Freitag, 7. Februar 2025

Ich packe meinen Koffer...

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
...und nehme mit...

Das Spiel kennt sicher noch jeder :-) Unter diesem Thema wollten Heidi und ich uns was einfallen lassen. Alles darf. Nichts muss. Also, worüber will ich schreiben?
Ende Dezember 2024 im Sauerland
Das Thema Reisen kommt natürlich als erstes in den Sinn. Denn wofür packt man sonst seine Koffer? Meine letzte kleine Reise war über Weihnachten ins Sauerland.
Ende Dezember 2024 im Sauerland
Die letzte große Reise liegt schon über ein Jahr zurück: Paris. Ist das wirklich schon so lange wieder her? Es kommt mir vor, als wäre das erst ein paar Wochen her.
Mitte Oktober 2023 in Paris
Eine weitere kleine Reise steht in Kürze an ;-) Wohin? Verrate ich noch nicht. Aber es ist wirklich nur ein Kurztrip. Trotzdem freue ich mich schon total drauf.
 
❓

Man packt auch seine Koffer, wenn man umzieht. Mein letzter Umzug war von meiner Wohnung ein paar Straßen weiter in die neue gemeinsame Wohnung von Schatz und mir. Das ist nun auch schon wieder 18 Jahre her! Irre, wie die Zeit vergeht.

Bevor wir zusammen gezogen sind, war DER Umzug. Hinaus aus der elterlichen Wohnung im Sauerland in die eigene Wohnung im fast 500 km entfernten Freiburg. Vom Land in die Stadt, von der Mitte in den Süden, neues Bundesland, neue Leute, neue Sprache/Dialekt, Unabhängigkeit, Eigenverantwortung, für sich alleine sorgen und irgendwie auch eine neue Kultur. Denn, seien wir ehrlich: Die Lebensart hier unten in Süddeutschland ist doch um einiges anders, als im heimischen Sauerland ;-)

Bereut habe ich den Schritt bis heute nicht. Obwohl ich in den ersten 3 Monaten wirklich viel Heimweh hatte. Ich fühle mich wohl hier. Angekommen. Und freue mich trotzdem jedes Mal auch wieder auf "Zuhause" :-)
 
Koffer packen für meine Absolute Traumreise? Definitiv! Das wäre was. Ich habe so viele Reiseziele auf meiner Liste. Aber zwei absolute Traumziele wären Schottland und Australien (um Aussie-Girl mal zu besuchen).
Der Uluru (ehem. Ayers Rock) in Australien (Bild aufgenommen von Aussie-Girl)
Wahrscheinlich komme ich eher mal nach Schottland als nach Down Under. Denn ich hasse fliegen! Ich bin in meinem Leben zweimal geflogen und beide Male fand ich schrecklich.
Mein erster Flug im Dezember 2007: Basel-Berlin (Betriebsausflug)
Der Kontrollfreak in mir konnte es absolut nicht ausstehen, dass ich in diese metallische Zigarre mit einem Haufen Fremder Leute eingepfercht bin und den Naturgesetzen (wie bleibt das Ding überhaupt oben bei dem Gewicht?!) und dem Können eines mir unbekannten Piloten quasi ausgeliefert bin. Diesen Zustand einmal um die Welt bis in die südliche Hemisphäre zu ertragen klingt aktuell immer noch nach Wunschdenken und Utopie.
Mein zweiter Flug im August 2014: Basel-Palma de Mallorca (Sommerurlaub)
Tatsächlich steht ein gepackter Koffer unten im Keller :-D Inhalt: Klamotten. In meiner Jahrzehnte langen Abnehm-Story sind ein Haufen Klamotten angefallen, in die ich mal rein passte, mal nicht. Immer wenn sie (wieder) zu klein geworden waren, landeten sie im Keller. Denn zum Wegwerfen waren sie zu schade. Und wenn ich (hoffentlich) irgendwann mal wieder eine Größe kleiner brauche, muss ich nicht meine komplette Garderobe neu kaufen, sondern kann einfach den fertigen Koffer aus dem Keller hoch holen :-D Das ist fast wie Second Hand shoppen! Denn ich habe aktuell gar keine Ahnung, wie die neue Garderobe aussehen würde. Kann mich nicht erinnern, was inzwischen alles eingekoffert wurde :-D
 
Man könnte auch mental einen Koffer packen. Seinen ganzen seelischen Ballast hinein schmeißen, Koffer zu und weg damit. Wäre das nicht toll?
 
Was würde ich in so einen Koffer hinein tun? Unsicherheiten und Selbstzweifel definitiv. Davon habe ich immer noch mehr als mir lieb sind. Das ist im Alter tatsächlich besser geworden, aber so ganz weg, sind sie nicht. Ich würde etwas von meiner Introvertiertheit in diesen Koffer werfen. Nicht alles. Eigentlich mag ich mich so, wie ich bin. Aber genug, damit ich schneller mit Menschen in Kontakt komme und schneller "warm werde".
Lizensfreies Bild von Pixaby
Das ist komischerweise online absolut kein Problem. Aber von Angesicht zu Angesicht schon. Ich brauche nicht viele Menschen in meinem Leben und kann auch sehr gut für mich alleine sein. Aber diejenigen die drin sind, sind weise gewählt und daher auch wichtige Ankerpunkte. Aber ab und an sind neue Kontakte einfach schön und bringen auch Abwechslung in den Alltag.
 
Was wüdest du in so einen mentalen/seelischen Koffer packen?

In den letzten zwei Jahren gab es doch so einige Sterbefälle in meinem Umfeld. Das ist auch wie eine Art Koffer packen. Der/Die Verstorbene geht quasi auf seine letzte Reise - ganz ohne Koffer, wenn man so will. Dafür packen die Hinterbliebenen Koffer. Nicht nur im physischen Sinne, weil ja meist in so einem Fall "die Reste" eines ganzen Lebens aufgelöst und weggeschafft werden müssen.
Lizenzfreies Bild von Pixaby
Sondern auch metaphorisch, weil die Erinnerungen an einen geliebten Menschen gedanklich in einen Koffer gepackt werden können, um sie gut zu verwahren und immer dabei zu haben. In meinem Koffer sind Gedanken und Erinnerungen an meine Freundin Anette und an meine Großeltern. Und seit kurzem auch ein paar von Schatz' Cousin F. Weit unten in diesem Koffer sind Erinnerungen an meine Uroma und den Bruder meines Opas, bei dem wir als Kinder auch regelmäßig waren. An Haustiere und einen verunfallten Klassenkameraden, der auch viel zu früh gehen musste.

