musste ja einkaufen. Natürlich ist der Klappkorb und die eine Einkaufstasche nicht wie durch Zauberhand in den Kofferraum gelangt und ich hab den Kram morgens alleine zur Garage getragen. Die Sehnenscheidenentzündung fand das nicht lustig. Und da waren die Körbe noch leer :-/

Wettertechnisch war es am Freitag auch etwas trübe und deutlich kühler als die letzten Tage. Denn es regnete am Morgen. Bis Mittag war es trocken und ich hoffte auf Pause im Park. Aber pünktlich zur Pause fing es dann doch wieder an zu regnen :-(
 
Natürlich war Chefe am Freitag dann richtig krank, nachdem er am Donnerstag ja schon etwas am kränklen war. Und SIE kreuzte kurz vor Mittag wieder auf, um ihm auf die Nerven zu gehen. Die Laune war bei allen Beteiligten entsprechend im Keller. 
 
Als ich gerade aus dem Supermarkt kam, um die Einkäufe in den Kofferraum zu puzzeln, kam der MBW angelatscht. Der hatte scheinbar wieder was gut zu machen und half direkt beim Einladen. Geparkt hatte ich vorm Haus, statt an der Garage, damit ich mit meinem angeknacksten Handgelenk nicht so schwer so weit tragen musste.  

Auf der Waage war ich natürlich auch. Am Donnerstag wäre ich mit einem Stillstand davongekommen. Am offiziellen Wiege-Freitag war es dann leider ein ganzes Kilo mehr. Mit einem Plus hatte ich nach den ganzen Fresskalationen schon gerechnet. Aber nach dem Stillstand am Vortag hatte ich dann doch nicht mit soooo viel gerechnet :-/ Egal. Trotzdem deutlich besser als Schlafmangel :-) Ich jammere leise ;-) Aktuell also 108,6 kg.
Zum Abendessen gab es den Rest von den Hühnerbollen. Wieder mit Pommes. Auf Salat schnippeln hatte ich aber keine Lust und so durfte ein Farmersalat aus dem Kühlregal mit auf den Teller. Und ja, dieses Mal gab es die Knusperpanade aus dem Tütchen :-/ Keine Experimente dieses Mal. Aber ich hab eine Idee, für das nächste Mal, wenn ich wieder Hähnchenschenkel mache :-)

Und am Wochenende? Definitiv ausschlafen. Und dann mal sehen. Ohne "Anhang" - hab ich festgestellt - bin ich recht spontan geworden. Aber ausschlafen ist tatsächlich auch inzwischen ein Muss für's Wochenende - außer es geht wirklich nicht anders (längere Fahrten/Termine).
 
Sonntag ist außerdem der alljährliche Freiburg Marathon. Da ist es immer schwer und nervig, sich durch die Stadt von A nach B zu bewegen weil der ÖPNV stundenlang unterbrochen wird und man zwischen den Haltestellen auch Zufuß nur schwerlich voran kommt, weil alles abgesperrt wird. 
 
Was ich dringend brauche, sind neue Trekkingschuhe für kleinere Wanderungen. Für nur wenige Kilometer über Stock und Stein sind die schweren Wanderstiefel doch etwas übertrieben :-) Und die alten Trekkingschuhe haben leider ihr Leben bzw. Ihre Sohle gelassen und wurden bereits entsorgt.
 
 

Die KW 15 in kurz:
Samstag: 3.285/1.800 kcal, 3.664 Schritte
Sonntag: 3.065/1.800 kcal, 4.475 Schritte
Montag: 3.845/1.800 kcal, 1.877 Schritte
Dienstag: 2.343/1.800 kcal, 6.895 Schritte
Mittwoch: 2.466/1.800 kcal, 8.773 Schritte
Donnerstag: 3.171/1.800 kcal, 7.312 Schritte
Freitag: 3.045/1.800 kcal, 4.416 Schritte

Zunahme: +1 kg

Donnerstag, 9. April 2026

Colmar feiert den Frühling - Ein Tagesausflug ins Elsass

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Am Karfreitag bin ich gegen 8 Uhr aufgestanden. Mit der Straßenbahn ging es zum Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn nach Breisach am Rhein.
 
Die Fahrt mit der S-Bahn war wieder absolut typisch Deutsche Bahn. Normalerweise besteht der Zug aus zwei Teilen, die in Gottenheim getrennt werden. Die eine Hälfte fährt nach Breisach, die andere nach Endingen am Kaiserstuhl. 
 
Aber nicht am Karfreitag! Das wäre ja zu einfach. Bei herrlichstem Ausflugswetter fehlte der Endinger Teil des Zuges und sämtliche Fahrgäste mussten sich mit Hund, Kinderwagen, Rollstuhl und einem Duzend Fahrräder in den kleinen Breisach-Waggon quetschen. Es war brechend voll. Ach, und das einzige WC war natürlich auch kaputt. Wenn, dann richtig ;-) Erst in Gottenheim, wo der fehlende Kaiserstuhl-Teil des Zuges stand, wurde es leerer. 
 
