Sonntag, 21. Juni 2026

Wunschgewicht: KW 25 - 2026

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Samstag war ich bereits gegen 7:30 Uhr wach. Aufgestanden bin ich erst gegen 9 Uhr. Und da hatte ich vorne in der Sonne bereits 27 Grad. Hinten im Schatten waren es immerhin schon 20. Und jetzt überlegt mal, dass ich am Tag vorher noch in Jeans und Jacke rumgelaufen bin. Samstag war Kurze-Hosen-Wetter. Leider war es viel zu windig, um die Sonnenschirme aufzumachen. So wurde es am späten Nachmittag leider ordentlich warm auf dem Balkon und somit auch im Wohnzimmer.
 
Mein Kreislauf war erstaunlich stabil und nach dem Frühstück musste ich leider wieder ewig auf den MBW warten, bis der in den Quark kam - das vermisse ich absolut gar nicht, dieses ständige warten -, damit wir den Resteinkauf abhaken konnten. Wenn ich überlege, wieviel Zeit ich früher damit verschwendet habe, ständig auf ihn zu warten... ich bin echt dumm.
 
Wieder Zuhause war ich klitschnass geschwitzt und hab mich erstmal auf der Couch breit gemacht und den Blog hochgeladen. 
 
Den ganzen Vormittag trudelten schon Videos und Nachrichten von Bruderherz ein, weil er ja Dienst mit der Feuerwehr schob, da ja der Bundes-Fritze sein Theater im Heimatkaff aufführte. 
Meine Mutter wurde während der Hunderunde auch vom Militär aufgehalten, weil der gewünschte Mülleimer zur Entsorgung der Hunde-Kacktüte leider schon im Sperrbereich stand. So nah und doch so fern ;-) Und ich fiel lachend fast von der Couch, weil ich mir meine nörgelnde Mutter vor einem Panzer stehend vorstelle, wie sie einem schwer bewaffnetem Soldaten mit dem vollen Hunde-Kackbeutel vor dem Gesicht rumwedelte :-D
 
Als der MBW endlich zu seiner Mutter abdüste, habe ich Staubgewischt. Weil ich so im Flow war, hab ich direkt noch gesaugt und - weil ja keiner da war, der ständig im Weg rumrennt - auch noch geputzt. Danach war ich (wieder) klitschnass geschwitzt. Für den Tag hat's dann echt gereicht. 
Bis der MBW wieder eintrudelte, hab ich einen kleinen Glückbringer für das neue Auto gehäkelt. Der war nach ca. 1,5 Stunden schon fertig. Wenn das YouTube Video nicht so blöd geschnitten gewesen wäre, hätte ich es wohl schneller geschafft. Aber wegen des ungünstigen Schnitts musste ich tatsächlich einen Teil wieder aufribbeln und neu häkeln :-/
Zum Abendessen gab es Lachs-Burger (die Patties waren TK) mit Rucola-Erdbeer-Salat. Den hatte ich schon ewig nicht mehr und die Erdbeeren vom Obsthof um die Ecke sind inzwischen auch bezahlbar. 
 
Weil ich wegen des alten Autos ein komisches Gefühl hatte und ich keine Lust habe, nochmal den Wocheneinkauf zu Fuß zu machen, habe ich sicherheitshalber für das nächste Wochenende eine Kochbox geordert.
 
Sonntag war ich gegen 8 Uhr wach. Zum Frühstück hab ich das gleiche Reste-Verwertungs-Müsli zusammengeschustert wie neulich. Haferflocken, Chiasamen, Milch und Erdnussmus. Dieses Mal hab ich aber, wegen der Süße noch einen Klecks Honig zugefügt und einen Rest Erdbeeren sowie eine Banane. Sooooo gut!
Danach gab es noch einen Test-Toast...mit "alternativem" Nutella. Eigentlich ist es ein süßer Brotaufstrich in der Geschmacksrichtung Zimtschnecke. Basis sind allerdings Bohnen. Ich hab zu meinen WW-Zeiten schonmal Bohnen-Schoko-Kuchen gebacken der erstaunlich lecker war. Dieser Brotaufstrich ist schon seit einer Woche offen. Das erste Mal, zimmerwarm, fand ich ihn nicht gut. Dieses Mal - direkt aus dem Kühlschrank - schmeckte er deutlich besser :-)
Weil ich es am Samstag nicht ins Schwimmbad geschafft habe, wollte ich eigentlich am Sonntag gehen. Dann war aber das Wetter so schön und mein Körper hat mal kein Theater gemacht. Da waren ja auch noch die neuen Trekkingschuhe, die eingelaufen werden wollten. 
Ich bin also statt zum Schwimmen spontan in den nächsten Ort gefahren und einmal kreuz und quer durch den Stadtwald gewandert. Ich war gute 2 Stunden unterwegs und es tat echt mal wieder gut. Die Schuhe sind auch super. Ich merkte am Ende, dass ich ewig nicht gewandert war. Dabei hatte diese Strecke nichtmal Steigungen :-/ Die Fußsohlen brannten stellenweise - wahrscheinlich auch wegen der neuen Schuhe. Aber eine Blase habe ich mir nicht gelaufen.
Wieder Zuhause direkt unter die lauwarme Dusche und danach hatte ich so einen Kohldampf, dass ich direkt gekocht habe. Es gab nur ganz fix meine Jäger-Käse-Spätzle.
 
Montag startete ich den Tag wieder mal mit nur ca. 5 Stunden Schlaf. Der Bürotag war daher recht anstrengend, aber ich war dennoch sehr produktiv. Nicht nur in Sachen Arbeit, sondern auch in Sachen neues Auto.

Ich wollte einen Termin zum Ummelden machen, da waren aber (noch) keine für den Zeitraum verfügbar, den ich brauche. Telefonische Nachfrage ergab, dass man am Telefon auch keinen weiter in der Zukunft ausmachen kann. Daher musste ich hier leider warten und mich noch ein paar Tage in Geduld üben :-/ Wo ich die Dame vom Bürgerservice aber eh grad dran hatte, hab ich noch gefragt, wo ich die Termine für den Pflichttausch des Führerscheins finden kann. Da hab ich ja schonmal nach gesucht und mein alter EU-Führerschein hätte schon im Januar gegen einen aktuellen getauscht werden müssen. Weil ich aber nicht fündig wurde, schob ich das auch einfach vor mir her. Fünf Minuten später hatte ich einen Führerschein-Tausch-Termin für die kommende Woche :-) Auch eine Baustelle weniger. Denn wer noch mit dem alten EU-Führerschein unterwegs ist, begeht tatsächlich eine Ordnungswidrigkeit die mal eben 10 EUR kostet, wenn man erwischt wird. Nicht viel. Aber sparen kann man sich das trotzdem.

Ich hab mir mein Wunschkennzeichen bei der Stadt reserviert - der erste Wunsch war sogar direkt frei! -, ein SEPA-Formular für die Kfz-Steuer runtergeladen und ausgefüllt sowie eine Umweltplakette beantragt. Die brauche ich leider in Freiburg, da ich in der "Umweltzone" wohne. Fehlt nur noch der Termin zum Ummelden. Und das "Leih-Geld", was bis Ende der Woche auf meinem Konto sein sollte.

Ich freu mich total und bin gleichzeitig sehr aufgeregt. Das Ganze erinnert mich an meinen ersten selbst gebuchten Flug :-) Beim Schrottplatz habe ich mich auch erkundigt, wie ich das alte Auto loswerden kann und was es kostet. Denn am Sonntagabend kam endlich eine Mail aus der Werkstatt. Die Motorleuchte ist an, weil die Lambdasonde (musste googeln was das ist!) defekt ist. Die hat irgendwas mit der Abgasreinigung zu tun und wenn sie defekt ist kommt es zu einem extrem erhöhten Benzinverbrauch und der Katalysator kann Schaden nehmen.

Eine Reparatur liegt laut Lieblingsmechaniker bei rund 400 EUR. Dazu die fälligen Schweißarbeiten am Schweller (300 EUR), Inspektion und TÜV im Januar (nochmal rund 500-600 EUR) - ohne Garantie, ob das Auto nochmal TÜV bekommt und was die nächsten 2 Jahre weiter kaputt geht... Nein! Ich stecke hier keinen Cent mehr rein. Denn um es für lau weiter verkaufen zu können, müsste ich ja die 1.000 - 1.500 EUR reinstecken und ob ich die beim Verkauf wieder rausbekomme? Das Risiko gehe ich nicht ein.