Mein Cousin M packt gerade auch seine Koffer. Er ist vom heimischen Sauerland vor Jahren nach Bayern gezogen. Ähnlich wie ich von der Mitte in den Süden. Nun packt er erneut, um der Liebe ans andere Ende der Welt zu folgen. Im April wandert er nach Taiwan aus. Das habe ich erfahren, als ich ihn Weihnachten getroffen habe. Es war komisch, sich zu verabschieden mit dem Gedanken, dass man sich so schnell nicht wieder über den Weg läuft. Wir hatten beide Pipi in den Augen.
 
Schon witzig. Am Anfang wusste ich überhaupt gar nicht, was ich zu diesem Thema schreiben sollte/wollte. Und als ich dann einmal angefangen hatte, konnte ich gar nicht mehr aufhören.

Ich bin mehr als Neugierig, was sich die liebe Heidi zu diesem Thema hat einfallen lassen. Ich hab keine Ahnung und muss unbedint nachgucken, denn das interessiert mich wirklich :-) Ihr wollt mit? Alles klar: HIER GEHT'S LANG!

Mittwoch, 5. Februar 2025

Gurselig und/oder Genial? #64

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 

Es ist schon wieder der erste Mittwoch im Monat und somit Zeit für eine neue Ausgabe von Gruselig und/oder Genial, von Heidi und mir :-D 
 
Mein heutiges Fundstück habe ich bei einem Ausflug in den schönen Schwarzwald entdeckt. Es ist das Schild einer Anwaltskanzlei und ich fand es irgendwie genial.
Wieso ich das so genial finde? Weil die Idee, zwei stilisierte Streithähne - denn das tun ja Anwälte vor Gericht, sie streiten für oder gegen etwas oder jemanden - in schwarzen Federn (wie eine Anwaltsrobe) und mit dem in vergangenen Zeiten getragenen Barett als Hahnenkamm, als Symbol für eine Anwaltskanzlei, absolut genial ist :-) Wirklich gut gewählt!

Und was hat Heidi heute für uns? Ich bin so ahnungslos wie ihr und daher gehe ich jetzt fix bei ihr vorbei und schaue nach. Ihr wollt mit? HIER GEHT'S LANG.

Sonntag, 2. Februar 2025

Wunschgewicht: KW 5 - 2025

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag haben wir etwas länger geschlafen. Dank der üblichen Schlafstörungen vor der Erdbeerwoche habe ich aber bei weitem nicht gut oder lange genug geschlafen.
 
Nach dem Frühstück haben wir es uns auf der Couch noch etwas gemütlich gemacht, nachdem der Haushalt erledigt war. Ich hab die Mütze für die Patenmaus nochmal aufgeribbelt. Nochmal gegoogelt. Denn die Anleitung in dem Buch war absolut fehlerhaft. Da stimmte außer der benötigten Reihenanzahl für die Höhe mal so überhautp gar nichts.
Am Ende habe ich auf die besondere Mützenform gesch... und einfach die klassische Form gehäkelt. Und siehe da: Passt! Und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach auch sehen lassen :-)
Kurz bevor wir zum Einkaufen gefahren sind, habe ich noch schnell den Untermieter (Marienkäfer) rausgeschmissen. Auf dem Balkon habe ich ihn in die Sonne entlassen. Denn anders als angekündigt war es am Samstag richtig schön draußen :-) Und das Bild der Großen, was ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, ist auch endlich gerahmt im Flur eingezogen.
Nach dem Einkauf war schon später Nachmittag und ich habe uns ein griechisches Risotto gekocht. Wenn ich noch Gemüsebrühe gehabt hätte, wäre es sogar 100 % vegetarisch gewesen. So war es nur "so gut wie" vegetarisch ;-) Da ich aber hier für gewöhnlich keine Vegetarier verköstigen muss, sehe ich das wirklich nicht so eng. Für uns war es daher vegetarsich genug :-D

Wir haben uns noch einen gemütlichen Abend gemacht und dann war der Samstag auch schon wieder vorbei.
 
Sonntag haben wir auch länger geschlafen. Mein Körper hat mich aber auch wieder nicht wirklich aus- oder gut schlafen lassen. Die Erdbeerwoche sollte eingentlich jetzt mal langsam anfangen. Aber am Sonntag war sie noch nicht in Sicht. Voll nervig. Wenn man EINMAL drauf wartet...

Nach dem Frühstück hab ich das Geburtstagspaket für die Bekannte gepackt. Das muss ich dann am Montag nur noch bei der Post abgeben. Und weil ich so im Flow war, habe ich - nachdem ich den Blog hochgeladen hatte, noch eine zweite Mütze angefangen.
Auf diese stieß ich die Tage, als ich das Netz auf der Suche nach Hilfe für die andere Mütze durchsuchte. Und weil die kleine Mademoiselle ja auch Hello Kitty Badebomben bekommt, gibt's dazu jetzt noch eine passende Hello Kitty Mütze. Geeignete Wollreste hatte ich dafür tatsächlich noch im Schrank.
 Zum Abendessen gab es den Zhanna-Gedächtnis-Eintopf. Den hatte ich schon ewig nicht mehr. Allerdings hab ich ums Verrecken keine grüne Bohnen bekommen und stattdessen Kaiserschoten reingeschmissen. Passte auch ganz gut.
 
Während der Eintopf vor sich hin köchelte, hab ich mich fix unter die Dusche geschmissen. Den Abend ließen wir gemütlich auf der Couch ausklingen. 
Ich wunderte mich schon seit 3 Tagen, wieso ich so einen Verschleiß an Taschentüchern hatte. Teilweise eine ganze Packung am Tag ging in den letzten paar Tagen drauf. Etwas unnormal. Denn krank fühlte ich mich absolut nicht. Die Ernüchterung kam dann mit dem Blick auf den aktuellen Pollenflug... Mist! Es ist schon wieder soweit.
 
Montag lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Nass und langweilig! Sowohl im Büro als auch in der Werkstatt war kaum was zu tun, während Chefe ja noch im Ski-Wochendende weilte.

Hier hatten wir Dauerregen. Vormittags bei um die 10 Grad. Der Heimweg fühlte sich deutlich kälter an. Das einzig gute an dem vielen Regen? Die Nase lief kaum :-D

Im Büro gab's am Nachmittag noch Nervennahrung geschenkt. Einer von Frau J's Kunden verteilte Reste von Weihnachten. Ich hab mich gefreut :-D
Schatz war nach der Arbeit fix bei der Werkstatt vorbeigefahren (mit dem Bus) und hat den letzte Woche vergessenen TÜV-Beleg abgeholt. Mein Paket für die Bekannte hatte er ebenfalls schon zur Post gebracht. Was für ein netter Service :-)
Zum Abendessen gab es eine Ziegenkäse Quiche mit Aubergine, Tomate und gegrillter Paprika. Und weil ich so einen Kohldampf hatte, habe ich mir an dem heißen Essen natürlich den Gaumen verbrannt :-/ Aber lecker war's.
Auf der Couch vor dem Fernseher habe ich noch die Schleife und die Nase für die Kitty-Mütze gehäkelt. Fehlen nur noch die Augen. Die werden schwarz. Schwarz ohne Tageslicht zu häkeln ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Man erkannt nämlich gar nichts :-/ Das muss also noch etwas warten, bis ich Tagsüber mal Zeit finde.
 