Genauso chaotisch ging es am Busbahnhof weiter. Bis Breisach ging ja alles mit meinem D-Ticket. Dort musste ich in den Bus nach Frankreich umsteigen. Kostet lediglich (Stand 2026) 4 EUR pro Fahrt. Zahlung direkt beim Busfahrer (bar oder Karte).
 
Leider war ich um 10:30 Uhr nicht die einzige, die ins Elsass wollte. Der Bussteig war brechend voll. Hauptsächlich indisch-asiatische Touristen. Als der Bus ankam, stiegen Leute aus. Heißt: die hintere Tür war als erste offen. Natürlich haben die ganzen Touris erstmal den Bus gestürmt (an der hinteren Tür) und sich Plätze gesichert und sind dann IM BUS zum Fahrer vor, um zu bezahlen. Logischerweise kamen sie dann aber nicht aneinander vorbei, weil der Gang so eng war. Also zur Vordertür raus, durch die "normal anstehende Bevölkerung" hindurch und wieder hinten rein. Absolutes Chaos, was am Ende zu fast 25 Minuten Verspätung führte. Total unnötig. Vor allem weil am Ende trotz allem wirklich JEDER - sogar ich, die als letzte rein kam! - einen Sitzplatz bekam.
 
In dem ganzen Chaos hab ich mich echt freundlich mit einem Herrn (ebenfalls Tourist) unterhalten, der sich über seine touristischen Mitreisenden aufgeregt hat. Auf dem Arm hatte er seine 11 Monate alte Tochter, die mir Grimassen schnitt und dann immer los kicherte. Voll niedlich. Am Ende haben wir sogar auf der 45-minütigen Fahrt nach Colmar nebeneinander gesessen. Aber der Bus war so voll, dass mitten auf der Fahrt, als in Vogelgrun (F) noch Leute dazu wollten, Gepäckstücke, Rollstuhl und Kinderwagen erstmal in den Stauraum unter dem Bus verfrachtet werden mussten, um mehr Platz für die weiteren Fahrgäste zu schaffen. Und ein Pärchen mit Kinderwagen, was in Neuf-Brisach dazu wollte, wurde erst gar nicht mehr mitgenommen. Die taten mir etwas Leid, vor allem weil der Bus ja nur alle 2 Stunden fuhr.
Gare de Colmar
Der Bus (Linie R26) hält am Bahnhof in Colmar. Da ist Endstation, wo wir mit inzwischen fast 30 Minuten Verspätung ankamen.
Champ de Mars mit Admiral Bruat Brunnen
Nur wenige hundert Meter vom Gare de Colmar ist der Champ de Mars - ein großer Park mit Bänken, Bäumen, Wasserspielen und einem Karussell von 1900 - dem größten Holzkarussell in Frankreich.
Champ de Mars mit Wasserspiel u. Colmar-Schriftzug
Colmar ist die drittgrößte Stadt im Elsass und Geburtsort des Künstlers Frédéric-Auguste Bartholdi. Selbst wer Bartholdi nicht kennt, sein berühmtestes Werk kennt wohl jeder: die Freiheitsstatue in New York (USA).
Salles des Catherinettes (oben links) u. Osterdeko in Colmar
Weiter ging es über die Rue Kleber, vorbei am Katherinensaal zum Place d'Unterlinden. Vom 2. bis 26. April 2026 steht Colmar unter dem Motto "Fête le printemps" (Colmar feiert den Frühling). Ganz Colmar ist mit Blumen und Osterdeko geschmückt. Es gibt zwei Ostermärkte. Man hat sich wirklich viel Mühe gemacht.
Maison des têtes (oben links)
Das eh schon malerische Städtchen hat sich richtig herausgeputzt und es gibt an jeder Ecke was zu sehen und zu entdecken. 
Und obwohl der Karfreitag im Elsass ein offzieller Feiertag ist, hatten einige Geschäfte dennoch geöffnet. Die üblichen Touristenfallen mit hässlichen Souveniers, aber auch ein paar Bäckereien, Käserein und natürlich Restaurants.
Ostermarkt auf dem Place des Dominicains
Den ersten Ostermarkt gab es auf dem Place des Dominicains. Ich weiß nicht genau wieso, aber irgendwie hatte ich etwas anderes im Kopf. Im Prinzip war es wie ein Weihnachtsmarkt nur mit anderer Deko und und ohne Glühwein :-) 
Es war echt nett, aber auch brechend voll. Es gab französische Spezialitäten. Unter anderem einen Stand, der Foie Gras anbot. Diese Delikatesse ist sehr umstritten und in vielen Ländern ist diese Art der Mast inzwischen sogar als Tierquälerei verboten. Aber es gab auch regionales Kunsthandwerk und Flammkuchen, Schinken, Wein und Töpferwaren.
Kreuz und quer spazierte ich durch die schnuckelige, historische Altstadt. Vorbei an vielen bunten Fachwerkhäusern - teilweise über 650 Jahre alt! Irgendwann meldete sich allerdings dann auch mal die Natur zu Wort. Wie praktisch, dass es an der Église Saint-Matthieu eine öffentliche Toilette gab.
Das Klo des Grauens
Ich hab eine Weile in der Schlange gestanden. Keiner hat irgendwas gesagt, als er wieder raus kam. Erst das französiche Paar vor mir, hat versucht mit mir zu kommunizieren. Beide sprachen aber kaum Englisch und ich so gut wie kein Französisch. Aber mit Händen und Füßen und ein paar universellen Handzeichen war am Ende klar: das Licht funktioniert nicht. Innendrin stockfinster wenn Tür zu. Vielleicht auch besser so, da total versifft und kein Klopapier. Igitt! Aber ich hatte hier inzwischen so lange angestanden, dass ich mich nicht getraut habe, eine andere Toilette zu suchen und da womöglich nochmal ewig anzustehen. Also: Handy-Taschenlampe, Luft möglichst lange anhalten, Rucksack keines Falls abstellen und möglichst nichts berühren. Zum Glück hatte ich gerade meine alte Flasche Desinfektionszeugs gegen eine neue ausgetauscht und konnte im Anschluss an dieses widerliche Abenteuer ordentlich die Hände desinfizieren. 
Gegenüber von Saint-Matthieu ist das historische Krankenhaus (ancien hôpital) und der Place du 2 Février mit einem Mahnmal. Aber auch schöne Osterdeko und ein paar nette Bänke zum entspannen gibt es dort. Hier hatte ich mich vor dem Horror-Klo bereits niedergelassen, um etwas Pause zu machen und mein belegtes Brötchen zu futtern. Gut, dass ich es in weiser Voraussicht nicht umgekehrt gemacht habe :-D
Place du 2 Février mit Saint-Matthieu
Weiter ging es kreuz und quer durch die historische Altstadt. An buntem Fachwerk kann man sich hier einfach nicht satt sehen.
Auch am Colmarer Münster kam ich vorbei. Aber auch hier auf dem Place de la Cathédrale war ziemlich viel los. Im Münster war ich allerdings nicht. Ich weiß, der kostet Eintritt. Ich war 2009 mal drin, als ich Besuch von meiner sibirischen Freundin hatte.
Colmarer Münster (unten), Maison Pfister (oben rechts)
Vorbei an diversen Touristengruppen, die Führungen machten führte mich mein Weg weiter. Auf verschlungenen Pfaden druch schmale Gässchen, in die sich außer mir keiner der anderen Touristen verirrte ging es weiter.