Info vom Schrottplatz: Mein Auto verschrotten kostet NICHTS! Die melden es sogar gratis für mich ab und schicken mir dann die Papiere zu. Lediglich für die Entsorgung der alten Winterreifen muss ich 20 EUR bezahlen. Bringen kann ich das Auto (es fährt ja noch) zu den Öffnungszeiten, wann ich Lust hab.
Mit Schlafmangel und den Gedanken bei gefühlt drei Duzend Baustellen gleichzeitig, fuhr ich abends zur Werkstatt, um den Methusalem nach Hause zu holen. Rücksprache mit dem Lieblingsmechaniker: "Ich sag dir ganz ehrlich, fahren würde ich mit dem jetzt nicht mehr. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Brand kommen!". Schluck. Ich hab ihm gesagt, dass er nur noch 3 Wochen, das heißt 6 Mal 5 Minuten durchhalten muss, bis ich das neue Auto bekomme. Er meinte, DAS könnte ich noch machen. Aber von längeren Fahrten rät er dringend ab. Also fährt der Methusalem noch max. dreimal zum Supermarkt (je 2x 5 Minuten) und tritt dann seine letzte Fahrt zum Schrottplatz an.

Vielleicht fährt er auch noch einmal kurz zum Möbelschweden (ca. 10 Minuten pro Strecke), damit ich zumindest meine neue Kommode bekomme und den Sperrmüll endlich loswerden kann. Der Rest im Zimmer muss definitiv warten, bis ich wieder flüssig bin. Aber der angesammelte Sperrmüll nervt schon gewaltig. Der muss weg. Dafür brauche ich aber zumindest die Kommode. Und die lade ich lieber in den im Sterben liegenden Methussalem, als in das neue Auto ;-)
Zum Abendessen gab es ein Entrecôte-Steak mit Kartoffelecken (gewürzt mit Raz el Hanout) und einer TK-Gemüsemischung alla Frankreich. Lecker war's. Aber es wurde wegen Werkstatt und Co. doch alles recht spät. 

Das Montagstelefonat mit Papa ergab auch nicht viel Neues. Das Theater am Wochenende mit dem Bundes-Fritzen hat er sich nicht angetan. In der Zeitung stand auch nicht viel. Ich hatte ein paar Bilder auf Socialmedia gesehen, die tatsächlich besser waren als die aus der Zeitung ;-) Irgendwas war noch mit Veteranen-Tag, wo ein EuroFighter über sämtliche Rathäuser im Hochsauerlandkreis fliegen sollte. Das hat er aber auch verpennt. Er könnte jetzt bei irgendeiner Behörde oder der Bundeswehr so einen Orden oder eine Nadel (für Veteranen) beantragen, meinte er. Zitat: "Wenn's die vor 25 Jahren schon gegeben hätte, hätte ich das glatt gemacht. Jetzt, mit über 70, brauch ich das auch nicht mehr." Ich hab ihn dann noch an Mamas Geburtstag erinnert - den hätte er nämlich glatt vergessen! Und anschließend konnte ich mich endlich mit Buch ins Bett verziehen.
 
Dienstag begann unerwartet wolkig. Der Sommer machte schon wieder eine kleine Pause. Von mir aus gerne :-) Denn es ist ja erst Juni und die nächste Hitzewelle kommt bestimmt.

Im Büro war gut zu tun, aber ich hatte auch schonmal stressigere Sommer. Von daher war ich froh, als ich Pause machen konnte. 
 
Am See hab ich zwei Mückenstiche an den Beinen und einen weiteren Insektenbiss- oder stich am Arm abbekommen. Ich hätte mich den restlichen Tag totkratzen können. Blöde Mistviecher.
Nach der Arbeit war ich schnell in der Stadt, um für meine Mutter ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Da ich ja aktuell ohne Auto bin und daher nur blöd zur Post komme, um ein Paket aufzugeben (Baustellen kombiniert mit doofen Öffnungszeiten), werde ich einfach einen Einkaufsgutschein für den Supermarkt besorgen. Der passt in einen Briefumschlag, kann nach Feierabend schnell eingeworfen werden und sollte dann pünktlich zum Geburtstag da sein. Besser als Stehrümchen und entlastet ein wenig ihre magere Rente.

Für den Heimweg hatte ich nun die Wahl mit dem SEV Bus auf unbestimmte Zeit im Stau zu stehen oder mit der anderen Bahnlinie hinten herum wieder 'gen Heimat zu fahren. Beides kostet viel Zeit, aber ich denke, mit der Bahn war ich - trotz des großen Umwegs - dennoch schneller. Denn es war der übliche Feierabendverkehr-Stau vor der Baustelle. Während bereits meine Straßenbahn für rund 10 Minuten im Verkehr steckte, weil mal wieder die Gleise blockiert waren, kam der Bus (in Sichtweite) absolut gar nicht voran. Selbst als wir es bis zur Haltestelle schafften, stand der Bus noch immer so ziemlich an der gleichen Stelle. Ich lief den letzten Kilometer nach Hause. Der Bus hat mich bis dahin nicht überholt. Gut, dass ich nicht gewartet habe.
Zum Abendessen - wieder so spät :-/ - hab ich nur TK Rippchen in den Ofen gekloppt und Mais warm gemacht. Fertig. Muss reichen.
 
Mittwoch war der Sommer mit einem Schlag zurück. Etwas über 30 Grad und Sonne satt. Während es vormittags und Mittags im Park noch gut auszuhalten war, war die Heimfahrt in der alten StraBa ohne Klimaanlage sehr grenzwertig. Vor allem auf dem letzten Stück, wo wir in der prallen Sonne im Verkehr steckten und in der ollen Metallbüchse vor uns hin garten. Den letzten Rest ging es dann wieder Zufuß - trotz Hitze. Denn, obwohl der SEV Bus gerade in die Haltestelle einfuhr, als ich von dort los lief, überholte er mich nicht, bis ich Zuhause war - Stau. Man ist Zufuß einfach schneller als mit dem Bus. Mir tun nur die Leute leid, die eben nicht so weit laufen können. Was die an Zeit verlieren jedes Mal...
Bissige Marienkäferlarve in der Pause
Der Arbeitstag wer mega stressig. Aber ich hab tatsächlich alles geschafft und war am Ende froh, als ich gehen konnte. Zumal sich seit ca. 15 Uhr wieder Kopfschmerzen breit machten.

Einen Termin zum Auto ummelden habe ich am Mittwoch auch noch ergattert :-) Ich bin perfekt vorbereitet. Und wehe ich hab mit meiner Hirnschmelze jetzt irgendwas übersehen.

Als ich Zuhause ankam, stand der Paketmann mit einer Sackkarre voller Pakete vor der Tür...und quatschte mit dem MBW. Der hatte einen kleinen Umschlag in der Hand, grinste mich an und reichte ihn rüber. Dann der Paketmann: "Hier ist noch eins für dich." Tschakka...meine reservierten Wunschkennzeichen sind auch schon da :-D Der Schildermacher gegenüber von der Zulassungsstelle hat tatsächlich einen Onlineshop, wo man sich die Dinger bequem nach Hause liefern lassen kann. Wie gesagt, ich bin bestens vorbereitet ;-) Und online bestellen spart bei der aktuellen Verkehrssituation Zeit und Nerven.
Anhänger für den neuen Autoschlüssel u. Mäppchen für die Papiere
Weil ich Durst hatte und drigend wo hin musste, hab ich die Herren unten einfach stehen gelassen. Der Nachbar von unten drunter gesellte sich dann auch noch in die illustre Testosteron-Runde und ich schmiss die Wohnungstür hinter mir zu.

Als ich aus der Dusche kam hatte es der MBW auch wieder nach oben geschafft und schmiss mir ein drittes Päckchen zu: Meine Silikon-Backmatten :-D Ich mache so viel im Backofen, dass ich es inzwischen leid bin, ständig das Backblech zu putzen. Das passt ja auch nicht gut in die kleine Spülmaschine :-/ Die Backmatten (mit niedrigem Rand) sollen das jetzt beheben. Dafür hab ich meinen Geburtstags-Gutschein eingelöst.
Zum Abendessen hab ich Bratkartoffeln gemacht. Dazu gab es Wurstsalat ungarischer Art. Letzterer war okay. Meine eigene Variante schmeckt mir aber trotzdem besser.

Und weil es am Donnerstag noch heißer werden sollte, habe ich kurz vorm Schlafengehen noch fix mein Grünzeug auf dem Balkon gegossen. Es wird ordentlich dicht, aber blühen tut es leider noch nicht.
 
Donnerstag hatte es über Nacht nicht wirklich abgekühlt. Ich hatte um kurz nach 6 Uhr schon fast 21 Grad draußen. Trotz, dass die Sonne noch nicht über dem Berg war und die Bäume vorm Fenster ja auch etwas kühlen.
 
Während es vormittags noch gut auszuhalten war, war der Weg zum Park schon deutlich anstrengender. Dort im Schatten konnte man es aushalten - trotz bissiger Marienkäferlarven und Stechmücken. Der Rückweg zum Büro war dann aber wieder mehr als Schweißtreibend. Auf den Heimweg am Abend freute ich mich so gar nicht.
 