Dienstag war es die meiste Zeit trocken. Aber so richtig warm werden wollte es immer noch nicht. Hatten sie im Radio nicht was von Frühling erzählt?!

Im Büro war wenig los, aber immerhin konnte ich für die Herren wieder genug Arbeit auftreiben. Chefe war auch wieder da. Aber wie erwartet war das Ski-Wochenende für seine Erkältung eher kontraproduktiv. Viel gesehen hab ich ihn daher nicht. War mir ganz recht. Seine Bazillen soll er bloß behalten.
Gekocht habe ich Sauerkraut mit Kasseler. Ging schnell, war kalorienfreundlich und lecker wie immer :-)

Mit 2 Tagen verspätung schlug dann am Abend auch Tante Rosa auf. Endlich! Ab jetzt sollte es wieder aufwärts gehen - und auf der Waage hoffentlich abwärts :-)
 
Mittwoch hat es wieder mehr geregnet als angekündigt. So sehr, dass ich sogar den geplanten Montagetermin bei der nervigen Kundin verschieben musste. Bei Sturm und Regen war das leider absolut nicht drin. Natürlich war sie wieder schnippisch und garstig. Aber hey, ich kann vieles. Aber das Wetter beeinflussen gehört nicht zu meinen Talenten. Damit gab sie sich dann auch zufrieden. 

Neuer Termin ist am Montag. Und ich hoffe, der Wetterdienst lässt mich nicht wieder so hängen wie am Mittwoch. Denn die Dame ist wirklich nur schwer zu ertragen. Sowas unleidliches! Und wozu braucht sie jetzt im Winter UNBEDINGT diese blöde Markise? Scheint doch eh keine Sonne. Zumindest nicht hier unten. Und bei Sturm und Regen sollte sie das Ding ja auch nicht benutzen. Tz...

Ansonsten war der Bürotag eher ruhig. Nachmittags war der Klempner da, um das Problem mit dem nachlaufenden Wasser zu lösen. Ziemlich blöd, wenn für die Arbeiten kurz vor Feierabend das Wasser abgestellt und das WC quasi unbrauchbar gemacht wird, ich mit voller Blase mal eben schnell nach Hause will und dann die olle Straßenbahn prompt eine Betriebsstörung hat und ich noch Brot und Pilze für'a Abendessen besorgen musste. 

Zuhause angekommen hab ich es gerade noch aus der Jacke geschafft und dann hallte ein erleichtertes Stöhnung durchs Kachelzimmer. Himmel, das war knapp!

Zum Abendessen gab es etwas namens Hirtentopf. Hack mit Paprika, Zucchini, Champignons und Feta. Mega lecker und so schnell gemacht. Dazu gab es frisches Ciabatta Brot. Absolut köstlich!
Kommentar vom Mann: "Wieso heißt das Hirtentopf? Da ist ja gar kein Hirte drin!" Ich hab ihn nur angegrinst und gesagt, er wüsste ja gar nicht, woher ich das Hack hätte und welche Form es gehabt hat, bevor es gewolft wurde. Da war er dann still :-D Hannibal Lecter lässt grüßen ;-)
 
Donnerstag war es immer noch kühl und eher trübe. Nur für ein paar Minuten ließ sich über Mittag mal die Sonne blicken, bevor sie wieder hinter dicken Wolken verschwand. Morgens auf dem Weg zur Arbeit musste ich sogar noch den Scheibenwischer anwerfen, denn es nieselte recht stark.

Da am Donnerstag die Straßenbahn streikte, bin ich mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Schatz? Tja, der musste ne Viertelstunde früher aufstehen und ist mit der Regionalbahn zum Hauptbahnhof, von dort mit der S-Bahn in die Nähe seiner Arbeitsstelle und musste von dort noch gut 2-3 km bis zur Arbeit laufen. Denn, bei aller Liebe, ich stehe ich nicht schon um 5 Uhr auf, um den Mann vor 6 Uhr durch die Gegend zu fahren, wenn ich selbst erst um 7:15 Uhr los muss. Wenn ich frei gehabt hätte...vielleicht. Aber nicht, wenn ich selbst einen vollen Arbeitstag vor mir habe. 

Der Arbeitstag ging gemächlich aber mit genug zu tun über die Bühne und als es Feierabend läutete, habe ich mich ins Auto geschwungen und bin ins nahegelegene Einkaufszentrum gefahren. Denn, wenn ich eh schon mit dem Auto unterwegs sein muss, dann kann ich auch direkt den Wocheneinkauf miterledigen und habe am Wochenende mehr Zeit für mich :-) Dank der neuen Einkaufszettel-App hab ich jetzt immer alles parat und konnte direkt loslegen.
Gegen 17:30 Uhr war ich dann endlich wieder Zuhause und die Einkäufe waren verräumt. Jetzt noch Abendessen kochen. Es gab Kartoffel-Möhren-Eintopf.
 
Freitag bin ich spontan auch nochmal mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Einfach, damit ich mal abends etwas früher Zuhause sein kann.

Weil mir im Moment die Musik im Radio irgendwie nicht zusagt, habe ich mir meine eigene Musik mit ins Auto genommen :-) 
Das erinnerte mich an unsere Abschlussfahrt von der Schule. Wir saßen abends alle beisammen und unterhielten uns über dies und das und jenes. Plötzlich fragt mich eine meiner Klassenkameradinnen, was ich denn eigentlich so für Musik höre. Andere wollten das dann auch gerne wissen und als plötzlich alle Augen auf mich gerichtet waren, habe ich nur zurück gefragt, was sie denn alle denken würden, was ich so höre. Die Antwort war ziemlich einstimmig: Klassische Musik!

Ich war schockiert, ehrlich gesagt. Ja, zu dieser Zeit spielte ich in einem Orchester noch Klarinette. Aber das heißt ja nicht, dass ich deshalb nur klassische Musik höre. Ja, einige klassische Stücke mag ich tatsächlich. Aber ich höre sie nur alle Jubeljahre mal. Das hat sich bis heute nicht geändert. Mein Vater hat uns als Kinder mit AC/DC, ZZ-Top, Gun, Aerosmith und Co. beschallt. Bei mir ist das ziemlich prägend gewesen. Ich bin ein Hard Rock, Punk Rock und Metal Mädchen. War ich früher. Bin ich heute noch.