Schwendi-Brunnen (unten rechts)
Ich näherte mich langsam dem zweiten Ostermarkt. Dieser fand am Alten Zollplatz (Place de l'Ancienne Douane) statt. Dort steht auch der Schwendi-Brunnen. Ebenfalls ein Kunstwerk von Bartholdi.

Ostermarkt am Place de l'Ancienne Douane, und das Koifhus (links)
Auf diesem kleinen Markt war es sogar noch voller als auf dem ersten. Es war kaum ein Durchkommen. Solche Menschmassen mag ich eigentlich gar nicht. Aber auch hier fand ich leider nichts, was mich auf anhieb angesprochen hätte. Echt schade. Ich hatte so sehr auf ein kleines Mitbringsel gehofft. 
Reste der mittelalterlichen Stadtmauer
Entlang des Flusses Lauch und vorbei an Resten der mittelalterlichen Stadtmauer, machte ich mich auf Richtung Klein Venedig (Petite Venise). 
Petite Venise
Klein Venedig hat seinen Namen mehr als verdient. Die hübschen Häuser direkt am Kanal sind ein absoluter Augenschmaus. Ich bin einem schmalen Gang gefolgt, der direkt am Kanal entlang führte und am Ende sogar am Bootsanleger heraus kam.
Petite Venise
Die Schlange dort war recht lang. Und ich hatte nur noch knapp über eine Stunde Zeit, bis der Bus wieder zurück fuhr. Das war mir vom Zeitmanagement her zu heikel. Sonst hätte ich gerne die kleine Bootstour über die Lauch mitgemacht. 
Petite Venise
Aber auch die habe ich 2009 schonmal absolviert, als Anna zu Besuch war. Das war richtig toll und irgendwann komme ich nochmal her und mache die Bootsfahrt nochmal mit :-)
Square Gustave Adolphe Hirn (oben links)
Ich lief noch etwas herum, erreichte den Rand der historischen Altstadt und habe überlegt, was ich mit der restlichen Zeit noch anfange. Denn inzwischen taten mir die Füße doch etwas weh. Und zurück in die Menschenmassen wollte ich auch nicht unbedingt.
Am Ende landete ich an der Bartholdi Statue am Parc de la Cour d'appel (dem Park vom Berufungsgericht). Der Park war so schön und kaum jemand war dort. Ich hab mich auf eine Bank unter einen Baum gesetzt und einfach die vorbeilaufenden Leute beobachtet.
Ich hab einfach die Ruhe genossen und noch ein Kapitel in meinem Buch gelesen. Wenn ich den Ex dabei gehabt hätte, wäre das nie möglich gewesen. Der war übrigens etwas "unglücklich" darüber, dass ich ihn nicht mitnehmen wollte. Aber mir hat der Tag alleine wirklich sehr gut getan.
Rückfahrt von Colmar
Der kleine Park ist nicht weit vom Bahnhof. Ich konnte von meiner Bank aus sogar den Turm vom Bahnhofsgebäude sehen. Als es Zeit wurde, habe ich mich aufgerafft und bin wieder zur Bushaltestelle spaziert. Der Bus kam pünktlich und es waren wieder viele Leute da. Aber bei weitem nicht so viele wie auf der Hinfahrt. Wir mussten uns nicht quetschen und ich hatte einen Platz für mich alleine.
Blick über den Rhein (Grenze) auf Breisach in Deutschland
Der Bus hält übrigens auch in Neuf-Brisach. Neu-Breisach liegt auf französischer Seite und ist eine alte Festungsstadt, entworfen von Vauban. Der Gute hat in Freiburg auch rumgebaut (man sieht es nur nicht mehr) und nach ihm ist sogar ein ganzer Stadtteil hier benannt. 
 