Der Arbeitstag verging völlig ereignislos und war dennoch etwas stressig. Chefe hat sich immer noch nicht entschlossen, wann wir Betriebsferien machen. Er ist ja immer spät, weil er so entscheidungsfreudig ist. NICHT. Aber so spät war er, glaub ich, noch nie! Es ist Mitte Juni, Herrgott nachmal. Ich möchte gerne meinen Leuten Bescheid geben, wann ich aufschlage und Pläne mit Familie und Freundinnen machen.
 
Weil ich abends einfach nur platt war, hab ich ein TK Hühnerfrikassee aufgetaut. Dazu etwas Reis. Fertig.
Für die kommenden 3 Wochen habe ich inzwischen Kochboxen bestellt. Wenn das neue Auto hier und fertig angemeldet ist, fahre ich wieder richtig einkaufen. Aber der Methusalem soll so wenig belastet und benutzt werden wie möglich, bis es soweit ist. Und fehlende Kleinigkeiten kann man zwischendrin auch noch zufuß besorgen. Zum Schrottplatz fährt er auch erst, wenn das neue Auto fertig umgemeldet ist. Als Notlösung. Frau weiß ja nie.
 
Freitag war es nochmal heißer als am Donnerstag. Morgens war es grad noch gut erträglich. Aber ab ca. 10 Uhr - ich musste kurz raus zur Warenannahme - war es für mich schon deutlich zu warm.
 
Ich bin in der Pause trotzdem zum See. Der Weg dorthin war ätzend. Selbst unter "meinem Baum" im Schatten konnte ich es kaum aushalten. Wieder im Büro bekam ich kurz Gänsehaut, weil es sich dort so kühl anfühlte. Dabei haben wir dort auch deutlich über 20 Grad inzwischen.
 
Man merkt auch an der Natur, dass wir jetzt Sommer haben. Sommer ist, wenn das Grad knusprig-kross wird. Und dieser Vorgang beginnt in Freiburg bereits seit Mittwoch.
Zumindest die Heimfahrt klappte dieses Mal - und zum ersten Mal diese Woche! - komplett reibungslos. Und das tat in der abendlichen, fast unerträglichen Hitze, wirklich mehr als gut. Die Bahn stand nicht im Stau. Als ich dort ausstieg fuhr der SEV Bus ein. Weil kaum Stau war, konnte ich den sogar nach Hause nehmen. Klimaanlage statt 1 km bei 37 Grad im Schatten zu laufen.
 
Und weil ich endlich mal den Bus erwischt habe (ohne massiven Zeitverlust), war ich noch in der Drogerie, um ein "Sommer-Deo" zu besorgen. Denn aktuell schwitze ich so viel - und ich glaub, mit den Hormonen stimmt auch was nicht - dass mein normales Deo plötzlich nicht mehr mithält. Da hatte ich sonst nie Probleme mit. Aber aktuell hab ich das Gefühl mein Schweiß stinkt gewaltig und das schon nach sehr kurzer Zeit. Das hatte ich schonmal, kurz nachdem ich die Pille abgesetzt hatte und sich die Hormone neu eingestellt haben. Nach ein paar Wochen war wieder alles okay. Jetzt ist das nervige Phänomen allerdings wieder da. Sehr unangenehm. Daher musste ein anderes (stärkeres) Deo her. 
Zuhause hatte ich auf kochen wieder Mal so gar keinen Nerv. Daher hab ich eine Packung Spaghetti mit Tomatensoße bemüht. Hier kaufe ich tatsächlich nur noch die Discounter-Varianten. Egal von wem. Die schmecken (mir) genauso gut wie das Original. Aber bei den günstigen gibt es noch das Käsetütchen, das ja beim Original schon seit Ewigkeiten weg gespart wird. 
Zum Dessert gab es ein Erdbeer-Herz-Eis am Stiel. Sehr lecker, muss ich sagen. Aber bei der Hitze hätte ich davon drei Stück verdrücken können.
 
Auf der Waage war ich auch. Obowhl die Woche essenstechnisch echt okay war, melde ich 400 g mehr und wieder 108,4 kg. Allerdings hab ich massive, hitzebedingte Wassereinlagerungen. Ich musste sogar mein Fitnessarmband ein Loch weiter stellen :-/
 
Und am Wochenende? Absolut nur das aller Nötigste! Samstagmorgen werde ich so lange schlafen, wie mich mein Körper lässt - was aktuell ja irgendwie nie sehr lange ist. Dann werde ich zum Supermarkt spazieren, und die letzten Kleinteile besorgen, damit ich wieder Zuhause bin, bevor es richtig heiß wird. Denn für's Wochenende sind Temparaturen von 36-38 Grad angekündigt. Und da ich mit Hitze überhaupt nicht gut umgehen kann, werde ich mich Zuhause verkriechen.
 
Da das Schwimmbad auch erst Mittags aufmacht, werde ich auch das Schwimmen diese Woche ausfallen lassen. Denn bei der Hitze mit dem Ersatzbus zum Schwimmbad fahren und mich dann in der dortigen Tropenhitze aufhalten, nur um anschließend in der aktuellen Freiburg-Hitze wieder zurück zu fahren...ABSOLUT NICHT! Ich kenne meinen Körper gut genug um zu wissen, dass das eine echt miese Idee wäre.
 
Ich hab noch genügend Lesestoff Zuhause und ein paar Serien in der Warteschleife. Ich bekomme das Wochenende auch ohne "Aktivitäten" gut über die Bühne. 


 

Die KW 25 in kurz:
Samstag: 3.336/1.800 kcal, 5.824 Schritte
Sonntag: 3.196/1.800 kcal, 14.174 Schritte, 2 Stunden gewandert (knapp 9 km) statt schwimmen
Montag: 2.666/1.800 kcal, 5.823 Schritte
Dienstag: 2.627/1.800 kcal, 6.153 Schritte
Mittwoch: 2.580/1.800 kcal, 7.828 Schritte
Donnerstag: 2.147/1.800 kcal, 6.093 Schritte
Freitag: 2.563/1.800 kcal, 5.737 Schritte

Zunahme: +400 g

Samstag, 13. Juni 2026

Wunschgewicht: KW 24 - 2026

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Samstag wollte ich - nachdem es mir ja am Freitag nicht so gut ging - auch nochmal ausschlafen. Aber ich war seit kurz vor 8 Uhr wach. Baustellenkrach. Der erste Bauabschnitt geht noch ca. 14 Tage. Ich hoffe, danach wird es etwas ruhiger weil die Baustelle (hoffentlich) südwärts wandert.
 
Es ging mir am Samstag wieder etwas besser. Aber dennoch weit weg von gut. Natürlich immer noch keine Regung bei der Periode.
 
Den Tag über hab ich viel gelesen und am späten Nachmittag habe ich einen Spaziergang zum Schuhladen gemacht. Ich brauchte ja dringend neue Trekkingschuhe, damit ich mal wieder gescheit wandern gehen kann. Und der Sommerurlaub steht ja auch vor der Tür - auch wenn ich ein bisschen Angst hatte, dass ich dann kein Auto mehr habe und mit der Bahn fahren muss. Das wäre echt blöd. Oder ich müsste nen Mietwagen nehmen. Der Kostet aber für 10 Tage und die geschätzten Kilometer mal eben 500-600 EUR :-/
Im Schuhladen hab ich innerhalb von 5 Minuten neue Trekkingschuhe ausgesucht, anprobiert und für gut befunden :-) Und weil gerade Sale war, habe ich auch noch ein paar neue Sandalen ergattert. Ich hoffe, die führen nicht direkt zu Blasen an den Füßen, wie die alten. Immerhin lief ich (im Laden) in den Dingern wie auf Wolken :-) Beide zusammen für 80 EUR. Da kann Frau nicht meckern. 
 
Abends habe ich mit meiner Schwägerin getextet. Über Hölzchen zu Stöckchen habe ich erfahren, dass sie auch mit Hormonchaos zu kämpfen hat. Dabei ist sie viel jünger als ich. Seit der letzten Schwangerschaft - und auch schon etwas davor - ist sie von der Pille weg. Aber mit festem Partner/Ehemann ist ihr das Verhüten so dauerhaft etwas zu "anstrengend" (weil man ja immer so viel aufpassen muss). Dinge, die ich über das Liebesleben meines Bruders nicht unbedingt wissen muss! Daher überlegt K tatsächlich, sich die Gebärmutter entfernen zu lassen. Ich bin gespannt, was das gibt und ob das so einfach gemacht wird. Denn ich weiß, dass es für viele Frauen schon ein gewaltiger Kampf ist, wenn sie sich "nur" sterilisieren lassen wollen. Da braucht es Beratungsgespräche und psychologische Gutachten und am Ende zahlt man die OP (vor 10 Jahren schon ca. 1.500 EUR) auch noch aus eigener Tasche, weil die Krankenkasse das nicht übernimmt. Wie teuer so eine Gebärmutterentfernung ist, weiß ich nicht. Und wie arg sich Kassen und Ärzte gegen sowas streuben auch nicht. Ich bin gespannt, ob ich davon nochmal was hören werde.
Zum Abendessen hatte ich Cowboy Casserole. Und weil ich vormittags schon das Püree und das Hack-Gemüse-Zeugs vorbereitet hatte, musste ich den ganzen Kram abends nur noch in eine Auflaufform verfrachten und eine halbe Stunde in den Ofen schieben :-) 
 
Sonntag hatte ich endlich mal etwas besser geschlafen und war um ca. 8:30 Uhr wach. Ich hab mein Bett frisch bezogen und gefühstückt und dann endlich mal meinen Blog hochgeladen.
 