The Offspring, Rammstein, Slipknot, Metallica, Machine Head, Nightwish, In Extremo und - wie gerade im Auto - Godsmack...das ist meins! 

Ich kam also, dank passender Musik, recht gut gelaunt im Büro an. Die Herren hatten gut zu tun und Chefe hat noch einen neuen Auftrag an Land gezogen, bevor er schon wieder vorzeitig sein Wochenende startete und - mal wieder - am Dienstag erst zürück sein wird.
In der Mittagspause gab es ein Schinkenbrot, einen Apfel und Tee. Wie immer. Ja, da bin ich ziemlich langeweilig ;-) Und Schatz schickte ein Bild von einem Paket, was unserem Paketmann wahrscheinlich mal wieder irre gemacht hat.
Adresse ohne Nachname! Wie die letzten Male hat es der Paketmensch einfach unten in den Flur geschmissen in der Hoffnung, dass sich irgendein Hausbewohner angesprochen fühlen würde :-D Das ist so eine typische Aktion von meinem Bruder :-D Immerhin meinte er später, er hätte den Fehler inzwischen entdeckt und für das nächste Mal behoben. ich bin gespannt.
 
Zuhause angekommen hat Schatz dann begonnen, das Abendessen zu kochen. Freiwillig? Nein. Möglicherweise war hier Nötigung im Spiel ;-)
Und während er anfangs noch versucht hat, sich extra blöd zu stellen - wohl in der Hoffnung, mich dermaßen zu nerven, dass ich ihn aus der Küche werfe und doch selbst koche - ist er, weil das nicht funktionierte ;-), am Ende richtig herrisch geworden und hat angefangen, Befehle durch die Küche zu bölken: Hol dies, bring mir das, mach jenes... Alter! Ich hab gedacht, mein Schwein pfeift :-D

Zwischendurch war ich natürlich noch auf der Waage. Die Erdbeerwoche neigte sich bereits dem Ende entgegen und war - wie üblich, wenn die PMS heftig ausfällt - dieses Mal gar nicht so schlimm. Da sich die Hormone wieder beruhigten, war das Ergebnis auf der Waage wieder richtig nett. Aktuell 103,9 kg macht 500 g weniger. Geht doch! Noch 300 g bis zum Vor-Weihnachts-Gewicht :-)

Und am Wochenende? Da ich ja jetzt immer alleine einkaufen muss, habe ich den Rhythmus mit den 14 Tagen nicht mehr ganz so im Kopf und Schatz musste mich daran erinnern, dass ja diesen Samstag wieder seine Mutter auf dem Plan stand. Ich hätte es alleine völlig verpennt. Was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht. Hängt vom Wetter ab. Aber eigentlich hätten wir auch Zuhause noch genug zu tun.
 
 
 

Die KW 5 in kurz:
Samstag: 3.591/1.800 kcal, 4.027 Schritte
Sonntag: 2.951/1.800 kcal, 2.264 Schritte
Montag: 2.546/1.800 kcal, 4.522 Schritte
Dienstag: 2.025/1.800 kcal, 5.204 Schritte
Mittwoch: 2.716/1.800 kcal, 5.708 Schritte
Donnerstag: 2.795/1.800 kcal, 3.811 Schritte
Freitag: 2.114/1.800 kcal, 5.678 Schritte

Abnahme: -500 g

Sonntag, 26. Januar 2025

Wunschgewicht: KW 4 - 2025

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag habe ich versucht auszuschlafen, war aber um 7:00 Uhr schon hellwach. Bis 8:00 Uhr hab ich noch gelesen und bin dann aufgestanden und habe meine Haare gewaschen. Mit dem Kopf unter Wasser hab ich gar nicht mitbekommen, dass Schatz sich zwischenzeitlich angeschlichen hatte. Als ich - alle meine Entchen like - mit dem Hintern in der Luft über dem Rand der Badewanne hing, packten mich plötzlich zwei Hände von hinten an der Hüfte... ihr wisst, was ich meine. Egal. Ich hab mich zu Tode erschrocken :-D

Wir haben gemütlich gefrühstückt, danach hab ich ein paar Teile abgewaschen und die Wäsche abgehängt. Der Wochenblog wurde veröffentlicht und weil ich zwischenzeitlich auch passende Kabel bestellt hatte, konnte ich endlich mal ein Backup von meinem neuen Handy machen. Das klappte sogar direkt im zweiten Anlauf, als der Computer dann auch mal geschnallt hatte, dass das Gerät gewechselt wurde.

Um kurz nach 13 Uhr machten wir uns dann schon auf den Weg zu SchwieMu. Leider war Schatz mal wieder etwas trödelig unterwegs, so dass wir die geplante Bahn nicht erwischten und eine später nehmen mussten.
 
Bei seiner Mutter trafen wir uns mit B und T und gingen dann zu fünft zum Beerdigungsinstitut. Es waren wirklich viele Leute dort. Die meisten davon kannte ich natürlich nicht. Selbst Teile seiner Familie kannte ich nicht - oder nur flüchtig. Die Trauerfeier war wirklich schön. F und ich hatten einen sehr ähnlichen Musikgeschmack und auf "seiner letzten Party" wurden tatsächlich (die ruhigeren) Songs von den Toten Hosen, Greenday, Evanescence und Nightwish gespielt. Das letzte Lied war dann von Unheilig. Schatz' Tante H hat ein paar Worte gesagt. Auch Fs Wanderstiefel standen neben dem Sarg, denn sein Plan war es, dieses Jahr den Jakobsweg zu wandern. H tat mir besonders leid. Sie hatte bereits 2007 ihren Mann an den Krebs verloren. Jetzt ihren jüngsten Sohn und ihr anderer Sohn konnte an der Trauerfeier seines Bruders nicht teilnehmen, weil er sich gerade im Krankenhaus von einer OP erholt (ebenfalls Krebs).
Vor der Trauerfeier (links) und danach (rechts)
Als die Trauerfeier nach gut einer Stunde vorüber war, warteten wir noch ewig auf Tante H, die sich noch mit uns unterhalten wollte. Irgendwie fühlte ich mich allerdings immer mehr, wie das fünfte Rad am Wagen und als die Familie beschloss, noch etwas zusammen zu sein, habe ich mich dazu entschieden, mich abzukapseln. Ich hab mich von H verabschiedet und nahm die nächste Bahn nach Hause, während Schatz noch blieb.