Da will ich auch nochmal hin. Aber ich denke, da würde ich dann eher mit dem Auto fahren (wenn die Spritpreise es erlauben). Denn sooo groß ist die Stadt nicht. Da möchte ich nur ungern den Bus nutzen, der nur alle 2 Stunden fährt. 
 
In Breisach hab ich auch (weil Bus pünktlich) ohne Probleme die S-Bahn bekommen und war gegen 17:30 Uhr wieder Zuhause. Das war ein richtig toller Ausflug. Er hat Körper und Seele gut getan. Nicht so gut war, dass ich (mal wieder) die erste Frühlingssonne unterschätzt und mir einen leichten Sonnenbrand am Dekoltee und auf der Stirn eingefangen habe :-/ Jedes Jahr das Gleiche. Man sollte meinen, nach 43 Jahren wäre ich endlich etwas klüger. Aber Nö! 

Montag, 6. April 2026

Ein Jahr nach der Trennung

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Heute vor einem Jahr, habe ich mich nach 18 Jahren von meinem Partner getrennt. Das Jahr nach der Trennung war ziemlich anstrengend. Was vor allem daran lag, dass ich das Ende unserer Beziehung betrautert, aber anschließend auch recht schnell nach vorn gesehen habe, während er sehr lange noch versuchte, alles wieder gut zu machen und die Beziehung irgendwie zu retten. Nur kann man nichts retten, was nicht zu retten ist. Und für mich heißt vorbei, tatsächlich vorbei. Ich bin nicht der Typ für diese berüchtigten On-Off-Beziehungen.

Inzwischen funktionieren wir als Freunde und WG-Mitbewohner ganz gut - die meiste Zeit jedenfalls.
 
Für mein emotionales Wohlbefinden war alleine der Schritt, die Trennung laut auszusprechen und dabei zu bleiben, ein richtig großer Schritt. Allein dadurch ging es mir tatsächlich schon besser. 
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Ich koche immer noch für uns beide - nicht ganz uneigennützig, muss ich zugeben. Denn ich weiß, wie verwüstet die Küche jedes Mal aussieht, wenn er da was gemacht hat. Und ich hab es da lieber sauber und ordentlich nach meinen Standards. Ich hätte Bedenken, abends von einem langen Arbeitstag nach Hause zu kommen und er stünde noch in der Küche, nicht fertig. Und ich müsste mit dem Kochen dann warten, bis er mal in den Quark kommt. Oder er wäre schon fertig und die Küche sähe aus wie ein Schweinestall. Ich weiß, ich sollte es eigentlich lassen, aber auf tägliche Diskussionen und Krach, weil wir einfach ein komplett unterschiedliches Verständnis von Sauberkeit und Ordnung haben, kann ich gut und gerne verzichten.
 
Auch so ein Thema, was mir teilweise jetzt noch auf den Keks geht ist, dass er sich schwer tut in seinen Kopf zu bekommen, dass wir nur noch befreundet sind. Aber das heißt nicht, das wir immer noch alles zusammen machen. Das er oft beleidigt ist, wenn ich was alleine unternehme, nervt ziemlich. Und obwohl wir über genau dieses Thema Anfang des Jahres nochmal ausführlich diskutiert haben, scheint er sich mit dem Gedanken immer noch schwer zu tun :-/

Haushaltsbuch hab ich angefangen zu schreiben. Aber so ganz im Flow bin ich da immer noch nicht. Immerhin habe ich jetzt schonmal grob nen Überblick, wer was verbraucht und was es kostet und beim allgemeinen Wocheneinkauf hat es sich eigentlich immer grob die Waage gehalten. Aber da teile ich jetzt halt ganz genau auf - nicht mehr nur so Pi mal Daumen ;-) Bis jetzt hat er seine "Rechnungen" auch immer brav bezahlt ohne zu murren.

Ich kann das Auto behalten, sollte ich ne Wohnung finden, solange es noch TÜV bekommt. War tatsächlich sein Angebot und kam alleine von ihm aus. Denn er darf aktuell eh nicht fahren und hat kein Problem, mir das Auto zu überlassen. Wenn ich ihn dann mal zum Einkaufen mitnehme und so. Das ist alles kein Problem. Kann man drüber reden.
 