Am Sonntag wäre (laut Kalender) der letzte Tag meiner Periode gewesen. Wenn sie sich denn mal hätte blicken lassen. Ich hatte jetzt - für den Fall der Fälle - 3 Tage meine Menstasse drin, die jedes Mal "blitzeblank" wieder zum Vorschein kam. Ich glaubte wirklich, das würde dieses Mal nichts. Vor zwei Jahren hätte ich sicherheitshalber einen Schwangerschaftstest besorgt. Aber das Thema kann ich 100 % ausschließen. Wo kein Mann, da kein Unfall. Als ich mittags die Menstasse wieder gereinigt, desinfiziert und weggepackt hatte...stellt euch meine leicht genervte Überraschung vor, als ein paar Stunden später der ganze "Spaß" doch fröhlich losging :-/ Mann, ey!
 
Die körperlichen Beschwerden waren am Sonntag dafür fast weg. Lediglich etwas Brain Fog und Müdigkeit, hielten sich hartnäckig. Von daher kann ich mein ganzes "langes Wochenende Elend" wohl den sch... Hormonen zuschieben. Ich lieb's. NICHT.
Zum Abendessen gab es Kokoshähnchen mit Reis. Und nun war auch der letzte Feiertag/Brückentag für die nächsten Monate vorbei. Ab jetzt heißt es durcharbeiten bis zum Sommerurlaub. Denn auch die Feiertage im Oktober/November liegen dieses Jahr am Wochenende und werden (mir) daher nicht viel nützen. 
 
Montag war ein komischer Tag. Irgendwie stressig, aber irgendwie auch nicht. Ich hatte viel zu tun und trotzdem das Gefühl, nicht wirklich was geschafft zu haben. Nach der halb schlaflosen Nacht, vielleicht auch kein Wunder. 
Ich bin erst zwischen 1 und 2 Uhr nachts eingeschlafen, denn davor war ich quasi stündlich im Kachelzimmer. Scheinbar ist der Damm vom gebunkerten Wasser endlich gebrochen. Aber mal im Ernst: Kann sowas nicht mal tagsüber passieren? Muss das immer mitten in der Nacht sein?! Ergebnis: Mein Fitnessarmband saß am Montagmorgen so locker, wie seit 3 Wochen nicht mehr :-D Ja, man muss sich auch über Kleinigkeiten freuen.
Ich wollte direkt um 8 Uhr in der Werkstatt anrufen - und wunderte mich, wieso keiner abnimmt. Blick ins Internetz offenbarte: die machen ja erst um 8:30 Uhr auf. Also um kurz nach 8:30 Uhr nochmal versucht. War der Azubi dran: "Ob und wann wir Sie die Woche dazwischen quetschen können, muss der Chef entscheiden. Der ist aber erst in ca. 20 Minuten hier." Also hab ich gegen 9 Uhr nochmal angerufen mit dem Ergebnis, dass ich den Methusalem direkt am Dienstag um 8:30 Uhr vorbei bringen soll. Puh!

Zwischenzeitlich hatte ich ein Angebot bekommen, dass ich nicht ablehnen konnte - das wäre mehr als dumm gewesen. Denn es ist eigentlich ein Geschenk. Von daher muss der Methusalem nur noch ein paar Wochen durchhalten (hoffentlich hält er noch durch) und dann verabschieden wir uns voneinander.

Das neue Auto übersteigt meinen Rest-Notgroschen leider ein wenig. Deshalb muss ich mir ein bisschen was leihen. Immerhin bekomme ich das zinslos und wenn alles gut geht, habe ich alles in 2-3 Jahren wieder zurück bezahlt.

Heißt aber auch: Bis ich meine Schulden bezahlt und meinen Notgroschen wieder aufgefüllt habe, kann ich mir einen Umzug in eine eigene Wohnung nicht leisten (nicht das Freiburg vor verfügbarem und bezahlbarem Wohnraum strotzen würde). Ich hab den halben Sonntag hin und her überlegt und abgewägt. Neues Auto? Neue Wohnung?
 
Und um ganz ehrlich zu sein: Ich will immer noch in eine eigene Wohnung umziehen. Aber der freie Wohnungsmarkt hat sich als unbezahlbar entpuppt. Einen Vorstellungstermin bei der einzigen noch verfügbaren Baugenossenschaft konnte ich bisher noch nicht ergattern (selbst die sind rar!). Und selbst wenn, haben die Wartezeiten im Durchschnitt von 10 Jahren!
 
Aber ein eigenes Auto ist ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Das WG-Leben funktioniert die meiste Zeit ganz gut. Nach über einem Jahr ist es, als würde man mit seinem Bruder zusammenwohnen (zumindest für mich) - nur das mein tatsächlicher Bruder noch unordentlicher ist als der Ex. Es könnte also schlimmer sein ;-) Es ermöglicht mir (durch die geteilten Kosten) meinen Notgroschen recht zügig wieder aufzufüllen und die (leider) zu machenden Schulden fix wieder abzubezahlen. Always look on the bright side ;-)
 
Mir (egal bei wem) Geld zu leihen, geht mir total gegen den Strich. So bin ich nicht erzogen worden und ganz generell tue ich mich (auch wenn's blöd ist) absolut schwer um Hilfe zu bitten und diese dann auch anzunehmen. Aber dieses Mal geht es nicht anders und es ist tatsächlich das aller erste Mal in meinem Leben, dass ich mir Geld leihe(n muss). Bisher war ich tatsächlich immer eher diejenige, die Geld verliehen hat.
 
Sobald meine Schulden abgetragen sind und mit einem neuen (gebrauchten) fahrbaren Untersatz, könnte ich mal wieder schön in Urlaub fahren - ohne Bus, Bahn und Mietwagen. Günstigere FeWo statt teures Hotel in Bahnhofsnähe. Länger weg, statt nur Städtetrips. Und ohne diese nagende Sorge im Hinterkopf, ob der Methusalem die Rückfahrt auch wieder schafft. Für dieses Gefühl noch etwas weiter WG-Leben zu führen, ist es mir tatsächlich wert. Und das ich eh in naher Zukunft eine bezahlbare Wohnung abgreife, ist auch eher unwahrscheinlich. Von daher ist das für mich aktuell, die bessere Wahl.
 
Ein Kaufvertrag wurde bereits grob skizziert. Wann es ganz genau soweit ist, ist von Dritten abhängig. Aber lange wird es nicht mehr dauern. Jetzt muss ich das benötigte Geld umbuchen. Die Versicherung wollte ich ebenfalls direkt am Montag anschreiben, denn die soll künftig (wie das Auto auch) auf meinen Namen laufen. Denn der MBW ist seit fast 2 Jahren nicht mehr gefahren und wird das auch künftig eher nicht mehr tun. Die ärztlichen Auflagen sind ihm zu hoch und gefährden will er weder sich noch andere. Das neue Auto wird MEINS :-D Und mit 43 Jahren kann ich nun tatsächlich sagen: mein ERSTES eigenes Auto. Bisher liefen die nie auf meinen Namen. Ich bin stolz und aufgeregt. Bleibt die Sorge um den Methusalem. Wenn es mit dem nichts mehr wird, wenn auch nur für ein paar Wochen, dann könnte es nochmal richtig anstrengend werden - oder ich muss mich kurzfristig beim Carsharing anmelden. Von daher war ich sehr auf das Fazit der Werkstatt gespannt.
 
Für die Anfrage an die Versicherung sollte der MBW mir nach seiner Arbeit fix die Service- und Versicherungsnummer durchgeben. Was schickt er? Ein Foto vom Autokennzeichen. Ernsthaft?! Ich kenne das Kennzeichen vom Methusalem! Was ich nicht auswendig kenne, ist die Nummer der Kfz-Versicherung. So ein unnützes Männchen... Kann mir nochmal jemand sagen, wieso ich mich nicht schon viel früher getrennt habe?