Ich war gegen 17:00 Uhr wieder Zuhause. Und während ich auf Schatz wartete, ließ ich die Waschmaschine ein paar Runden drehen, hängte trockene Wäsche ab und begann, die Suppe für Sonntag zu kochen.
Als Schatz dann gegen 18:45 Uhr auch endlich eintrudelte, haben wir unser Abendessen bestellt. Es gab eine super leckere Bowl von Dean&David.
Noch etwas fernsehen und dann war der Tag gelaufen.
 
Sonntag haben wir wirklich mal etwas länger geschlafen. Aber den ganzen Tag plagte mich der Heißhunger. War es schon wieder soweit? Ein Blick in die Zyklus-App verriet: JA. :-/ Mist.
Wir haben Müsli und Toast gefrühstückt, Mittags gab es die nun fertige Nudelsuppe und abends haben wir uns ein Butterbrot gemacht.

Zwischendurch haben wir gelesen, ferngesehen und nochmal Wäsche gewaschen. Die Spülmaschine lief der Tag ging ruhig und langweilig über die Bühne. Wettertechnisch war es mal wieder nasskalt und neblig.
 
Montag. Schon? Wo war das Wochenende nur schon wieder geblieben? Im Radio warnten sie vor überfrierender Nässe. Zumindest da wo ich her musste, war es zum Glück aber nicht glatt.
Die Herren fuhren zu dritt zum Kunden und ich hatte das Büro für mich alleine. Zumindest für ein paar Stunden.

Viel passiert ist nicht und als es endlich Feierabend läutete, war ich mehr als froh. Im Laufe des Tages sollte es warm werden. Sechs Grad waren angekündigt. Und Sonne. Und was war? NIX! Es blieb neblig und auf dem Heimweg fühlte es sich sogar noch kälter an als am Morgen.
Zum Abendessen gab es Entrecôte vom Rind mit Parmesan-Kartoffeln vom Blech und etwas gemischtes Gemüse (TK).
 
Dienstag der gleiche Wetter-Rotz wie am Montag. Es sollte trübe und kalt beginnen und im Laufe des Tages sonnig und um die 7 Grad warm werden. Wem melde ich denn nun diese falschen Werbeversprechen? Den ganzen Tag Nebel und Kälte. 
Der Arbeitstag war ruhig und schon fast langweilig. Auf dem Heimweg hab ich noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Immerhin hab ich im vierten Laden nun auch endlich die ollen Kritharaki bekommen, die ich letzte Woche in drei Läden vergeblich gesucht hatte.

Meine Bahn hatte Verspätung und an der Haltestelle stehend war ich nach kurzer Zeit massiv durchgefroren. Immerhin konnte ich mich in der Bahn (zwangsweise) wieder warm kuscheln. Umfallen wäre nicht möglich gewesen, selbst wenn ich es gewollt hätte. Immerhin war kein Sommer und die Menschen um mich herum stanken nicht nach altem Schweiß. Ist das ein Freiburger Problem oder halten die Menschen in eurem ÖPNV auch nichts von sommerlicher Körperhygiene?
Allein als der junge Mann vor mir endlich ausstieg, machte ich drei Kreuze. Der war genau das Gegenteil von den Schweiß-Schweinen. Der war dermaßen mit einem sehr penetranten Duft eingedieselt, dass es in meiner Nase gekribbelt hat und ich Kopfschmerzen bekam. Kopfweh ist dennoch besser als Würgreiz. 
Zuhause bereitete ich den Kram für die nächste Mittagspause vor und kochte Abendessen. Es gab Kokos-Hühnchen mit Ananas und Reis. Sehr lecker und schnell gemacht.
 
Mittwoch war es - was für eine Überraschung - richtig kalt und neblig. Immerhin konnte ich etwas länger schlafen, denn ich fuhr mit dem Auto zur Arbeit. Schatz schmiss ich unterwegs wieder bei seiner Arbeitsstelle raus.

Nach der Arbeit musste ich nämlich unser Autochen in der neuen Werkstatt abgeben. Ich hatte für Donnerstag Vormittag einen TÜV Termin bekommen :-) Natürlich hab ich wieder den letzten Parkplatz in der Straße bekommen. Seit dem die S-Bahn regelmäßig fährt und sie den P+R Parkplatz Gebührenpflichtig gemacht haben, kriegt man als Autofahrer hier echt die Krise. Und ich komme nur einmal die Woche mit dem Auto. Die paar Leute, die hier Wohnen tun mir voll leid.

Besonders als am späten Vormittag die Gewitterhexe von der Stadt auftauchte und wieder fleißig Knöllchen an Kollegen und Nachbarn verteilte, weil Bahnpendler sämtliche Parkplätze blockierten und die Anwohner dann das Nachsehen haben. Wie gerne würde ich unseren Wocheneinkauf mal in der Mittagspause machen. Aber wenn ich morgens einen Platz ergattere, dann kann ich den nicht über Mittag aufgeben. Danach finde ich nämlich sicher keinen neuen mehr.

Der Arbeitstag verging ereignislos und die Abgabe des Autos war auch zügig erledigt. Danach musste ich auch gar nicht lange auf den nächsten Bus warten. Echt praktisch. Denn der Fußweg zur nächsten StraBa Haltestelle hätte gut 30 Minuten gedauert.

Zuhause schmiss ich mich direkt unter die heiße Dusche. Das tat soooo gut. Zum Abendessen gab es was ganz schnelles: Griechischen Kichererbsen-Salat mit TK-Baguettes aus dem Ofen.
Ich hatte dem Mann am Morgen gesagt, ich würde mich mega freuen, wenn er schonmal den Salat schnippeln würde, weil bei mir ja abends alles später wurde. Gemacht hat er nix! Nichts vorbereitet. Nichts geholfen. Fauler Arsch!

Und ehrlich, dieses Mal bin ich wirklich froh, wenn die Erdbeerwoche endlich anfängt. Diese hormonbedingten Fresskalationen die letzten Tage sind gar nicht mehr schön. Aber kein Trick der sonst funktioniert, hat dieses mal gefruchtet. Es ist zum Mäuse melken.

Denn ich weiß genau, dass mir mein Körper hier einen echt miesen Streich spielt. Es ist nicht üblich, dass ich nach dem Abendessen noch Kohldampf habe. Ich weiß, es kommt alles vom Kopf und trotzdem konnte ich es dieses Mal einfach nicht aufhalten/abstellen. Man fühlt sich wie fremdgesteuert und das gefällt mir absolut gar nicht.
 
Donnerstag konnte ich es kaum glauben. Der Nebel war weg! Dafür war der Himmel voller Wolken und es regnete immer wieder. Während es morgens noch über 10 Grad war, kühlte es ab Mittag wieder runter und auf dem Weg zur Werkstatt hab ich ordentlich gefroren.
 