Da die Wohnungssuche im Großraum Freiburg immer noch eine ziemliche Katastrophe ist, führen wir das WG-Leben vorest (zwangsweise) weiter fort. Finanziell kommt mir das natürlich sehr entegen. Nervlich leider nicht immer. Aber ich sag mal, zu 80 % funktioniert es inzwischen. Was gut so ist, sonst wäre die ganze Sache noch schwieriger.
 
Die Wohnungssuche geht trotzdem weiter. Irgendwann muss es ja mal klappen. Außerdem: Sollte ihm aus irgendwelchen Gründen mal irgendwas passieren, dann wäre ich obdachlos. Denn er ist in der Baugenossenschaft, der die Wohnung gehört. Ich nicht. Aufnahmestopp bei Neumitgliedern schon vor 15 Jahren!
 
Tatsächlich haben wir angefangen, uns als "nur Freunde" etwas wohler zu fühlen. Die ganzen Spannungen, die es die letzten Jahre gab, sind irgendwie auf einmal weg. Der Umgang miteinander hat sich (aus meiner Sicht) positiv verändert. Auch wenn es immer noch ein paar Reibungspunkte gibt. Aber ich habe nie erwartet, dass es perfekt wird. Dass es überhaupt so platonisch funktioniert, ist schon was.
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Einen Putzplan wollte ich aufstellen. Aber er hat darum gebeten, die Haushaltsaufgaben so zu belassen, wie sie waren. Womit ich an und für sich kein Problem habe, denn er macht jetzt auch noch ein paar Kleinigkeiten, die er früher nicht gemacht hat. Das einzige, was immer noch nicht optimal läuft, ist die Regelmäßigkeit. Aber das habe ich früher schon von Freunden und Kollegen in WGs gehört, das sich "nie einer an den Putzplan hält". Und so wische ich bei ihm halt auch nur dann Staub, wenn er bei mir mit durchgesaugt hat. Ansonsten ist sich jeder selbst der Nächste (zumindest was die eigenen Zimmer angeht).
 
Der letzte große Streitpunkt war, als er im letzten Sommer angefangen hatte, Kontakt mit einer anderen Frau aufzunehmen und mich dann vor halb vollendete Tatsachen gestellt hat, als es hieß, sie wolle für "mal eben" 4 (!) Wochen zu Besuch kommen. Soll er sich treffen mit wem er will. Hab ich kein Problem mit. Besuch bei uns zu Hause? Von mir aus. Aber "einziehen" einer Fremden für 4 Wochen? Das wäre dann doch etwas zu viel des Guten.
 
Zum Glück hatte sich die Sache mit "seiner Dämlichkeit" dann aber von alleine gelöst. Die ach so liebe und herzliche und verliebte Irina (?...irgendwas russisches) stellte sich als Romance Scammerin heraus.
 
Meine bereits gepackten Kartons stehen immer noch im Keller und warten auf (m)eine neue Bleibe.
 
Neulich habe ich einen Artikel über Wohnen in München gelesen. Noch schlimmer als hier. Da landen seit einigen Jahren Menschen mit Vollzeitjob reihenweise in Sammelunterkünften für Obdachlose, weil sie sich trotz Vollzeitjob und Nebenjob dort keine Wohnung leisten können. Wenn man jede freie Minute arbeitet (2 Jobs, einer davon Vollzeit!) und dann trotzdem zu wenig zum (über)leben verdient, aber deutlich zu viel für Sozialhilfe, dann ist das wirklich eine dramatische Entwicklung. Zumal ich ja auch genau in diese Lücke falle. Vollzeit, zu wenig um Miete im freien Wohnungsmarkt zu stämmen, aber deutlich zu viel für irgendwelche solzialen Unterstützungen.

Ich versuche dennoch, irgendwie in eine der drei zur Verfügung stehenden Baugenossenschaften noch rein zu kommen. Aber die Wartezeiten auf eine Wohnung sind bei allen gleich - falls man überhaupt aufgenommen wird: im Durchschnitt ca. 10 Jahre! Bleibt zu hoffen, dass es bei irgendeiner klappt und ich unterm Durchschnitt liege. Denn der freie Wohnungsmarkt ist kaum machbar.

Es ist absolut irre, was hier ab geht. Wobei ich mittlerweile von Familie und Bekannten aus der Heimat und dem Norden höre, dass es dort inzwischen auch nicht mehr soooo einfach sein soll, günstigen Wohnraum zu finden. Zumindest nicht dort, wo auch die Jobs sind.

Die Überlegung, meine Zelte in Freiburg komplett abzubrechen kamen im letzten Jahr immer mal wieder auf. Aber egal wie lange ich rumüberlegt habe, das Ergebnis war am Ende immer das gleiche: Ich will nicht weg! Ich liebe es hier. Ich war 24 Jahre im Sauerland. Jetzt schon fast 20 Jahre in Freiburg. Das ist mein Zuhause. Auch wenn Freiburg es einem wohnungstechnisch wirklich absolut nicht leicht macht, möchte ich gerne bleiben. Daher kämpfe ich weiter, um irgendwas bezahlbares zu finden. 