Der Heimweg vom Büro war mal wieder ätzend. Erst haben wir ewig mitten auf dem Gleis zwischen zwei Haltestellen gestanden, weil die Bahn vor uns einen Defekt hatte und alles blockierte. Und als ich schon fast Zuhause war, war meine Bahn in einen Unfall verwickelt. Ist keinem was passiert - außer dem Spiegel vom Transporter, der "nur mal eben schnell" und völlig ungeduldig irgendwie die Bahn übersehen und seitlich gerammt hat. Aber da wir da auch mitten auf der Straße (halb in der neuen Baustelle) standen, auf beiden Seiten fließender Verkehr, konnten wir auch dort ewig nicht aussteigen. Und dann wurden wir - keine Ahnung ob das erlaubt ist, aber DANKE, dass wir raus durften! - über die eine Tür vorne beim Fahrer direkt in den fließenden Verkehr entlassen - der zum Teil völlig rücksichtslos einfach weiter fuhr und dabei fast die alte Meckerziege mit dem Hackenporsche umgenietet hat. Selbstverständlich fing es dann auch passend an zu regnen. Was war ich froh, als ich wieder Zuhause war.
Zum Abendessen hab ich TK Backfisch in die Pfanne gehauen. Dazu Kartoffelsalat aus dem Kühlregal. Zum Dessert ein Pfirsich-Himbeer-Eis (soooo lecker!). Im Anschluss das Montagstelefonat mit Papa - der sich mal wieder über meine Mutter aufregte - und über die finanziellen Hirngespinste meines Bruders. Danach war der Tag dann endlich gelaufen. 

Seit der Heimfahrt plagten mich tierische Kopfschmerzen. Nach dem Essen wurden sie kurzzeitig besser, bevor sie umso schlimmer zurückkehrten. Ich habe tatsächlich eine Schmerztablette eingeworfen, bevor ich ins Bett bin.

Dienstag bin ich zur gleichen Uhrzeit los wie immer. Nur dieses Mal mit dem Auto erstmal zur Werkstatt, statt mit dem Bus direkt in die Stadtmitte. Ich hab sogar direkt nen Parkplatz gefunden, den Autoschlüssel in den am Vorabend beschrifteten Briefumschlag gepackt und bei der Werkstatt in den Briefkasten geworfen. Danach zum Bus und zur Arbeit.
Über den Bus zum Büro hatte ich gar nicht direkt nachgedacht. Stellt euch meine Überraschung vor, als ich den MBW im Bus vorfand. Nur stieg der bei seiner Arbeitsstelle halt aus und ich musste dort umsteigen, um zum Büro zu kommen. Ich weiß schon, wieso ich sonst morgens immer die andere Richtung nehme ;-) Natürlich hat der zweite Bus dann auch noch mehere Ampelphasen im Rückstau der anderen Baustelle (beim Büro) gehangen und ich wäre fast zu spät gekommen.

Der Arbeitstag war vollgepackt und ging daher zügig über die Bühne. Ich habe morgens noch die Mail an die Versicherung rausgehauen - die Versicherungsnummer hatte ich mir am Montagabend selbst besorgt - und nachmittags der Werkstatt eine Nachricht hinterlassen, weil die sich immer noch nicht gemeldet hatten. Da direkt der AB ranging, hatten die wohl sehr viel zu tun.

Die Pause musste ich im Büro verbringen. Ich hatte etwa 20 Minuten vor der Pause noch den Wetterbericht gecheckt und mich gefreut, dass erst ab ca. 14 Uhr Regen angekündigt war. Pause am See :-) Von wegen. Keine 10 Minuten später fing es an zu schiffen :-( Wenn ich meinen Job so mies machen würde wie der Wetterdienst...
Auf dem Pausenbrot hatte ich diesen Knoblauch-Basilikum-Käse. Den kann ich wärmstens empfehlen. Mir hat er super geschmeckt. 

Die Heimfahrt lief gut bis kurz vor der Endhaltestelle an der heimischen Baustelle. Da war dann der allabendliche Rush Hour Rückstau und die Autos blockierten auch die Gleise, so dass die Bahn nicht voran kam. Bloß keinen Zentimenter nachgeben! Von dem ganzen Geklingel der Bahn und dem Gehupe der Autos bekam ich wieder Kopfweh. Und den letzten Kilometer bin ich dann auch gelaufen, weil im Stau kein SEV Bus zu sehen war.

Zum Abendessen wollte ich Reste verwerten. Ich hatte von der Casserole am Wochenende noch Gratinkäse übrig. Die Eier sollten auch weg. Und irgendwie stand da auch noch ein ganzer Becher Sauerrahm im Kühlschrank. Wo ich den wohl vergessen hatte? Und was mit all den Resten kochen? Ich hab einfach einen Haufen Gemüse geschnippelt, alles in die Pfanne geworfen, zum Schluss Sauerrahm und Käse rein und die Eier im Gemüse stocken lassen. Fertig war eine käsige Gemüsepfanne mit Ei :-D Hat sogar sehr lecker geschmeckt.
Leider hat die Werkstatt auf meine hinterlassene Nachricht nicht zurück gerufen am Dienstagabend. Dafür hatte ich die Bestätigung der Kfz-Versicherung, dass ich den Schadensfreiheitsrabatt vom MBW übernehmen könnte, wenn er zustimmt. Damit ich, wenn die Versicherung künftig über meinen Namen läuft, mit 43 Jahren und 25 Jahren Fahrpraxis, nicht wie ein blutiger Fahranfänger behandelt werde. Die benötigte eVB Nummer für die Ummeldung des neuen Fahrzeugs hab ich auch direkt bekommen. Immerhin das läuft. Und der MBW hat auch direkt versprochen, dass ich seine Versicherungspunkte haben darf :-)
 
Mittwoch bin ich direkt zur neuen Baustellen-Endhaltestelle der StraBa gelaufen. Denn wie letzte Woche mit dem SEV Bus hinter der Müllabfuhr festzuhängen, wollte ich vermeiden.

Am Hauptbahnhof bin ich umgestiegen und direkt in die Schwester des MBW gerannt. Kurzes Pläuschen bis unsere jeweiligen Anschlussbahnen kamen und ab zur Arbeit. Sie wünscht mir Glück mit dem alten und dem neuen Auto. Probefahrt mit ihrem ähnlichen Modell (um mal so ein Fahrgefühl zu bekommen) geht auch klar. Einen Termin müssen wir aber noch machen.

Im Büro war es recht ruhig. Die Werkstatt hatte sich bis Mittag noch immer nicht gemeldet und daher rief ich nach der Pause nochmal dort an. Anrufbeantworter. Dieses Mal habe ich keine (zusätzliche) Nachricht hinterlassen.

Die Heimfahrt klappte ausnahmsweise mal Problemlos und ich war zu meiner normalen Zeit Zuhause.
Zum Abendessen gab es fertige Lasagne aus dem Kühlregal. Absolut nicht so gut wie eine echte Lasagne. Aber da ja ursprünglich für Mittwochabend schwimmen auf dem Plan stand, hatte ich halt was ganz schnelles für's Abendessen ausgesucht.

Tja, schwimmen musste leider ausfallen. Denn ein Rückruf der Werkstatt blieb weiterhin aus und ohne Auto zum Schwimmbad zu kommen ist mit all den Baustellen zeitlich (unter der Woche) einfach nicht drin. Es wird so alles viel zu spät :-( Von daher hab ich vor, mein Glück am Samstag- oder Sonntagmittag im Schwimmbad zu versuchen. Da wäre es dann zeitlich wurscht, ob ich mit Bus und Bahn länger brauche, falls ich das Auto bis dahin immer noch nicht haben sollte. Aktuell habe ich hierzu aber kein gutes Gefühl.
Abends vorm Fernseher habe ich diese komischen Keksteig-Dinger probiert. USA-Süßkram. Ich hab die schon 1-2 Wochen im Kühlschrank gehabt und konnte mich tatsächlich auch nicht mehr erinnern, wo ich die erworben habe. War ein zufälliger Spontankauf. Ich weiß nicht genau, was ich mir davon versprochen hatte. Aber lecker waren sie nicht :-( 
 
Donnerstag war der Weg zur Arbeit wieder beschwerlicher als eh schon. Bis kurz vorm Büro lief es recht rund, aber dann war SEV bis zum Büro. Oberleitungsschaden. Gefühlt hab ich mir im überfüllten Bus stehend, bei der zackigen Fahrweise des Busfahrers, halb die Schulter ausgekugelt.

Zum Glück war im Büro wenig los und während ich im Kalender einen neuen Termin eintrug, ploppte eine Mitteilung für Chefes Kalender auf. Neuer Eintrag: "Nicht da" stand da für Freitag. Na, immerhin wusste ich mal rechtzeitig Bescheid.

Am Donnerstag war es kühl und windig. Sehr ungewöhnlich wür fast Mitte Juni. Aber ganz ehrlich ist es mir so lieber als die große Hitze :-) Dumm war nur, dass ich trotz allem meine Jacke Zuhause vergessen hatte und daher die Pause im Büro verbringen musste.

Weil sich die Werkstatt immer noch nicht gemeldet hatte und ich nachmittags immer nur den Anrufbeantworter erwischt habe, versuchte ich es Donnerstag nochmal. Direkt morgens. Wieder der Azubi: "Moment, da muss ich kurz den Chef fragen." Und dann die Nachricht: Zu viel zu tun, sie hatten noch keine Zeit mein Auto überhaupt anzusehen. Da kommen sie wahrscheinlich erst am Freitag zu :-(

Die Hoffnung, den Wocheneinkauf bequem mit dem Vehikel machen zu können, schwand rapide. Denn selbst wenn er es für Lau wieder hinbekommt...letztes Mal musste er ein Teil bestellen. Das dauerte 3 Tage. Dann wird es nicht zum Wochenende fertig. Seufz.
 