Morgens habe ich zwischen Tee und Abmarsch noch fix zwei Pfannen abgewaschen. Schatz war da schon seit fast 2 Stunden weg. Denn sein Vorarbeiter hat ihm am Mittwoch spontan mitgeteilt, dass er ab Donnerstag für die nächsten 2,5 Wochen schon um 6 Uhr anfangen muss. Unglaublich unpraktisch, da er ja im Moment kein Auto fahren darf und mit der ersten Straßenbahn, die morgens überhaupt fährt, kommt er - wenn nichts schief geht - gerade so pünktlich an. Denn der Bus, den er sonst nimmt, fährt um die Uhrzeit noch gar nicht.

Im Büro war nicht viel zu tun. Chefe fuhr zu seinem ersten Termin los, kam keine 5 Minuten später wieder zurück und ging dann mit sämtlichen benötigten Koffern zu Fuß zum Kunden (am Ende der Nachbarstraße). Ich hatte am Mittwoch schon vom Parkplatz-Problem in der Straße am Büro geschrieben. In der Nachbarstraße ist es scheinbar genauso scheiße. Unglaublich! 
 
Mittags rief dann die Werkstatt an. Unser Auto hat den TÜV bestanden. Allerdings sind noch ein paar Kleinigkeiten zu machen. Vorne ist irgendein Teil fast durchgerostet und muss dringend ersetzt werden und die Wasserpumpe macht auch unschöne, laute Geräusche und muss getauscht werden. Leider war der neue Lieblingsmechaniker am Nachmittag nicht mehr da, um die Arbeiten gleich zu erledigen. Ich konnte das Auto also am Abend abholen und muss dann aber nochmal einen neuen Termin machen für die Kleinigkeiten.
 
Chefe ließ mich ein paar Minuten früher abhauen, so dass ich mit zwei Busfahrten bereits um 16:30 Uhr an der Werkstatt aufschlug. Ich bekam eine Rechnung mit - die wollte ich noch mit der aus der alten Werkstatt vergleichen. Denn ich fand sie recht günstig. Allerdings weiß ich auch nicht mehr, was wir vor 2 Jahren gelöhnt haben.
 
Ich bekam das TÜV Zertifikat, die Papiere und wollte dann los. Da fiel mir auf: Der Schlüssel fehlt ja auch noch. Der nette, aber etwas verpeilte ältere Herr meinte, er hätte ihn mir doch gerade zurück gegeben. Ich hab also den kompletten Rucksack ausgepackt, gesucht und nix gefunden. Bis ihm klar wurde, dass ich von SCHLÜSSELN und nicht PAPIEREN sprach. Alles wieder eingeräumt, Schlüssel bekommen und ab nach Hause :-) 
 
Dort hab ich noch fix die Post vom Büro eingeworfen und meine Wolle abgeholt und die Rechnung der Werkstatt bezahlt, bevor ich mich endgültig auf den Heimweg machte. Das mit der Wolle war echt nervig. Um die bei der Post auszulösen musste ich satte 10 Minuten anstehen, den Perso vorzeigen und was unterschreiben. Ich kam mir vor, als hätte ich Waffen bestellt statt Wolle. Die hätte auch in den Briefkasten gepasst! Menno. Da könnte sich DHL echt was bei Amazon abgucken. Die quetschen nämlich alles in den Briefkasten. Ob man es nachher unbeschadet wieder heraus bekommt, interessiert da keinen ;-)
 
Endlich wieder Zuhause hab ich uns dann Abendessen gekocht. Es gab Cheeseburger-Gnocchi.
Während die so vor sich hin garten, habe ich Schatz die Rechnung ausgehändigt, weil er die zu dem ganzen Auto-Kram heften wollte und dann hab ich wie blöd den TÜV-Zettel gesucht... das gibt's doch nicht! Inzwischen war es fast 17:30 Uhr und die Werkstatt machte gleich zu. Kurzer Anruf dort, ob ich das Zertifikat nach dem Schlüssel-Missverständnis dort vergessen hätte... "Moment, wie war der Name? Ja, ich guck mal." ... Und dann wurde gesucht, geflucht und gekramt ... "Ja! Das liegt noch hier!" Puh! Jetzt muss ich allerdings nochmal hin, den begehrten Zettel abholen.

Der defekte Sensor piept immer noch. Aber ich denke, das gehen wir an, wenn ich zum Folgetermin komme. Denn der ist nicht TÜV relevant.
Das Paket mit den Geburtstagsgeschenken für die Paten-Maus war auch schon da. Badebomben von Hello Kitty und ein Mitmachbuch standen auf dem Wunschzettel. Eine samtige "Geburtstagskind-Krone" hab ich noch zusätzlich mitbestellt. Einfach weil ich sie voll süß fand :-D Mit der nun vorhandenen Wolle habe ich dann auch direkt die Mütze angefangen.
Ich weiß nicht, was die sich im Häkelbuch gedacht haben, aber die angegebene Maschenanzahl für einen menschlichen Schädel war absolut zu klein! Vielleicht für ein Frühchen oder eine kleine Puppe. Aber selbst da hab ich meine Zweifel. Also, fix gegoogelt und Größentabellen zu Rate gezogen. Am Ende brauchte ich fast 3-mal so viele Maschen, wie angegeben.

Freitag war es fast mild am Morgen. Aber leider von Sonne keine Spur. Alles dicht bewölkt. Immerhin blieb es trocken.

Im Büro war wenig los. Lediglich der Fensterbauer kam kurz, um zwei Maße zu kontrollieren (das Gebäude bekommt wohl neue Fenster). Und die Feuerlöscher wurden gewartet. Gefühlt war der Herr erst vor ein paar Wochen da. So schnell gehen 2 Jahre vorbei.
 
Ich hab online direkt den neuen Termin in der Werkstatt gebucht. Das ging echt gut. In zwei Wochen ist es nun wieder soweit.

Auf dem Heimweg habe ich in der Stadt noch ein Angebot bei einem Kunden abgegeben und mich dann gleich auf den Heimweg gemacht.

Weil ich recht zeitig daheim war, wollte ich mich eigentlich direkt nochmal ins Auto gesetzt und zur Werkstatt fahren, um das fehlende TÜV Zertifikat abzuholen. Aber mit den rasenden Kopfschmerzen wollte ich dann lieber doch nicht mehr fahren. Stattdessen ging es direkt ab an den Herd.
Trotz mehrfachem Gemoser in den letzten Tagen, hat der Mann natürlich NICHT die Spaghetti mit Tomatensoße schon gekocht. Hallo? Das ist doch quasi idiotensicher :-/ Aber nicht, dass ihm noch das heiße Wasser anbrennt 😝 Dieses "sich absichtlich doof stellen" damit er nichts machen muss, nimmt langsam Überhand :-/

Auf der Waage war ich natürlich auch. Und wie erwartet - und verdient! - gab es eine Zunahme. Denn die letzten 10-12 Tage mit den PMS-bedingtem Fresswahn waren eine absolute Katastrophe. Es war schon schlimm. Aber schon lange nicht mehr SO schlimm. Die Erdbeerwoche sollte jetzt am Wochenende irgendwie losgehen und ich mache drei Kreuze, wenn es soweit ist. Glücklicherweise fiel die Zunahme nicht ganz so extrem aus wie erwartet. "Nur" 400g mehr und somit aktuell 104,4 kg.