Trotz der (emotional) ungünstigen Wohnungssituation, geht es mir gut. So gut wie lange nicht mehr, denn ich hatte Ende letzten Jahres endlich auch mal wieder den Kopf, um mich auch gesundheitlich um mich selbst zu kümmern und "aufzupeppeln". Selfcare! Das habe ich während der letzten Jahre in der Beziehung total aus dem Blick verloren, weil alles immer nur um ihn und seine Gesundheit kreiste.
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Ich bleibe optimistisch, gehe meinen Weg weiter. Voran. Nicht zurück. Und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Samstag, 4. April 2026

Wunschgewicht: KW 14 - 2026

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Samstag konnte ich ausschlafen. Nach dem Frühstück hab ich das trübe, aber trockene Wetter genutzt, um fix meine Medikamente in der Apotheke abzuholen.
 
Ich hatte am Freitagmorgen noch dran gedacht beim Doc auf den AB zu quatschen und ein Rezept zu bestellen. Weil ich im Januar erst da war, hab ich die Gunst der Stunde natürlich genutzt und in den letzten verbleibenden Tagen des aktuellen Quartals das Rezept geordert. So musste ich nicht extra in der Praxis vorbei.
  
Von der Apotheke ging es noch zur Drogerie und dann wieder nach Hause. Etwas Haushalt und ab an den Computer. 
 
Da der MBW zu seiner Mutter aufbrach, hatte ich bei dem inzwischen einsetzenden Regen einen richtig schönen Nachmittag alleine und konnte machen was ich wollte, ohne unterbrochen zu werden :-)
Zum Abendessen habe ich Reste aus dem Tiefkühler verbraucht. Es gab Cordon Bleu mit Röstipfanne und dazu noch etwas Gemüse. 
 
Sonntag war meine innere Uhr mal wieder völlig durcheinander. Danke, Zeitumstellung. Als ich morgens mit einem dringenden Bedürfnis wach wurde, zeigte die Uhr acht an (mein Wecker stellt sich leider nicht alleine um) und ich dachte noch: Och, legste dich nochmal ein Stündchen hin. Aber es war ja nun schon 9 Uhr. Im Bad angekommen stand der MBW schon da, frisch geduscht mit Rasierer in der Hand. Zum Glück hatte er noch nicht angefangen, so konnten wir schnell die Plätze tauschen.

Ich hab mich dann auch nicht wieder hingelegt, denn ich wollte ja noch was vom Tag haben. Zum Frühstück hab ich die Brötchen aus der blauen Rolle in den Ofen geworfen. Die hatte ich ein paar Tage zuvor in der "Muss-weg-weil-MHD" Grabbelkiste im Supermarkt erbeutet.

Das Wetter war unvorhersagbar. Regen, Wind und Sonne in schnellen Wechseln. Ich hab mich mit Buch auf die Couch verzogen. Diese 5-bändige Reihe, wo ich beim ersten Buch schon so zu kämpfen hatte, hab ich übrigens nicht richtig zu Ende gelesen. Ich hab das zweite Buch noch geschafft und dann überlegt, wie man mit dem Rest der Geschichte NOCH DREI Bücher füllen kann...nee! Die letzten drei Bücher hab ich schließlich nur kurz quer gelesen. War ne Sache von ner Stunde. Aber durch alle drei durchquälen wollte ich mich dann am Ende doch nicht.
Zum Abendessen gab es Shepherd's Pie. Ich hatte noch Möhren übrig, die weg mussten und die Menge war für das Essen genau passend. Die halbe Tüte Käse, die noch im Kühlschrank war, wurde ich so auch los.
 
Montag hat der Wecker um kurz nach 6 Uhr geklingelt. Mein Körper hingengen fand es absolut blöd, dass wir schon um "kurz nach 5 Uhr" aufstehen sollten. Draußen wieder dunkel. Die Zeitumstellung im Herbst macht mir kaum was aus. Aber die im Frühjahr bereitet mir meistens viele Probleme.
Mal was anderes für die Mittagspause
Chefe hatte am Montag frei. Der war ja am Freitagnachmittag zum Snowboarden entschwunden. Im Büro war ob des usseligen Wetters auch nicht wirklich viel los. Der eine Kollege ist immer noch krank und wurde sogar den Rest der Woche krankgeschrieben.
Pünktlich zum Feierabend bin ich dann noch in ein kurzes, aber heftiges Gewitter geraten. So typisch!
Zuhause hab ich mich erstmal trocken gelegt und zum Abendessen gab es Birnen-Kotelett mit Spätzle. Zwei von den Koteletts hab ich eingefroren. Mal gucken, was ich damit noch mache.
Zum Dessert gab es ein halbes Oster-Schaf, was der MBW von seinem Mama-Besuch mitgebracht hatte am Wochenende.
 
Dienstag war es kalt. Aber der Wind hatte nachgelassen und es blieb die meiste Zeit trocken. Chefe war auch wieder da und musste mal wieder an seinen Termin erinnert werden. Dieses Mal zum Glück nur per Handy. Persönlicher Einsatz war nicht nötig.

Im Büro war wieder etwas mehr zu tun. Nur für die Herren in der Werkstatt kam kaum was rein und die Warenlieferungen für die größeren Projekte verzögern sich alle auf nach Ostern :-( Ich war froh, als der Arbeitstag geschafft war und ich nach Hause konnte.