Zum Glück kenne ich ja mein (oft nicht vorhandenes) Glück. Den Einkaufszettel hatte ich sicherheitshalber schon so zusammenklamüsert, dass ich möglichst wenige Zutaten einkaufen muss. Heißt: Möglichst wenig Geschleppe. Dafür viel Convenience.

Ich hab also am Donnerstag nach der Arbeit schon einen Teil vom Einkaufszettel abgearbeitet. Der MBW wollte am Freitag einen Teil abarbeiten und was dann übrig bleibt, holen wir am Samstag zusammen. Auch per Pedes. 
Und weil wieder alles sehr spät wurde - immerhin musste ich die Einkäufe ja knapp 1,5 km schleppen und es ging trotzdem schneller als der verfluchte SEV-Bus - war ich froh, dass ich nur Reis kochen musste. Dazu eine TK-Soße. Fertig.
 
Freitag war es immer noch kühl und sehr windig. Dazu regnete es Morgens noch ein wenig. Immerhin hatte ich am Freitag an die Jacke gedacht :-)

Gegen 8:30 Uhr stand plötzlich ein Mitarbeiter von den Stadtwerken bei mir vorm Fenster. "War ich gestern bei euch?" - "Äh, nö?!" - "Mist! Aber ihr hattet nen Zettel im Briefkasten, oder?" - "Nein, auch nicht." - "Oh, Mann! Das tut mir voll leid. Wir müssen jetzt das Wasser abstellen. Vorne auf der Baustelle gab's ein Problem. Keine Ahnung wie lange, aber ich beeile mich!" - Sprach's, brüllte Anweisungen ins Funkgerät und verschwand hinter der Hofmauer, um das Wasser abzudrehen.

Weil Chefe zu diesem Zeitpunkt schon ca. 15 Minuten im langen Wochenende war, durfte ich dann den restlichen Mietern im Haus schnell Bescheid geben. 

Der restliche Arbeitstag lief sehr entspannt ab, da es dank des usseligen Wetters eher ruhig blieb. Da auch sonst niemand da war, der mich ständig unterbrechen konnte, schrumpfte mein Stapel zügig. Ich hatte mir morgens beim Bäcker noch ein Tütchen Quarkbällchen mitgenommen. Wenn ich schon alleine bin und nach all dem Auto- und Erdbeerwochen-Mist fand ich, das hab ich mir verdient :-D
Auf dem Heimweg wollte ich eigentlich zur Bank. Aber das mit dem neuen Auto dauert noch gut 2-3 Wochen. Daher hab ich das doch nochmal gelassen und bin stattdessen nochmal zum Supermarkt, um einen weiteren Teil vom Einkaufszettel zu besorgen. Wieder alles die 1,5 km heim geschleppt - und wieder schneller, als auf den SEV-Bus zu warten.
Zum Abendessen gab es Pasta mit Knoblauch-Garnelen. Das war schnell gemacht und super lecker. 
 
Das Freitagstelefonat mit Papa war wieder voller Gemoser. Erst hat er über meine Mutter gemeckert (wie immer) und dann über das Theater, was der Bundes-Fritze am Samstag mit seinem Bundeswehr-Gelöbnis im Heimatkaff veranstalten wird. Was für ein Aufwand - finanziert durch Steuergelder - für lediglich 150 arme Soldaten/Soldatinnen, die im 7.000 Seelen-Heimatkaff am A. d. W. ihr Gelöbnis ableisten müssen. Dafür wird bereits ab Mitternach die komplette Innenstadt (rund um den Marktplatz) abgeriegelt. Selbst als Einheimischer darfst du da zu Fuß nicht mehr hin! Die anliegenden Geschäfte sind nicht erreichbar und müssen geschlossen bleiben (ob die wohl eine Entschädigung bekommen?). Soldaten streiften den ganzen Tag durch den Ort. Man kam nicht mehr gescheit von A nach B. Das Restaurant am Markt wurde - laut Papa - komplett geräumt. Alle Tische, alle Stühle, alles komplett ausgeräumt, nur damit mit der Bundes-Fritze da während der diversen Veranstaltungspunkte ein bisschen "in Ruhe Päuschen machen kann". Papa - ehem. Berufssoldat - spekulierte noch, wo die wohl ihre Scharfschützen postieren, da rund um den Veranstaltungsort ja keine gescheiten Flachdächer wären und ob "seine" Arzthelferin, mit Balkon gegenüber vom Markt, diesen wohl überhaupt benutzen dürfte oder ob sie ihr da auch einen "Aufpasser" postieren würden. Total verrückt! Mein Bruder wird mit der freiwilligen Feuerwehr den ganzen Tag Dienst schieben.
 
Von der Werkstatt kam noch immer keine Rückmeldung. Da das neue Auto ja jetzt schon in greifbarer Nähe ist, werde ich in die alten Kiste nichts mehr investieren. Die paar Tage gehen auch so noch irgendwie. Ich muss es dann nur noch ausräumen und loswerden. 

Auf der Waage war ich natürlich auch. Leider hab ich SCHON WIEDER Wasser im Körper. Und die Quarkbällchen werden auch dazu beigetragen haben. Aber ich hab nur 100 g weniger angezeigt bekommen. Immerhin etwas. Aber einen Tag vorher waren es noch 500 g :-/ Also aktuell 108 kg.

Und am Wochenende? Werde ich mir die Vorfassung vom Kaufvertrag für's Auto in Ruhe durchlesen, mit dem MBW am Samstag die Resteinkäufe erledigen, bevor er zu seiner Mutter abhaut und mein Zimmer putzen. Es soll am Samstag wieder fast 30 Grad werden. Unfassbar, denn am Freitag war ich noch in Jeans und Jacke unterwegs. Ich hoffe, der Kreislauf macht mit.
 
 

Die KW 24 in kurz:
Samstag: 3.356/1.800 kcal, 4.934 Schritte
Sonntag: 3.489/1.800 kcal, 2.575 Schritte
Montag: 2.286/1.800 kcal, 6.101 Schritte
Dienstag: 2.513/1.800 kcal, 5.333 Schritte
Mittwoch: 2.610/1.800 kcal, 5.524 Schritte
Donnerstag: 2.053/1.800 kcal, 7.287 Schritte
Freitag: 3.165/1.800 kcal, 6.322 Schritte

Abnahme: -100 g

Sonntag, 7. Juni 2026

Wunschgewicht: KW 23 - 2026

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Samstag habe ich ausgeschlafen. Naja, was man so ausschlafen nennt, wenn der Körper andere Pläne hat. Denn Karlheinz fand, wir hätten um 6 Uhr genug gepennt. Bis 7 Uhr hab ich noch versucht wieder einzuschlafen. Dann habe ich aufgegeben, eine Stunde lang mein Buch zu Ende gelesen und dann bin ich aufgestanden. 
 
Das Buch war von der Geschichte her okay. Aber irgendwie kamen eine Hand voll Sätze exakt gleich immer wieder vor. Alle paar Seiten. Als hätte die Autorin einfach zu oft copy & paste benutzt, um das Buch "zu füllen". Teilweise hatte ich echt das Gefühl, ein Kapitel bereits gelesen zu haben, obwohl ich es nicht hatte. Das war echt Mist. Wieder einer der Fälle, in denen ich das Abo der Kindle Unlimited Bibliothek als die beste Entscheidung der letzten 2 Jahre verbuchen kann. Hätte ich das Buch kaufen müssen, statt es nur auszuleihen, hätte ich mich wirklich geärgert. 
Der Samstag morgen war eher gemütlich. Ich hab den Blog hochgeladen und abgewaschen. Das Wetter wusste auch noch nicht so recht, was es werden sollte. Denn bis Mittag zogen immer wieder fette Wolkenfelder vorüber. Der Nachmittag war dann aber doch wieder sonnig und heiß.
Ich hab etwas gehäkelt und nebenher lief der Fernseher. Später gab es Burger und Salat zum Abendessen. Da hatte ich mal wieder Lust drauf. 
 