Apropros Wochenende. Wir haben nichts geplant. Da ich am Freitag noch in der Stadt zu tun hatte, war ich ohne Auto unterwegs und so müssen wir am Samstag noch ein paar frische Obst und Gemüse Sachen holen. Außerdem ist Regen gemeldet. Was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht. Ich werde definitiv weiter an der Mütze häkeln. Denn in 3 Wochen muss ich das Geburtstags-Paket ja schon abschicken :-)
 
Und das was ich am Donnerstag schon gehäkelt hatte, habe ich am Freitag dreimal wieder aufgeribbelt. Denn alles passte hinten und vorne nicht. Wenn mir die Mütze passt oder zu groß ist, dann wird sie der zweijährigen Nichte keines Falls passen :-/ Also, alles wieder auf Anfang.

Bei der ganzen Planung mit Terminen, Geschenken, Autokram etc. habe ich völlig verpeilt, das eine liebe Bekannte am Samstag auch Geburtstag hat und ich ihr eigentlich eine Kleinigkeit schicken wollte :-( Naja, wir sind ja schon groß. Kommt es halt 2 Tage später.
 
 
 

Die KW 4 in kurz:
Samstag: 3.698/1.800 kcal, 4.817 Schritte
Sonntag: 4.966/1.800 kcal, 1.758 Schritte
Montag: 3.158/1.800 kcal, 4.855 Schritte
Dienstag: 2.675/1.800 kcal, 5.321 Schritte
Mittwoch: 3.351/1.800 kcal, 4.745 Schritte
Donnerstag: 2.332/1.800 kcal, 5.116 Schritte
Freitag: 2.162/1.800 kcal, 6.213 Schritte

Zunahme: +400 g

Samstag, 18. Januar 2025

Wunschgewicht: KW 3 - 2025

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag haben wir ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und im Anschluss etwas Haushalt erledigt. Am Nachmittag sind wir einkaufen gefahren und haben unsere neuen Pfannen abgeholt. Neue beschichtete Pfannen - denn bei den alten war nach rund 15 Jahren und häufigem Gebrauch die Beschichtung quasi nicht mehr vorhanden.
Die neuen haben eine Wabenbeschichtung und sind frei von "Ewigkeits-Chemikalien". Das war mir wichtig. Ich habe sie direkt nach Anleitung gereinigt und dann die kleinere am Abend direkt ausprobiert :-D

Als wir wieder zurück waren, hatten wir den Termin in der Familiengruppe. Am Freitagabend haben wir erfahren, das Schatz' Cousin F gestorben ist. F war nur 2 Jahre älter als ich. Im November hatten sie bei ihm Krebs diagnostiziert. Jetzt ist er tot. Die Trauerfeier findet am kommenden Samstag statt. Natürlich werden wir hingehen. F war ein toller Kerl - auch wenn wir mit ihm nicht so viel zu tun hatten. Aber man sah sich trotzdem regelmäßig.

Und so beginnt das Jahr 2025 genauso wie das Jahr 2024 mit einem Todesfall. Wäre ja auch zu schön gewesen.
Zum Abendessen gab es mexikanisch angehauchte Spaghetti Bolognese. Sehr lecker und mal was ganz anderes als die übliche Bolo :-)

Von der neuen Pfanne war ich total begeistert. Jetzt bin ich nur gespannt, wie sie nach einem Jahr aussehen wird und ob ich dann immer noch zufrieden sein werde :-)
 
Sonntag haben wir ebenfalls ausgeschlafen und uns einen gemütlichen Tag gemacht. Das Wetter war recht usselig. Aber ich denke, ich jammere hier auf hohem Niveau, wenn man sieht, wie es im heimischen Sauerland gerade abgeht.
Gekocht habe ich das letzte Essen aus der Kochbox. Mongolisches Hühnchen mit Reis. Es hätte das Potential echt super lecker zu sein. Für meinen Geschmack war es allerdings deutlich zu viel Sojasoße und für mich zu salzig.
 
Montag war dann schon wieder Schluss mit lustig. Arbeit stand an. Wir haben selten klirrende Kälte in Freiburg. Am Montagmorgen hatten wir -8 °C. Ein für hier unten eher seltenes Phänomen. Zum Glück ohne Schnee und Eis. Dafür mit Sonne. Nicht, dass die es irgendwie wärmer gemacht hätte :-D
Im Büro hatte ich hauptsächlich bei Frau J zu tun. Und half Chefe zwischendurch, seinem Aufräum-Wahn nachzukommen. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich andere Klamotten zur Arbeit angezogen :-/ Immerhin ließ einer von Frau Js Kunden etwas Nervennahrung da. Das konnte ich an dem Tag echt gebrauchen :-D
Ansonsten passierte nichts Aufregendes und zufällig war Schatz am Nachmittag in der Stadt gewesen und stieg in meine Bahn zu, als ich auf dem Heimweg war. Das kommt so gut wie nie vor. 
Zum Abendessen habe ich erstmalig meine große neue Pfanne getestet. Mit TK-Bohnen vom Kühlfraß-Anbieter. Die waren echt richtig lecker! Und die Pfanne ist (wie erwartet) so toll wie die Kleine :-D Auch hier bin ich gespannt, wie sie in einem Jahr sein wird.
Außerdem habe ich diese olle Dubai Schokolade aufgemacht und probiert. Die lag jetzt tatsächlich für ganze 3 Wochen im Schrank. Jahaa! Ich bin ein totales Opfer - zumindest wenn es um neuartigen Süßkram geht. Diese blöde 100 g Tafel Luxus-Schokolade hat mich satte 9,99 EUR gekostet und geschmeckt hat sie.... NUR OKAY! Ich verstehe weder den Hype noch die exorbitanten Preise. Geschmacklich war sie die Kohle jedenfalls nicht wert. Da nehm ich lieber die günstige Nussbeißer vom Aldi :-D
 
Dienstag war es immer noch sonnig, schneefrei und klirrend kalt. Während Chefe sich am Montag scheinbar mit Rest-Erkältung zu sehr verausgabt hatte, ward er am Dienstag mal wieder den halben Tag nicht gesehen und fristete seine Zeit bis Mittags im Krankenlager.