Zum Abendessen hab ich ein neues Rezept ausprobiert. Das fand ich in einem Oster-Heftchen, was vor 2-3 Wochen im Supermarkt an der Kasse zum einfach mitnehmen herum lag. Nudeln mit Rahm-Spinat und Lachs.
Ich hab nicht alles so gemacht, wie es im Rezept stand. Denn eine zweite Pfanne dreckig machen, um den Lachs anzubraten, wenn man ihn genauso gut in den Nudeln gar ziehen lassen kann, kommt ja mal gar nicht in die Tüte. Geschmeckt hat es aber total gut.
 
Mittwoch hatte sich meine innere Uhr immer noch nicht umgewöhnt. Das Aufstehen fällt mir total schwer. Es war nicht mehr ganz so kalt wie am Montag und Dienstag. Milde 10 Grad hatten wir am Nachmittag. Aber so richtig sonnig wollte es leider nicht werden. Zu viele Wolken.

Im Büro immer noch etwas mau. Das Wetter ist wechselhaft und kalt und die Osterferien haben begonnen. Viele sind verreist, die Straßenbahnen sind auch leerer als sonst, weil die Schüler fehlen.

Zum 1. April hat mein Scherzkeks von Chef versucht einen Aprilscherz zu landen. Nur war der so offensichtlich, dass ich nicht drauf reingefallen bin. Aber die Idee war lustig :-D
 
Nicht lustig war ein Zeitungsartikel über Vonovia-Mieter in Stadtteil Haslach, die sich zusammengerottet hatten, um zu protestieren. Schimmel, Heizungsausfälle, horrende Nebenkosten und verunreinigtes Trinkwasser - und das schon länger und keiner macht was. Von der Vonovia hört man ja eher selten was Gutes. Da hab ich vor Jahren schon einen üblen Bericht über eigentlich unbewohnbare und dennoch vermietete Gebäude im Ruhrpott gesehen. Und genau in dem Häuserkomplex, wo jetzt in Freiburg demonstriert wird, war letzte Woche eine freie Wohnung zu traumhafter Warmmiete online. Ich wollte mich nicht bewerben. Erstens, weil Vonovia und keine gute Reputation und zweitens kam sie ohne Einbauküche. Ich hab am Ende aber trotzdem eine Bewerbung abgeschickt. Jetzt bin ich froh, dass ich eine Absage bekommen habe. 
Endlich Zuhause habe ich mich unter die Dusche geworfen und danach Bratkartoffeln gemacht. Etwas Soulfood nach dem irgendwie doch anstrengenden Tag. Wobei er wahrscheinlich nur deshalb so anstrengend war, weil ich so müde war.
Vollmond über dem Schwarzwald
Ich hoffe, meine innere Uhr justiert sich bald neu. Es ist wirklich lästig und anstrengend, wenn das innere Zeitgefüge so durcheinander ist.
 
Donnerstag konnte ich etwas länger pennen, denn da Freitag ja Feiertag war, bin ich am Donnerstag schon einkaufen gefahren.
 
Ich hab die Flaute im Büro genutz, um mir zu überlegen, wo mein Tagesausflug am Karfreitag hingehen sollte. Zur Auswahl standen Schweiz (Basel), Bodensee (Konstanz) oder Frankreich (Colmar). Plan A war: gucken wo das Wetter am schönsten werden soll und dorthin fahren. Blöd, wenn für alle drei Orte so ziemlich das gleiche schöne Ausflugswetter vorhergesagt wird.
 
Konstanz: Wettervorhersage bis 13 Grad, Sonne-Wolken-Mix, Fahrzeit ca. 3 Stunden
 
Basel: Wettervorhersage bis 14 Grad, Sonne-Wolken-Mix, Fahrzeit ca. 1,5 Stunden
 
Colmar: Wettervorhersage bis 15 Grad, Sonne-Wolken-Mix, Fahrzeit ca.  1,75 Stunden

Entschieden hab ich mich am Ende für Colmar. Denn da war ich seit 2009 micht mehr und es soll sogar einen Ostermarkt geben.
 
Gekocht habe ich ein neues Rezept. Wieder Pasta. Und ja, echt dumm vor dem Wiegetag. Denn ich weiß, dass ich durch Nudeln immens Wasser einlagere.
 
War mir aber, ehrlich gesagt, grad egal. Irgendwie liegen die Prioritäten im Moment anders. Ob das daran liegt, dass ich gerade einfach nur völlig fertig bin und ich nicht mal so genau weiß, von was überhaupt? Frühjahrsmüdigkeit? Emotionaler Stress wegen Wohnungssuche? Perimenopause? Von allem etwas?
Also gab es am Donnerstagabend Spaghetti mit grünem Spargel (vegetarisch). Und weil ich am Freitag allerspätestens um 8 Uhr aufstehen muss, war ich recht zeitig im Bett.
 
Freitag hat ich mich der Wecker um 7:45 Uhr geweckt. Ich bin aber noch bis 8 Uhr liegen geblieben und hab am Handy gedaddelt.
Bei einer Tasse Kaffee und einem Frischkäse-Tomaten-Brot hab ich schon total auf den Ausflug ins Elsass gefreut. Eine Flasche Tee hatte ich am Vorabend schon gekocht und ein belegtes Brötchen für unterwegs lag auch schon im Kühlschrank. 