Sonntag ließ mich mein Körper etwas länger schlafen und ich bin um 9 Uhr aufgestanden. Zum Frühstück habe ich was neues Ausprobiert. Die Idee hab ich auf Instagram gesehen und fand es sah einfach aus. 
Das sind einfach nur 2 Scheiben Toastbrot, die mit etwas Fett in die Pfanne kommen. Dann zwei verquirlte und gewürzte Eier in die Lücken. Stocken lassen (am besten mit Deckel, sonst wird der Toast zu dunkel). Einmal komplett wenden und zwei Scheiben Chemie-Käse auf den Toast. Kurz schmelzen lassen (auch mit Deckel). Zum Schluss ein paar Tropfen Ketchup drauf, zusammenklappen, noch einmal Teilen, fertig. Und es war sooo lecker! Die Portion hat ca. 540 kcal, ist schnell gemacht, lecker und hat sogar erstaunlich gut satt gemacht. 
Der Vormittag wurde zusehends wolkiger und windiger. Kurz nach Mittag habe ich sicherheitshalber die Schirme eingeklappt. Und am späten Nachmittag traf uns dann tatsächlich ein recht ordentliches Gewitter mit Starkregen. Am liebsten hätte ich überall die Fenster aufgerissen. Leider ging es nur auf der Vorderseite des Hauses (mein Zimmer, Küche und Bad). Hinten (Wohnzimmer und das Zimmer des MBW) mussten die Fenster zu bleiben, sonst hätten wir uns den Zigarettengestank das Nachbarn in die Bude geholt. 
Viel gemacht habe ich am Sonntag nicht. Ich hatte irgendwie Hirnnebel und stand des Öfteren in einem Raum und wusste plötzlich nicht mehr, was ich da eigentlich wollte :-/ Gehäkelt hab ich ein wenig und beim annähen des Körpers an den Kopf hab ich mir (schwitzige Finger) richtig fieß in den Finger gestochen. Möglicherweise hab ich sogar den Knochen getroffen, denn die Nadel saß kurz fest :-( Ich weiß nun wieder, wieso ich bei solch hohen Temperaturen eher nicht handarbeite.

Meine Sehnenscheidenentzündung wird langsam besser. Aber weg ist sie noch nicht. Ich hoffe, das wird noch. Und zwar bald.
 
Seit dem ich den 16. Band (von bisher 17 auf deutsch erschienenen) von der Harry Dresden Reihe gelesen habe, spiele ich tatsächlich mit einer neuen Tattoo-Idee. Der etwas unorthodoxe Magier-Detektiv begleitet mich bereits seit 2007 und er ist tatsächlich mein liebster Buchcharakter. Und ich könnte mir vorstellen, ihn mir dauerhaft auf den Körper "malen" zu lassen. Nur müsste ich dafür definitiv noch ordentlich Geld ansparen und den Tattookünstler wechseln. Denn das ist ein Projekt, das ich eher nicht von meiner bisherigen Tätowiererin machen lassen würde, einfach weil ihr Kollege (gleiches Studio) da deutlich mehr und bessere Referenzen in dieser Richtung hat. Und ich hab seine Arbeit ja tatsächlich auch schon live gesehen.

Das Wie? und Wo? blieb weiter offen. Denn als grobe Vorlage hatte ich bisher nur das Buchcover der englischen Ausgabe vom 1. Band. Denn ganz ehrlich, die deutschen Cover sind ziemlich öde (vor allem die vom aktuellen Verlag). Ich hatte in meiner Mädelsgruppe am Samstag von der Idee erzählt und AM kam direkt mit der Idee um die Ecke, meine grobe Idee an die KI zu füttern und mir über ChatGPT eine Vorlage erstellen zu lassen. Ganz ehrlich? Ich hab das Programm bisher noch nie benutzt. Ich kenne es vom Namen her, habe auch schon gesehen, was es so kann. UND was es eben NICHT kann! Benutzt habe ich es bisher nie. Einfach, weil ich keinen Bedarf hatte.
Also saß ich am Sonntag da und hab erstmal gegoogelt, wie man da am besten die Anforderungen formuliert, damit man am Ende auch ein gescheites Ergebnis bekommt. Ich hab also 10 Minuten später ChatGPT geöffnet, einen "Befehl" eingetippt und dann ca. 20 Sekunden auf das Ergebnis gewartet. Ungelogen, ich war total baff! Das sah bereits mega genial aus. Ich könnte mir vorstellen, mir das in die Haut stechen zu lassen. 

Natürlich muss ich trotzdem nochmal in mich gehen, sparen und vor allem dann mit dem Tätowierer bequatschen, ob das überhaupt so umsetzbar ist und was evtl. doch noch geändert werden muss, damit es am Ende auf der Haut auch gescheit aussieht, wenn es verheilt ist. Denn 100 % genau war die KI auch bei meinem ersten Versuch nicht. Die Hand, die den Magierstab hält, ist ziemlich "verunglückt" :-D Da muss, wenn es irgendwann mal soweit ist, ein echter Mensch mit Ahnung von der Materie definitiv nachbessern :-)

Zum Abendessen habe ich nochmal den Melonen-Salat gemacht. Dazu gab es marinierte Putenbrust.
Die Woche sollte es nicht ganz so heiß werden. Ich hoffte nur, dass es durch den Regen nicht direkt wieder schwül werden würde. Außerdem habe ich freudig festgestellt, dass es ja 2 Wochen Pfingstferien sind. Ich hätte also diese Woche noch die "leeren" SEV Busse, bevor der Wahnsinn richtig los geht.

Montag ging's mit dem Bus in die Stadt und von dort zur Arbeit. Alles pünktlich, alles gut und vor allem mit super angenehmen Temperaturen. Leider war es im Stadtteil wo ich arbeite (durch den Wald) ziemlich schwül am Vormittag.
Der Arbeitstag verlief eher ruhig. Chefe war ja nicht da - und hat mal wieder den Monatswechsel verpennt und den Jungs keine frischen Stempelkarten hingelegt. Also hab ich die zwischen Tür und Angel noch schnell fertig machen müssen, bevor die drei zu ihren Terminen aufbrachen und quasi den ganzen Tag nicht mehr gesehen wurden.
Zum Abendessen gab es Fischstäbchen mit Spinat (beides TK) und Spiegelei, wobei das eine Ei nicht gut aufging und der Dotter etwas verunglückt ist. Tat dem Geschmack aber keinen Abbruch :-D
 
Dienstag war es warm, aber nicht zu warm. Es regnete immer mal wieder und ich hatte für die angekündigten Gewitter am Abend sogar die Regenjacke im Rucksack. Gebraucht habe ich sie am Ende nicht.
 
Chefe hatte den ganzen Tag Termine. Außer morgens mal ne halbe Stunde hab ich ihn nicht wirklich gesehen. Aber in der kurzen Zeit fragte er dann: "Und? Was machen wir am Freitag? Was ist Ihnen lieber?" Aha, also hing die Entscheidung an mir?! Ich hab also zurück gegrinst und ganz ehrlich gesagt: "Na, am liebsten hätte ich frei." Von der Arbeit her hätte ich natürlich auch ein paar Aufträge noch eintragen können - vorausgesetzt, die Kunden wären auch da. Gerade damit hatte ich die letzten 2 Wochen echt Probleme. Das war scheinbar auch Chefe aufgefallen, denn er meinte nur ganz trocken: "Hmmm, gefühlt sind ja eh gerade alle im Urlaub. Dann lassen wir die Firma am Freitag auch zu." Zack! Brückentag und 4 Tage frei :-)
 
In der Pause war ich im Park. Als ich nach einer Stunde wieder im Büro war, hatte ich kurz so ein Kitzeln am Bein. Eine Spinnenwebe? Ein Haar? Keine Ahnung. Als es dann wieder kitzelte und sich wie "Schritte" anfühlte, kriegte ich kurz Panik. Spinne?! Der Blick auf's Bein enthüllte dann aber einen ganz anderen blinden Passagier, den ich wohl aus der Pause mit ins Büro gebracht hatte: eine Biene.
Ich hab den streifigen Freund auf den Finger krabbeln lassen und ihn dann aus dem offenen Fenster gehalten. Sobald ihn der erste Wind erwischte, flog er davon. Genau im gleichen Moment, wollte eine gigantische Hornisse ins Büro rein. Hallo? So interessant ist es da wirklich nicht! Leider hab ich von dem Riesen kein Bild machen können. Ich weiß ja, das Hornissen groß sind. Aber so eine große habe ich ewig nicht gesehen - wenn überhaupt schonmal. Und sie war echt friedlich. Setzte sich kurz in den Fensterrahmen (so dass ich es nicht schließen konnte, ohne sie zu zerquetschen), guckte sich einmal kurz um und flog direkt wieder davon. Wahnsinn, wie laut die summen!

Der Heimweg mit der Bahn "hinten rum" hat sich als recht gut entpuppt. So bin ich immer schon um kurz vor 17 Uhr Zuhause. Auch wenn ich fast nie einen Sitzplatz bekomme und stehen muss. Nichts lesen. Aber mit Musik auf den Ohren, ist die Fahrt dann auch sehr kurzweilig.
Weil ich Huhn im Angebot ergattert habe, gab es zum Abendessen Hähnchenschenkel mit Pommes. Leider hab ich erst beim auspacken gesehen, dass nicht - wie auf den ersten Blick vermutet - zwei sondern 3 Hühnerbeine im der Packung waren. Also hab ich eines noch mit dem MBW geteilt. 
 