Als er dann aufkreuzte, schwang er den Staubsauger. Und er wollte sogar Fenster putzen! Ich war kurz davor, ihn zu mir nach Hause einzuladen, um dort direkt weiter zu machen :-D Aber dann hat er sich die Fensterputzerei doch anders überlegt und verschwand wieder ins Bett. Wenn er ständig diese Hummeln im Hintern hat, wird das nix mit schnell auskurieren. Aber er ist alt genug, um das selbst zu wissen.

Der Arbeitstag war fast langweilig, weil kaum was los war. Von daher war ich froh, als ich endlich nach Hause konnte.
Zum Abendessen habe ich ein weiteres Rezept von NicolNic90 (von Insta) ausprobiert. Fischstäbchen-Auflauf! 

Geschmacklich absolut lecker. Allerdings hat die Garzeit sowas von gar nicht gestimmt. Nach 30 Minuten im Backofen war der Auflauf innen drin immer noch eiskalt. Also, die bereits gefüllten Teller ab in die Mikrowelle.
 
Mittwoch war es immer noch eisig. Leider aber auch wieder trübe und grau. Im Büro war nicht allzuviel los und der Tag plätscherte gemächlich vor sich hin.

Chefe fröhnte weiterhin seinem Aufräum-Wahn und schleppte aus IHREM alten Büro sämtliche Kaktussis zu uns nach vorne. Keine Ahnung, was er mit dem Raum nun genau vor hat, aber er wird scheinbar komplett ausgeräumt.

Nun hab ich am Bürofenster einen Kakteen-Handel wobei Chefe nur ganz trocken meinte, das wäre die neue Alarmanlage. Denn keiner wäre so blöd, durchs Fenster einzusteigen, wenn alles voller Stachel-Pflanzen ist. Aha... dieser Logik will ich mal nicht widersprechen :-D Allerdings habe ich jetzt auch - wegen besagter Stachel-Pflanzen - ein großes Problem, das Fenster selbst zum lüften zu öffnen :-/
Zuhause bin ich fix unter die Dusche gesprungen. Zum Kochen hatte ich danach allerdings keine Lust mehr und schmiss uns einfach etwas TK-Zeugs in die Pfanne.
Die Traueranzeige von Schatz' Cousin F stand auch in der Zeitung. Nun ist es irgendwie offiziell. Auch wenn wir uns nicht oft gesehen haben, haben wir uns immer echt gut verstanden. Auch weil wir die einzigen in der Familie im gleichen Alter waren.
 
Donnerstag war es morgens echt neblig und die Gewehge hatten leicht angezogen. Stellenweise war es etwas rutschig. Aber im Großen und Ganzen konnte man gut gehen, weil die Stadt schon Tage voher richtig fett Salz gestreut hatte.
Im Büro passierte wieder nichts spannendes und ich war froh, für die Herren einigermaßen Arbeit zusammen zu kratzen. Für Freitag sähe das anders aus. Denn alles was wir bei der klirrenden Kälte machen können - und da ist nicht mehr viel übrig - da erreichte ich die Kunden nicht. Der Rest muss bei mind. 5 Grad Plus erledigt werden. Das haben wir aktuell leider nicht.

Nach der Arbeit fuhr ich nach Hause. Seit sie die Linienführung im Dezember geändert haben, ist es echt ätzend, nach Hause zu kommen. Die Bahn war so voll, dass ich auf Kuschelkurs gehen musste, damit die blöde Tür überhaupt wieder zu ging. Das ist ja so gar nicht meins und meine Platzangst brach aus. An der nächsten Haltestelle also direkt wieder raus, eine andere Bahn genommen und dann am Ende nochmal umsteigen... genau in die Bahn, aus der ich zuvor wegen Überfüllung geflohen war :-D Und als sie ankam, war sie immer noch brechend voll. Entleerte sich erst an der Haltestelle, an der ich wieder rein wollte. Das macht echt keinen Spaß mehr.
Gekocht habe ich uns Gulasch mit Reis. Und ja, Schatz' Neujahrsvorsätze von wegen, er wollte mehr kochen, hatten sich ab dem 6. Tag im neuen Jahr bereits wieder in Wohlgefallen aufgelöst.
 
Freitag bin ich mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Und Schatz habe ich auch mitgenommen und unterwegs rausgeschmissen. Denn nach der Arbeit wollte ich direkt einkaufen.

Im Büro war total tote Hose und die Herren in der Werkstatt murrten leise vor sich hin, weil nichts zu tun war. Aber die "kältetauglichen" Kunden hatte ich noch immer nicht erreichen können.
 
Chefe besuchte lediglich am Morgen den einen eingeplanten Kunden und machte sich dann dünne. Erst kurz bevor in sein Ski-Wochenende davondüste, habe ich ihn noch kurz gesehen.
 
Der Einkauf nach der Arbeit lief fast Problemlos. Lediglich eine einzige Position auf meinem Einkaufszttel konnte ich in keinem der Läden auf dem Weg auftreiben. Entweder probiere ich es am Montag nochmal in einem vierten Laden oder ich improvisiere was. Mal sehen.
Zum Abendessen gab es ein TK Nudelgericht und dazu einen Salat. Fertig. Denn als ich endlich Zuhause war, hatten wir schon nach 18 Uhr.

Gewogen hab ich mich natürlich auch. Stand aktuell sind 104 kg und das sind immerhin ganze 800 g weniger als vor einer Woche :-D Fehlen noch 400 g bis zum Vor-Weihnachts-Gewicht. Ich würde sagen: Es läuft ganz gut :-)

Und am Wochenende? Beide Tage ausschlafen. Samstag gehen wir am Nachmittag auf die Trauerfeier. Keine Ahnung, wie lange die gehen wird und ob danach noch (familienintern) was geplant wurde. Aber ich gehe mal davon aus, das wir mit allem drum und dran erst später am Abend wieder Zuhause sein werden und um 14 Uhr sollen wir ja schon bei SchwieMu sein. Das heißt, Sonntag müssen wir Haushalt nachholen.
 
 
 

Die KW 3 in kurz:
Samstag: 3.171/1.800 kcal, 3.701 Schritte
Sonntag: 2.752/1.800 kcal, 2.001 Schritte
Montag: 2.136/1.800 kcal, 6.952 Schritte
Dienstag: 2.856/1.800 kcal, 5.749 Schritte
Mittwoch: 2.015/1.800 kcal, 6.565 Schritte
Donnerstag: 2.145/1.800 kcal, 6.544 Schritte
Freitag: 2.855/1.800 kcal, 4.466 Schritte

Abnahme: -800 g