Alles schnell in den Rucksack gestopft und los ging's. An Sonn- und Feiertagen fährt der Bus nach Colmar alle 2 Stunden. Das heißt, ich bin um 9:30 Uhr auf die Straßenbahn, dann zum Hauptbahnhof, mit der S-Bahn nach Breisach (alles mit dem D-Ticket). Von Breisach auf den "Internationalen" Bus für 4 EUR (Einfache Fahrt, zahlbar beim Fahrer). Um kurz vor halb zwölf war ich in Colmar am Bahnhof.

Rund 4 Stunden später ging es auf dem gleichen Weg wieder zurück. Was ich genau in Colmar gemacht habe, werde ich mal separat posten. Denn die Stadt ist sooo schön und ich war ewig nicht mehr dort (zuletzt 2009), dass ich einen ganzen Haufen Fotos mitgebracht habe :-D

Natürlich war ich auch noch auf der Waage, bevor ich los bin. Obwohl die Mädels morgens schon vom Wiegen gesprochen hatten, und ich noch dachte: Da muss ich auch noch dran denken! - hätte ich ich fast trotzdem vergessen. Und widererwarten hatte ich eine kleine Abnahme von 200 g und somit 107,6 kg.

Ich wünsche euch sonnige und frohe Ostertage und einen schönen Urlaub, falls ihr habt. Ich hab nur das lange Osterwochenende frei und bin nächsten Dienstag wieder am arbeiten.
 
 

Die KW 14 in kurz:
Samstag: 3.455/1.800 kcal, 2.771 Schritte
Sonntag: 3.040/1.800 kcal, 2.596 Schritte
Montag: 3.169/1.800 kcal, 6.458 Schritte
Dienstag: 2.181/1.800 kcal, 4.671 Schritte
Mittwoch: 2.427/1.800 kcal, 4.399 Schritte
Donnerstag: 2.421/1.800 kcal, 4.909 Schritte
Freitag: 3.746/1.800 kcal, 13.545 Schritte

Abnahme: -200 g

Mittwoch, 1. April 2026

Gruselig und/oder Genial? #76

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Heute ist der erste Mittwoch im April - am Wochenende ist schon Ostern! - und daher gibt es jetzt die neueste Ausgabe von Gruselig und/oder Genial? von Heidi und mir :-)

Mein heutiges Fundstück habe ich beim frühmorgendlichen stromern in der Innenstadt entdeckt. Weil ich morgens immer zeitig los fahre (man weiß ja nie, wann einen die nächste Betriebsstörung oder Müllabfuhr trifft), habe ich an den meisten Tagen ein paar Minuten Zeit, um zwischen den Haltestellen durch die Stadtmitte zu spazieren. Das mach ich gerne, denn so früh am Tag, sind die Freiburger Straßen noch herrlich ruhig und leer.
 
Und so kam es, dass mich ein Schaufenster in der Schusterstraße anlockte. Wie eine Elster, zog mich ein stark glitzerndes Etwas an. Und dann waren es Schuhe!
Also, ich hab ja schon viel komische Schuhwerk online und in Schaufenstern gesehen. Aber ich glaube, das hier sind die "schillerndsten" Schuhe, die ich je gesehen habe. Irgendwie faszinierend und gleichzeitig voll hässlich (finde ich). Tragen würde ich sowas nie. Mal abgesehen davon, dass ich mir mit den Dingern wahrscheinlich den Hals brechen würde. Zum Glück krieg ich meine Quadratlatschen auch nicht in eine Größe 39 :-D Von daher käme ich auch gar nicht in Versuchung. Preislich fand ich sie mit 150 EUR relativ günstig für Schuhe.
Ich musste grinsen, als ich mir vorstellte, dass jeden Moment Olivia Jones um die Ecke kommt. Aber sie ist ja auch ziemlich groß (über 190 cm) und wird ihre Füße im Leben nicht in eine 39 bekommen können :-D

Und weil ein Paar glitzernder Schuhe an einem Morgen nicht genug war, fand ich - ein paar Meter weiter in der Salzstraße - noch ein weiteres Paar Glitzer-Stiefel in einem anderen Schaufenster. Dieses Mal war es aber ein Disco-Cowboy-Stiefel als Blumenvase.
Auch den würde ich mir nicht als Deko in die Wohnung stellen. Dieses Glitzer-Gedöns find ich wirklich furchtbar. Ich bin wirklich kein Bling-Bling-Mädchen.

Wie findet ihr die Fundstücke? Könntet ihr euch für eines davon oder beide begeistern? Ich nicht. Von daher finde ich sie tatsächlich eher Richtung gruselig. Zum Glück sind Geschmäcker aber verschieden. Sonst wäre die Welt echt langweilig.

Und wie jeden Monat hab ich absolut keine Ahnung, was Heidi gefunden hat. Daher hüpf ich jetzt mal schnell zur ihr rüber und schaue nach. Kommt gerne mit! Hier geht's lang ⇒KLICK