Mittwoch war es die meiste Zeit stark bewölkt. Immer wieder zogen Schauern durch. Wie so oft war ob des usseligen Wetters der Arbeitstag eher ruhig.
In der Pause war ich im Park, weil die Sonne raus kam, als die Pause begann. Leider zog es sich kurz drauf zu und fing leicht an zu regnen. Ein kurzer Schauer. Halb unter einem Baum sitzend habe ich also etwa 10 Minuten mit Schirm auf der Bank gesessen. Danach war alles wieder vorbei. Bevor der nächste Schauer durchzog, saß ich schon wieder am Schreibtisch. 
Zum Abendessen gab es Reibekuchen mit Räucherlachs und Sour Cream. Das hatte ich jetzt schon länger nicht mehr. 
 
Außerdem hätte - laut Kalender - spätestens am Mittwoch mein allmonatliches Hintergrundupdate anfangen müssen. Aber es tat sich mal so gar nichts. Und weil sich nichts tat und am Donnerstag Feiertag war, hab ich am Mittwochabend das Schwimmen sein lassen und wollte am Wochenende gehen. Denn es waren ja noch immer Ferien und letzte Woche war es am Mittwochabend so nervig voll.
 
Donnerstag. Fronleichnam. Feiertag. Von Tante Rosa war noch immer nichts zu sehen, als ich gegen 9 Uhr aufstand. Nach dem Frühstück hab ich meine Wäsche abgenommen, etwas aufgeräumt und bin dann ganz spontan um kurz nach 11:30 Uhr zum Schwimmbad gefahren. Die machten nämlich am Feiertag um 12:00 Uhr auf.
 
Als ich ankam war der Parkplatz herrlich leer. Vor der Tür standen ein Haufen Eltern mit Kindern. Die würden wohl eher in den Nichtschwimmer-/Kinderbereich gehen. Ich war guter Hoffnung. Um kurz nach 12 Uhr war ich im Wasser und mit nur 4 Leuten im Schwimmerbecken, konnte ich super gut und ganz in Ruhe meine Bahnen ziehen. Keine Zwangspausen, kein "umschwimmen". Es war ein Träumchen :-) Und weil nach meiner Stunde noch immer nicht so viel los war, hab ich noch die 15 Minuten dran gehängt, die ich letzte Woche quasi zu wenig machen konnte, weil es einfach viel zu voll war.
In den 75 Minuten hab ich satte 72 Bahnen geschafft. Das sind 1,8 km! Ich war super zufrieden mit mir :-) Gedämpft wurde die gute Laune dann, als ich mit dem Auto vom Parkplatz des Schwimmbads wieder nach Hause fahren wollte. Die Motorleuchte ging an :-( 
 
Mir ist auf der 10-minütigen Rückfahrt (war am Feiertag null Verkehr) nichts ungewöhnliches aufgefallen. Kein Ruckeln, kein seltsames Fahrverhalten, keine komischen Geräusche. Hoffentlich nur ein "Schluckauf". Natürlich konnte ich am Feiertag nicht direkt in der Werkstatt anrufen. Blöd.
 
Am Nachmittag hatte ich dann plötzlich tierischen Kohldampf und absolut keine Lust zu kochen. Also hab ich mir meinen Schirm geschnappt und bin zum Döner-Mann rüber spaziert, um mir was zu futtern zu besorgen.
Den Abend hab ich gemütlich verbracht. Denn ich fühlte mich zusehends elendiger. Ziehen im Rücken, Krämpfe vorne rum und sowas wie Gliederschmerzen. Dazu fühlte ich mich total abgeschlagen und war tatsächlich um 21 Uhr völlig fertig im Bett. 
 
Freitag. Brückentag. Ich wollte ausschlafen. Aber um 6:40 Uhr fingen die Bauarbeiter vorne auf der Straße an zu arbeiten. Und was gibt es schöneres als um 6:40 Uhr durch lautes Zurufen und um 6:50 Uhr durch einen Diesel betriebenen Trennschleifer (? - das Ding, wo sie die alten Gleise handlich mit zuschneiden) geweckt zu werden? In dem Moment war ich froh, dass es mir am Donnerstagabend so mies ging und ich früh im Bett war. Zumindest kam ich so einigermaßen auf die angepeilte Schlafzeit.
Zum Frühstück hatte ich mir am Abend vorher schon ein Haferflocken-Experiment in den Kühlschrank gepackt. Das war über Nacht schön schlotzig geworden. Haferflocken, ein paar Chiasamen, Erdnussmus, Kakaopulver und Milch. Hätte noch ein wenig Süße vertragen können, war aber auch so durchaus lecker :-)
 
Allerdings merkte ich schnell, dass es mir immer noch nicht besser ging. Mir tat gefühlt alles weh, mein Kopf war wie in Watte gepackt und ich war absolut unmotiviert irgendwas zu tun. Mehrere Versuche, die Werkstatt zu erreichen liefen auch ins Leere. Ich hatte schon fast befürchtet, dass die Brückentag machen würden. Es sei ihnen gegönnt, auch wenn es für mich persönlich gerade echt blöd war.
 
Einkaufen musste ich trotzdem, was ich dann über Mittag schnell gemacht habe. Im Laden war es zum Glück recht leer. Und ich war froh, das die Fahrt zum und vom Supermarkt nur jeweils ca. 5 Minuten gedauert hat. Denn die Motorleuchte geht immer noch an :-( Zumindest kein "kleiner Schluckauf". 
Nachmittags habe ich mir zwei Windbeutel mit Kirschfüllung reingepfiffen und nebenher online die Optionen nach neuen Gebrauchtwagen durchstöbert. Puh... nicht so dolle. Und ich wäre absolut offen für Marke und Modell. Aber was Gescheites, was nicht zu alt oder mit zu vielen Kilometern ist für unter 11.000 EUR ist scheinbar nur noch Wunschdenken. Von daher hoffe ich, dass ich am Montag die Werkstatt erreiche und der Lieblingsmechaniker einen "Schluckauf" feststellt, der für wenige Euronen behoben werden kann. Denn für den TÜV im Frühjahr stünden ja noch ein paar Ausbesserungen an, die mit ca. 300 EUR geschätzt wurden und mehr wie nen Tausender würde ich in das alte Schätzchen jetzt nicht mehr investieren wollen. Denn die Probleme haben sich in den letzten 2 Jahren rasant vermehrt und irgendwann lohnt es sich halt einfach nicht mehr. So schade es auch ist. Ich werde den kleinen Methusalem echt vermissen, wenn ich ihn aufgeben muss. Aber an den Gedanken muss ich mich jetzt wohl echt gewöhnen. Aber jetzt erstmal Werkstatt-Termin und Beratung mit dem Lieblingsmechaniker. Dann sehen wir weiter. Einen Schritt nach dem anderen.
Frisch gestochen (links) und 1 Jahr alt (rechts)
Mein "Homebase-Tattoo" - das allererste - hat am Donnerstag seinen 1. Geburtstag gehabt :-) Unglaublich, dass das jetzt auch schon wieder ein Jahr her ist! 
 
Meine Erdbeerwoche sollte inzwischen im vollen Gange sein. Aber es tut sich noch immer nichts - außer, dass ich mich total unwohl fühle. Das ist nervig. Normalerweise hatte ich meine Periode immer wie ein schweizer Uhrwerk. Ob sie noch kommt? Ob sie komplett ausfällt? Das sie sich mal 2-3 Tage verspätet, hatte ich in den letzten 2 Jahren ca. 3-4 Mal. Ganz ausgefallen ist sie schon ewig nicht mehr. 
Zum Abendessen gab es vegetarischen Tomaten-Couscous. Sehr lecker und schnell gemacht. 
 
Auf der Waage war ich am Freitag ja auch noch. Nach der ganzen PMS-Fresserei (denn im Gegensatz zur Periode war auf die PMS absoluter Verlass :-/) bin ich fast froh, dass es nur 200 g mehr waren. Also schon wieder 108,1 kg. 
 
Und am Wochenende? Ganz ehrlich? Keine Ahnung! Ich fühle mich gerade echt nicht gut. Da motiviert auch das perfekt vorhergesagte Wetter nicht wirklich. Mit dem Auto wo hin fahren geht ja gerade auch nicht :-( Ich mache es von meinem Befinden abhängig. Außerdem hoffe ich, dass das allmonatliche Hintergrundupdate am Wochenende doch noch startet. Vielleicht geht es mir dann (körperlich) wieder etwas besser. 
 
 

Die KW 23 in kurz:
Samstag: 3.837/1.800 kcal, 3.114 Schritte
Sonntag: 2.844/1.800 kcal, 2.612 Schritte
Montag: 2.527/1.800 kcal, 5.641 Schritte
Dienstag: 3.353/1.800 kcal, 6.694 Schritte
Mittwoch: 3.100/1.800 kcal, 6.109 Schritte
Donnerstag: 2.893/1.800 kcal, 4.982 Schritte + 75 Minuten schwimmen (72 Bahnen)
Freitag: 2.970/1.800 kcal, 2.680 Schritte

Zunahme: +200 g